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Massenkarambolage mit 70 Fahrzeugen im dichten Nebel

Beim größten Massen-Crash in Slowenien kamen 4 Menschen ums Leben, 29 wurden verletzt – Schuld war unangepasste Fahrweise bei dichtem Nebel

03.02.2016 Online Redaktion

Am vergangenen Wochenende ereignete sich in Slowenien die größte Massenkarambolage in der Geschichte des Landes. Etwa 70 Fahrzeuge waren in den Mega-Unfall involviert, bei dem 4 Menschen getötet und 29 verletzt worden waren. Die Unfallursache war unangepasste Fahrweise bei extrem dichtem Nebel. Obwohl die Sichtweise kaum mehr als 3 Fahrzeuglängen betrug, verringerten einige Fahrer ihre Geschwindigkeit nicht bzw. nicht ausreichend. Der Massen-Crash ereignete sich auf der A1 in der Nähe von Senozece, etwa 50 Kilometer südwestlich von Lujubljana.

Verstörendes Dashcam-Video

Dieses Dashcam-Video aus einem beteiligten Auto zeigt das Horroszenario aus nächster Nähe. Immer wieder krachen neue Fahrzeuge – unter anderem auch mehrer Lastwagen sowie ein Bus – in die Unfallstelle. Die Menschen springen aus ihren Fahrzeugen und laufen die Böschung hinauf, um vor einem erneuten Aufprall geschützt zu sein. Achtung; Prädikat verstörend!

Einsatzkräfte benötigten Stunden zur Bergung der Opfer

Polizei und Rettungskräfte benötigten mehrere Stunden, um alle Opfer, die es nicht auf die Böschung geschafft hatten, aus ihren Autos zu bergen. Der schreckliche Unfall macht einmal mehr deutlich: Selbstüberschätzung und Eile sind im Nebel mehr als fehl am Platz.

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