Das gigantische Erdloch in Japan – 7 Tage später

Am 8. November verschluckte ein riesiges Erdloch eine fünfspurige Straße in Japan – und nur 7 Tage später sieht es schon wieder aus, als wäre nichts gewesen.

17.11.2016 Online Redaktion

Am 8. November stürzte in der japanischen Millionenstadt Fukuoka die Straße ein. Auf einer fünfspurigen Straße tat sich ein 30 Meter breites, 15 Meter tiefes Erdloch auf, das sich mit Wasser aus beschädigten Rohren füllte. Verletzt wurde dabei niemand, aber Verkehr, Wasser- und Stromversorgung kamen in der Umgebung zum Erliegen. Ein unglaublicher Aufwand, all das zu reparieren – doch 7 Tage später sah der Straßenabschnitt schon wieder aus, als wäre nie etwas gewesen.

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© Bild: APA/AFP/JIJI PRESS

Schon nach 48 Stunden war die Versorgung mit Wasser, Elektrizität und Gas der betroffenen Haushalte wieder hergestellt und die Telefonleitungen repariert. Die Arbeiter waren 7 Tage lang rund um die Uhr beschäftigt, um das Loch mit Sand aufzufüllen und den Straßenabschnitt neu zu bauen.

Eine beeindruckende Leistung – und das nicht nur, weil böse Zungen behaupten, in anderen Städten wäre es nach einem Monat noch das selbe Erdloch mit ein wenig Absperrband und eventuell einigen Warnschildern.

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    Wenn das in Haiti passiert wäre, dann wäre das Loch heute nicht kleiner und nicht größer. Weil dort die Leute die Hände in den Schoß legen und von der „internationalen Gemeinschaft“ das fordern, was die hoch entwickelten Länder aus eigener Kraft stemmen.

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