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Fahr-Stuhl statt Warteschlange

Um Wartenden das Anstehen vor Restaurants, Museen etc. zu erleichtern, entwickelte Nissan eine Reihe selbstfahrender Stühle. Ja, wirklich.

28.09.2016 Online Redaktion

Wer steht gerne in Warteschlangen? Genau – niemand. Trotzdem ist es nur all zu oft notwendig, irgendwo anzustehen. Nissan machte es sich zur Aufgabe, eine Lösung für dieses Problem zu finden – und entwickelte eine fahrende Stuhlreihe, die das lästige Warten vor Restaurants, Ämtern oder Museen erleichtern soll.

Sitzen statt anstehen

Der ProPILOT Chair erkennt den Stuhl von ihm und folgt ihm automatisch. Mit einer fixen Distanz zwischen den einzelnen Stühlen bewegen sich die Sitzgelegenheiten auf einer vorgegebenen Strecke. Auf jedem Sessel sitzt eine Person, die in einer herkömmlichen Warteschlange stehen müsste. Ist die erste Person in der Reihe dran und steht auf, fährt der leere Stuhl automatisch zurück an das Ende der Warteschlange, und die weiteren Stühle rücken nach. Den Wartenden bleibt so zwar das Warten nicht erspart, aber sie können sich anderen Tätigkeiten widmen – lesen oder schlafen, zum Beispiel.

„Eliminiert Langeweile und physische Belastung“

„Der ProPILOT Chair ist für alle attraktiv, die schon einmal Stundenlang vor einem überfüllten Restaurant gewartet haben. Er eliminiert die Langeweile und physische Belastung, die das Anstehen mit sich bringt“, beschreibt Nissan das System in einer Presseaussendung.  Die fahrenden Stühle werden bis Ende Dezember in diversen Restaurants in Japan getestet – wie es dann weitergehen soll, verrät Nissan nicht.

ProPILOT steuert nicht nur Stühle

Seinen Namen hat der Fahr-Stuhl von Nissans Fahrassistenzsystem ProPILOT, das automatisch den Abstand zum Vorfahrenden hält und dafür sorgt, dass das Auto in der Mitte der Spur bleibt.

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