Motte besiegt Teslas Autopilot

„Die dämonische Brut von Mothra hat mich attackiert“ – Motte setzt Teslas Autopilot außer Gefecht

13.05.2016 Online Redaktion

Mit seinem Autopiloten will Tesla die Straßen der Welt erobern. Doch noch braucht es nicht viel, um die Technologie außer Gefecht zu setzen: Mit besonders viel Pech (oder Glück, je nach Standpunkt) reicht sogar ein kleines Insekt, wie Reddit-User Redebo schildert:

„Die Sicht des Radars wurde reduziert“

„Ich fahre mit 85 Meilen pro Stunde mit aktiviertem Autopilot auf einer einsamen Straße zwischen Kingman und Las Vegas. PLÖTZLICH blinkt der Touchscreen rot und befiehlt mir, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. Der Autopilot fällt aus und bekomme die ominöse Warnung: „Die Sicht des Radars wurde reduziert.“

Ich sehe eine einsame Tankstelle an der Straße und rolle langsam in das fluoreszierende Licht des Vordachs, das die Zapfsäulen bedeckt. Ich steige aus, während ein Auto voller deutscher Austauschstudenten skeptisch das neben einer Zapfsäule parkende Model S beäugt. Mit dem Schlimmsten rechnend, werfe ich einen Blick auf die Vorderseite des Autos und werde mit diesem Anblick konfrontiert.

„Die dämonische Brut von Mothra hatte mich attackiert“

Die dämonische Brut von Mothra hatte mich attackiert und meine Autonomie unbrauchbar gemacht. Aber keine Angst, ein schneller Wischer mit dem Fensterabzieher stellte die Funktionsfähigkeit der Technologie wieder her! Und so endet ein weiterer Kampf zwischen Tesla und dem Bösen in der Galaxie. :)“

Dem Online-Technologiemagazin „Tech Insider“ äußerte sich Tesla zu dem Zwischenfall: Es sei äußert ungewöhnlich, dass ein Insekt dieser Größe genau auf dem Radar-Sensor  kleben bleibt. Außerdem wäre das mit dem neuen Model S nicht passiert, da bei diesem der Sensor nicht mehr frei liegt.

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