Wie viele iPhones braucht man, um eine Kalaschnikow-Kugel zu stoppen?

Oder anders gefragt: Wie viele iPhones muss man in der Tasche haben, um den Schuss aus einer AK-74 zu überstehen? Ein hochwissenschaftlicher Test beantwortet diese brennende Frage.

26.06.2015 Online Redaktion

Aus diversen Filmen ist bekannt: Oft retten eingesteckte und längst vergessene Gegenstände im Extremfall Leben. Zum Beispiel eine Mini-Ausgabe der Bibel, die in der Brusttasche des Pfarrers einen heimtückischen Herzschuss abfängt. Oder der metallene Talisman, der der an einer Kette um den Hals des Helden baumelt. Von romantischen Klischees befreit, haben sich die Jungs von EverythingApplePro gefragt, ob auch in alltäglicheren Alltagsgegenständen ein solch lebensrettendes Potenzial schlummert – und haben getestet, wie viele iPhones man in der Tasche haben müsste, um mit ihrer Unterstützung einen Schuss zu überleben.

iphones

Das Wichtigste vorweg: Die Antwort lautet 5. 5 iPhones braucht man, um eine Kalaschnikow-Kugel zu stoppen. Das bedeutet, man müsste 5 iPhones gestapelt in der Tasche haben, um vor einem Schuss geschützt zu sein.

AK-74 vs. iPhone-Parade

Um das herauszufinden, klemmte der Tester „mit russischen Wurzeln“ 8 iPhones in einer Reihe auf eine Holzvorrichtung. Bei den Testobjekten handelte es sich um 3 iPhone 6 Plus, „ein paar iPhone 6, kleinere Modelle“ und ein Samsung Galaxy S6. Um zu überprüfen, wie viele Smartphones sich zusammentun müssten um ein Menschenleben zu retten, wurde mit einer AK-74 auf das erste in der Reihe geschossen. Die Kugel mit Stahlkern, die auch über „leichte panzerbrechende Eigenschaften verfügt“, erreichte dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 880 Meter pro Sekunde.

iphones4
© Bild: YouTube

Wer vor Schüssen geschützt sein will, sollte 5 iPhones dabei haben…

Dass die iPhones den Test nicht unbeschadet überstanden, überrascht also nicht. Trotzdem zeigte sich der Tester überrascht, wie viele Smartphones es braucht, um einen Schuss aufzuhalten. Die Kugel mit Stahlkern bahnte sich ihren Weg problemlos durch 4 der 8 iPhones und blieb erst im Display des 5. stecken – nicht, ohne auch dieses noch ordentlich zu beschädigen. Auffällig ist, dass die iPhones nach hinten hin immer stärker deformiert wurden – kam das erste in der Reihe noch mit einem mehr oder weniger glatten Durchschuss davon, wurde das 4. bereits regelrecht zerfetzt.

iphones2

….oder vielleicht doch lieber 6

Damit war der Test für die geschundenen iPhones aber noch nicht vorbei. Der Herr mit Bärenfut schoss ein zweites Mal auf die Smartphone-Parade, zielte dieses Mal aber auf die Mitte der Displays statt – wie beim ersten Durchgang – auf den unteren Bereich. Bei diesem Versuch schaffte es die Kugel schon durch 5 der 8 iPhones und wurde erst vom 6. aufgehalten.

iphone5
© Bild: YouTube

Samsung Galaxy S6 vs. Schrotflinte

Wer meint, die Smartphones hätten nach diesem Durchgang wirklich genug mitgemacht, irrt. Immerhin war auch nach dem 2. Beschuss durch eine AK-74 das Samsung Galaxy S6 noch intakt, da es sich ja hinter den iPhones versteckte. Wer ein seriöser Versuchsleiter ist, kann das natürlich nicht durchgehen lassen. Um auch mit dem Galaxy S6 kurzen Prozess zu machen und die Geduld der Menschen mit den Schusswaffen nicht unnötig zu strapazieren, wurden für den letzten Versuch (noch) schwerere Geschütze aufgefahren: Das Überbleibsel der iPhones und das stolze Samsung mussten sich einem Schuss aus einer Schrotflinte stellen. Wie zu erwarten war, ohne Erfolg.

shotgun
© Bild: YouTube

Wie der Schluss des Videos zeigt, wären aber selbst 500 Smartphones keine wirklich beruhigende Absicherung gegen Schüsse. Aber das müssst ihr euch selbst ansehen.

Mehr zum Thema
pixel