Moped erniedrigt Motorrad

Der Motorradfahrer dachte, das Moped sei keinen zweiten Blick wert – und wie er sogleich herausfindet, hat er falsch gedacht.

04.03.2016 Online Redaktion

Wir lieben alles, was schnell ist. Wir lieben alles, was schnell ist und auch so aussieht. Aber einen ganz besonderen Platz in unserem Herzen hat alles, was schnell ist, aber überhaupt nicht so aussieht. Wie dieses niedliche weiße Moped.

Diese Faszination für so genannte „Sleeper“ kommt wahrscheinlich von einer tief verwurzelten Sympathie für die Unterdrückten, die Ausgestoßenen,. die Belächelten. Und zu sehen, wie das kleine Moped an einem ausgewachsenen Motorrad vorbeizieht als hätte es noch nie etwas anderes getan, ist mindestens ebenso herzerwärmend, wie wenn David Goliath besiegt. Oder so.

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  • Joschi Drucker

    In Anbetracht der Sicht- und Straßenverhältnisse scheint doch eher klar, dass hier nicht der mutigerer oder bessere Fahrer gewonnen, sondern der klügere nachgegeben hat. Das schaut sogar mehr danach aus, dass der Motorradfahrer sich nicht einmal angestrengt hat, schneller zu sein und der Unwürdige auf der Vespa trotzdem eine Ewigkeit gebraucht hat, bis er vorkommt.
    Egal, wirf dich weg, Vespafahrer, wir Steuer- und Beitragszahler übernehmen gern die Waisenrenten für deine Kinder, vielleicht auch nur die Invalidenrente für Dich. Und die Psychotherapie für den, der dir entgegenkommt.

    • iknowiknowiknow

      Also eine „Demütigung“ kann ich hier auch nicht erkennen, der Titel ist total daneben.
      Der Motorradfahrer fährt eher defensiv, den Verhältnissen angepasst, während der Vespafahrer offenbar Komplexe zu kompensieren hat.

  • Miklos Nikolics

    Mim roten Taferl mal die Zivilstreife versägen. Am Hinterrad. Auf der Autobahn….

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