Falscher Mechaniker ärgert VW bei Autosalon Genf

Ein als Mechaniker verkleideter Comedian störte in Anspielung auf den Dieselskandal die VW-Pressekonferenz in Genf – „niemand wird etwas über dieses Auto herausfinden“

02.03.2016 Online Redaktion

Nach dem Dieselskandal hat VW ein Image aufzupolieren. Was der Autobauer dabei bestimmt nicht gebrauchen kann: dass die Öffentlichkeit an den Skandal erinnert wird, auch wenn sie gerade gar nicht daran denkt. Genau das ist aber gestern beim Autosalon Genf passiert – dank eines überraschenden „Auftritts“ des englischen Comedians Simon Brodkin.

„Niemand wird etwas über dieses Auto herausfinden“

Brodkin bzw. sein Comedy-Alter Ego Lee Nelson störte die VW-Pressekonferenz, indem er als Mechaniker verkleidet auf die Bühne stürmte. Mit einem Schraubenschlüssel bewaffnet steuerte der Brite auf den roten „up! beats“ zu, direkt am verdutzten VW-Marketingmanager Jürgen Stackmann vorbei, während er mit deutschem Akzent verkündete: „niemand wird etwas über dieses Auto herausfinden“. Im VW-Overall legte Brodkin sich unter das Auto (das übrigens gar kein Diesel ist), bis er von Securitys von der Bühne begleitet wurde. „Vielen Dank. Genießen Sie die Show“, verabschiedete sich Stackmann höflich bei dem Störenfried.

<> on March 1, 2016 in Geneva, Switzerland.
© Bild: Harold Cunningham Getty Images News

Simon Brodkin bekannt als derenige, der Sepp Blatter mit Geldscheinen bewarf

Der Auftritt beim Genfer Autosalon war nicht die erste Gelegenheit, bei der Brodkin eine in der Öffentlichkeit stehende Person in Verlegenheit brachte. Auch der ehemalige FIFA-Chef Sepp Blatter hatte bereits Bekanntschaft mit dem englischen Komiker gemacht, als Brodkin ihn bei einer Pressekonferenz mit Geldscheinen beworfen hatte.

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  • Georg

    Wer den Schaden hat…

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