Formel 1-Bolide vs. Superbike

Showdown in Silverstone: David Coulthard im Red Bull RB8 fordert Guy Martin auf seinem Tyco BMW Superbike.

01.04.2016 Online Redaktion

Jedes Jahr findet am Silverstone Circuit der Formel 1-Grand Prix von Großbritannien statt. Aber auch abseits der sportlichen Großereignisse geht’s auf der Rennstrecke nahe der englischen Stadt Oxford ganz schön rund: Zum Beispiel, wenn Formel 1-Veteran David Coulthard den Motorrad-Rennfahrer Guy Martin herausfordert.

RB8 vs. Tyco BMW Superbike

Zwischen 2005 und 2008 ging Coulthard in der Königsklasse des Motorsports für Red Bull an den Start. Kein Wunder also, dass sich der Brite für das Intermezzo in Silverstone einen Boliden des österreichisch-englischen Rennstalls aussuchte, genauer gesagt einen RB8 aus der Formel 1-Saison 2012. Martin stieg auf sein Tyco BMW Superbike, um Coulthard die Stirn zu bieten.

3 vs. 4

Der aktuelle Superbike-Rekord in Silverstone beträgt 2 Minuten und 3 Sekunden. Ein Formel 1 Auto ist im Schnitt um ganze 30 Sekunden schneller. Da sich beide Fahrer darüber im Klaren sind, dass das nicht die besten Voraussetzungen für ein faires Rennen sind, einigen sie sich auf einen Kompromiss: Während Coulthart im Boliden vier Runden drehen muss, ist für Martin und sein Motorrad bereits nach 3 Runden Schluss.

Geraden vs. Kurven

Unter diesen Voraussetzungen ist das Ganze schon nicht mehr so einfach für den RB8: Nach der ersten Runde hat Coulthart nur 21 Sekunden Vorsprung. Wenn es ihm nicht gelingt diesen auszubauen, wird Martin den Sieg einfahren. Auf der geraden beschleunigt sein Bike auf 175 mph und ist damit nur 10 mph langsamer als das Formel 1-Auto. Es sind die Kurven, in denen Coulthard Raum gewinnt: Im Formel 1-Boliden muss er erst später und weniger stark abbremsen als Martin auf dem Motorrad. Wie das Ganze ausgeht? Lasst euch überraschen!

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