Aufblasbarer Mond attackiert Autos in China

Vollmond mit Vollgas: Ein riesiger Ballon versetzte Autofahrer in der chinesischen Stadt Fuzhou in Staunen (und ein bisschen Angst und Schrecken).

16.09.2016 Online Redaktion

Wer kann sich an die Fernsehsendung „Nummer 6“ (im Original „The Prisoner“) aus den 60er Jahren erinnern? Es ging um einen namenlosen, aber nummerierten Ex-Agenten, der auf einer Insel gefangen gehalten wird. Gegen allfällige Fluchtversuche verfügt die Inselverwaltung über ein höchst effektives Mittel – einen riesigen weißen Ballon („Rover“), der sich über das Gesicht der Ausreißer stülpt. Ja, wirklich.

Fast 50 Jahre später ereigneten sich ähnliche Szenen in China – und zwar nicht auf der Leinwand, sondern auf der Straße. Ein aufblasbarer Mond konnte sich dank der tatkräftigen Unterstützung des derzeit im Land des Lächelns wütenden Taifuns „Meranti“ aus der Gefangenschaft bei einem Herbst-Fest, im Rahmen dessen er als Fotomotiv hätte dienen sollen, befreien und blies zum Angriff auf verschiedene Verkehrsteilnehmer. Oder wurde geblasen. Nachdem sich der graue Cousin des „Rovers“ einige Autos einverleibt hatte, musste auch noch eine Radfahrerin dran glauben. Ob die Betroffenen mittlerweile gemeinsam auf einer Insel leben oder ob der Ballon wieder eingefangen werden konnte, ist nicht überliefert.

Mehr zum Thema
pixel