Warum ihr euch auf keinen Fall gefälschte Renngurte kaufen solltet

Ein Händler hat in Wales Renngurte von bekannten Herstellern im Internet verkauft. Dabei handelt es sich um lebensgefährliche Fälschungen.

11.11.2015 Online Redaktion

Wer an seinem Auto bastelt und ordentlich aufrüstet, der befindet sich nach einiger Zeit im fünfstelligen Bereich. Da heißt es auch schon mal sparen. Nur wo? Auf jeden Fall und unter keinen Umständen bei den Gurten! Ein walisischer Händler hatte über eBay und Facebook Renngurte von Takata, Sabelt und Sparco angeboten. Diese erwiesen sich später als Fälschungen.

Gefälschte Renngurte im Crashtest

Gefälschte Renngurte bringen Lebensgefahr

Der Crashtest simuliert einen Aufprall bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h und es wird sofort ersichtlich, dass die Gurte die Insassen nicht einmal im Ansatz sichern. Die Schnallen lösen sich aus der Verankerung, der Insasse wird nach vorne geschleudert und der Gurt mutiert zur lebensgefährlichen Bedrohung. Walisische Behörden rufen Kunden dazu auf im Zweifel ihre gekauften Produkte kontrollieren zu lassen. Sollten in Österreich ebenfalls Personen betroffen sein, können diese sich an Autofahrerclubs oder Kfz-Werkstätten wenden.

renngurte fake
© Bild: Vimeo

Also lieber mehr Geld in die Hand nehmen und in Sachen Sicherheit immer auf offizielle Vertragspartner oder Händler zurückgreifen.

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