Kann man iPhones als Bremsbeläge verwenden?

Ja, ihr habt richtig gelesen: In diesem Video testen ein paar Verrückte aus, ob sich ein Porsche 911 mit iPhones anstelle von Bremsbelägen stoppen lässt.

11.08.2015 Online Redaktion

„Kann man iPhones als Bremsbeläge verwenden?“ ist eine Frage, die sich wahrscheinlich noch niemand gestellt hat, aber auf die – einmal ausgesprochen – trotzdem alle die Antwort wissen wollen. Urheber dieser Frage sind die YouTuber von „EverythingApplePro“. Die Jungs sind uns bereits aus der nicht minder merkwürdigen Testreihe „Kann ein iPhone eine Kalaschnikow-Kugel stoppen?“ bekannt. Und wir wissen: Sie machen bei ihren zerstörungswütigen Versuchen garantiert keine halben Sachen.

iPhones als Lebensretter?

Die Problemstellung, die die Tester von „EverythingApplePro“ als Rechtfertigung für ihr neuestes Experiment heranziehen, lautet wie folgt: „Stellt euch vor, ihr seid in den Bergen, hunderte Meilen von der Zivilisation entfernt, und eure Bremsen gehen kaputt. Ihr wisst nicht, was ihr tun sollt. Ihr seid mehrere Leute im Auto, und ihr alle habt iPhones.“

Um zu sehen, ob die iPhones die Lösung für dieses schwierige Problem darstellen könnten, will der bereits aus dem Kalaschnikow-Video bekannte junge Mann die improvisierten Smartphone-Bremsen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten testen. Außerdem will er herausfinden, ob die iPhones nach getaner Brems-Arbeit noch zum Telefonieren taugen. So weit, so verrückt.

Ein Porsche als Versuchskaninchen

Das Auto, das für die Versuche herhalten muss, ist ein 2002er Porsche 911 Carrera. Dieser bekommt zuerst einmal Turbo-Bremssättel mit leicht iPhones anstelle von Bremsbelägen verpasst. Die iPhones (Modell 4s) werden zuvor leicht angeschliffen, um die Reibung zu erhöhen.

bremsen
© Bild: YouTube

20 / 40 Meilen pro Stunde

Nach dieser leichten Modifikation kann kann’s auch schon losgehen: Bei 20 Meilen pro Stunde (ca. 32 km/h) machen die iPhone-Bremsen einen guten Job. Die doppelte Geschwindigkeit verkraften sie allerdings nicht mehr so gut: Eines der iPhones beginnt (nach erfolgreichem Bremsvorgang) zu brennen.

bremsen feuer
© Bild: YouTube

60 Meilen pro Stunde

Trotzdem starten die wagemutigen Tester noch einen letzten Versuch bei 60 km/h. Wie zu erwarten war, geht dieses Manöver schief. Die Ersatzbremse kommt zum Einsatz, der Porsche raucht, iPhones liegen auf der Straße verstreut. Und die Moral von der Geschicht: Smartphones taugen als Bremsen nicht.

bremsen iphone

Und wie geht’s den iPhones?

Nachdem das Experiment der „EverythingApplePro“-Jungs bestätigt hat, was anzunehmen war – nämlich, dass iPhones als Bremsbelägen keine große Zukunft bevorsteht – muss noch überprüft werden, wie es den Smartphones geht. Die meisten iPhones mussten bei dem Versuch wenig überraschend ihr Leben lassen. Ein besonders hartnäckiges Exemplar konnte allerdings noch vibrieren, bei einem anderen funktionierte das halb zerfetzte Display sogar noch. Respekt, iPhone 4s!

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© Bild: YouTube

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