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Mit den „Augen“ von Teslas Autopilot

Ego-Perspektive eines Tesla Model X: Dieses Video zeigt, was der Autopilot während der Fahrt „sieht“.

23.11.2016 Online Redaktion

Im Oktober stellte Tesla die neue Hardware für seinen Autopiloten vor, die künftig in allen neuen Fahrzeugen des Elektroauto-Pioniers verbaut werden soll. Acht Kameras, zwölf aktualisierte Ultraschallsensoren, ein nach vorne blickendes Radar mit verbesserter Signalverarbeitung und ein neuer Bordcomputer mit der 40-fachen Rechenleistung im Vergleich zu seinem Vorgänger sollen die Fähigkeiten des Autopiloten weiter verbessern.

So bunt ist die Welt für einen Tesla

Tesla veröffentlichte nun ein Video, das einen Einblick in die Funktionsweise des Autopiloten gibt. Der knapp zweiminütige Clip zeigt, was der Autopilot während der Fahrt „sieht“, und wie er sich mit der neuen Hardware auch bei Nebel, auf kurvenreichen Straßen und in Wohngebieten zurechtfinden kann. Ob die musikalische Untermalung mit dem Benny Hill Show-Soundtrack  dazu beiträgt, das System in einem vertrauenswürdigeren Licht erscheinen zu lassen, sei dahingestellt.

Den Autopiloten steht noch ein weiter Weg bevor

Das System war in die Kritik geraten, nachdem im Mai ein US-Amerikaner ums Leben gekommen war, weil sein Model S mit aktiviertem Autopilot in einen auf der Fahrbahn stehenden Lastwagen krachte. Die Bezeichnung „Autopilot“ erwecke den Anschein, das Auto sei in der Lage, sich selbst zu steuern. Tesla wies die Kritik zurück und betont weiterhin, dass die Verantwortung nach wie vor beim Fahrer liege, der die Hände im derzeitigen Entwicklungsstadium des Autopiloten ohnehin nie vom Lenkrad nehmen dürfe. Bis Ende 2017 soll die Entwicklung des Systems bereits so weit fortgeschritten sein, dass ein Tesla die Strecke von Los Angeles nach New York ohne das Eingreifen eines menschlichen Fahrers zurücklegen kann.

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