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Das ist sie, die feuchte Stirn des Denkers.
 

Warum Nico Rosberg Damenbinden verwendet

Nico Rosberg trägt Damenbinden auf der Stirn, damit der Schweiß nicht ins Gesicht rinnt. Das bietet Mercedes völlig neue Möglichkeiten.

27.03.2015 Online Redaktion

Nico Rosberg hat seinen Trick verraten, mit dem er die Folgen der malaysischen Hitze zu kontrollieren versucht. Unter dem Helm trägt er auf Stirnhöhe eine Damenbinde. So verhindert er, dass ihm während der Fahrt Schweiß aufs Gesicht läuft.

Eine Lösung, so banal und einfach, dass sie nur einem echten Wifzack einfallen kann. Wir bewundern diesen Pragmatismus ganz ehrlich. Auch und vor allem, weil die Reaktionen von vielen Fans – die das Wort Damenbinde nicht ohne zu kichern aussprechen können – nicht ganz so positiv waren. Bei einer deutschen Boulevardzeitung beispielsweise kam man scheinbar nur schwer mit dem Löschen der Kommentare nach, was die noch übrig gebliebenen Reaktionen beweisen.

Revolution in der Formel 1

F1 Grand Prix of Malaysia - Previews
© Bild: Mark Thompson / Getty Images Sport

Doch das sind alles nur Nebengeräusche. Die wahren Probleme müssen nämlich in der Boxengasse gelöst werden. Wir könnten uns vorstellen, dass folgende Probleme derzeit gelöst werden müssen:

  • Ferrari hat bereits Beschwerde eingelegt und verlangt Zeit- und Geldstrafen, da Damenbinden im Helm ganz klar gegen das FIA-Reglement verstoßen. Die FIA findet den Passus zwar nicht, lässt ihn aber für die kommende Saison einfügen. Wichtig wird sein, dass die Flügel nicht mechanisch verstellbar sind.
  • Mercedes hat eine Stellenausschreibung ins Netz gestellt. Gesucht wird ein Damenbinden-Wechsler für den Boxenstopp von Rosberg. Fließendes Englisch, ein abgeschlossener Master-Studiengang sowie eine Ausbildung zum Mechatroniker werden vorausgesetzt.
  • Niki Lauda spekuliert bereits über neue Teamtaktiken. So wird der Rennausgang in Zukunft davon abhängen, ob es zwei Pflichtbindenwechsel geben wird und welches Team als erstes auf Regenbinden (so genannten „Windeln“) umsteigen wird.
  • Da die Damenbinde ab sofort bei jedem Boxenstopp zu sehen sein wird, haben sich bereits mehrere Sponsoren gemeldet. „Red Bull verleiht Flügel“ wurde mit Verweis auf die Konkurrenzsituation allerdings abgelehnt.
  • Die Helmproduzenten arbeiten derzeit Fieberhaft an einem Schnellverschluss, der das Austauschen der Binden mit nur einem Handgriff erlaubt. Das QSNC System (Quick Sanitary Napkin Change) soll spätestens 2017 auch für den Endkunden verfügbar sein.
  • Die Fernsehanstalten freuen sich über den Einstieg von Always Ultra in die Formel 1 (Sponsoring des Safety Car), da sie sich mit dem erweiterten Zielpublikum eine Verdoppelung der Einschaltquoten erhoffen. Jetzt kann das Ehepaar gemeinsam vor dem Fernseher einschlafen.
  • In Bahrain und Abu Dhabi tüfteln die Veranstalter gerade an einer Helmzensur: „Wir wissen zwar nicht genau, was Damenbinden sind, glauben aber, dass darauf Stock- oder Peitschenhiebe als Strafe stehen.“
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  • Franz

    Ist gut!!! Ha,ha…..
    Endlich was neues in der F1 !!!

  • passo

    Finde es überhaupt krank, dass man dieses Thema soo breit tritt. Ist das wirklich so originell ?? Was ist so genial daran, wenn man Produkte der Frauenhygiene praktischerweise auch woanders einsetzt ? Liebe Redaktion – bitte schreibt`s was g`scheits !

  • frizz

    Der Trick mit der Damenbinde ist schon uralt, nur reden erklärlicherweise wenige (eher keiner) offen darüber. Ich selbst habe während der Rennen die „normale“ dünne Damen- Tagesbinde mit Haftstreifen unter dem Rennoverall im Bereich unter den Achseln eingesetzt und bin in diesem Bereich angenehm trocken geblieben….

    • passo

      Servus Frizz – „B. der Rennfahrer“ – nett, dich hier zu treffen !

    • Frizz

      Servus, weiss leider nicht wer du bist

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