So verdächtig sehen Pokémon GO-spielende Autofahrer für einen Polizeihubschrauber aus

Wer hinterm Steuer Pokémon jagt, verhält sich so offensichtlich merkwürdig, dass es der Polizei aus hunderten Metern Entfernung auffällt – sofern sie über einen Hubschrauber verfügt.

12.08.2016 Online Redaktion

Dass scheinbar ziellos in der Gegend herumlaufende, auf ihr Smartphone starrende Menschen meist Pokémon GO spielen, haben wir in den vergangenen Wochen bereits gelernt. Dass es – aus einer gewissen Distanz betrachtet – mindestens genau so merkwürdig aussieht, wenn ein Autofahrer auf der Pokémon-Pirsch unkonventionelle Wege einschlägt, zeigen die Aufnahmen von diesem Polizeihubschrauber.

„Verdächtig fahrender Mercedes“

In der kanadischen Stadt Vaughan gab es für den Polizeihubschrauber „Air2“ Montag Nacht offenbar nichts zu tun, als die Officers einen „verdächtig fahrenden“ Mercedes entdeckten. Der Helikopter folgte dem Auto, und die Polizisten beschlossen, das Verhalten des Fahrers sei ausreichend verdächtig, um die Situation von einer Streife (am Boden) überprüfen zu lassen. Als die Officers den Mercedes anhielten, stellte sich heraus: Der Fahrer war nicht betrunken oder auf Drogen. Er spielte Pokémon GO.

Don’t Pokémon and drive!

Der Mann kam mit einer „strengen“ Verwarnung und einem eindringlichen Verweis auf die Gefahren, die die Smartphone-Nutzung am Steuer mit sich bringt, davon. Wenigstens hat er es geschafft, den Polizeiwagen bei der Pokémon-Jagd nicht zu rammen – und damit ist er (leider) schon nicht der ungeschickteste motorisierte Taschenmonster-Fänger, den wir in den letzten Wochen bewundern durften. Diese „Auszeichnung“ ist und bleibt bei diesem jungen Herren aus Baltimore – aber wir sind „zuversichtlich“, dass im Laufe der Zeit noch zahlreiche weitere Pokémon-bezogene Irrsinnigkeiten dazukommen werden. Bleibt nur noch eine Frage: Wie gut kann man eigentlich vom Hubschrauber aus Pokémon jagen?

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