mark-1-plumbing-pick-up
 

Ein Installateur verkauft seinen Pick-Up, woraufhin sich sein Leben komplett verändert

Wer sein Auto verkauft, sollte unbedingt vorher sein Firmenlogo entfernen, sonst glaubt das halbe Internet, dass du ein Dschihadist bist.

16.12.2015 APA

Ein Installateur aus Texas benötigt einen neuen Lieferwagen und verkauft seinen alten Pick-Up. Soweit nichts ungewöhnliches, bis auf die Tatsache, dass einige Zeit später sein Fahrzeug in Syrien auftaucht und auf der Ladefläche ein Geschütz montiert ist. Laut seiner Anwälte erhielt der Installateur Hunderte Anrufe, weil der Pick-up mit dem Firmenlogo „Mark-1 Plumbing“ im Internet auftauchte und offensichtlich von einer Dschihadistengruppe in der Nähe der syrischen Stadt Aleppo eingesetzt wurde.

Logo „Mark-1 Plumbing“ nicht vom Firmenauto entfernt

Klage über 1 Million Dollar

Die Anwälte verlangen nun von dem Autohändler, der den Ford F-250 samt Logo weiterverkaufte, eine Entschädigung von einer Million Dollar (rund 910.000 Euro). Nach ihren Angaben hatte Mark Oberholtzer vor dem Neuwagen-Kauf vorgehabt, das Logo von dem alten Wagen zu entfernen. Der Autohändler in Houston habe jedoch aus Sorge vor möglichen Lackschäden angeboten, die Entfernung selbst zu übernehmen. Der Pick-up wurde dann versteigert und in die Türkei geliefert. Von dort gelangte er in die Hand der Dschihadisten.

Bericht von USA Today

Drohanrufe

Ein Foto des Lieferwagens mit dem feuerspuckenden Boden-Luft-Geschütz wurde im Dezember 2014 ins Internet gestellt. Daraufhin gingen ungezählte Drohanrufe bei Oberholtzers Firma ein. Das Unternehmen stellte seinen Betrieb ein. Oberholtzer gewöhnte sich an, eine Waffe zu tragen. Sicherheitsbeamte rieten ihm, er solle sich schützen, weil es „da draußen verrückte Leute gibt“.

Mehr zum Thema
  • Dadav

    Da soll nochmal einer sagen die Türken helfen disen Typen nicht!
    Fest Autohandeln mit diesen Unmenschen!
    Und die EU(sa) finanzieren diesen Idiotenstaat auch noch mit zig milliarden

    • Georg

      So ist es leider…

pixel