Drone Racing: Rennen mal anders

Es müssen nicht immer Autos sein: Beim Drone Racing schlüpft man in das virtuelle Cockpit seiner Drohne und besiegt seine Gegner in mitunter spektakulären Parcours.

28.04.2015 Online Redaktion

Kleine Drohnen für den Eigengebrauch erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Viele Leute haben bereits eines der kleinen, ferngesteuerten Fluggeräte zu Hause und crashen damit regelmäßig gegen die Wand oder in ihre Einrichtungsgegenstände. Das muss nicht sein: Beim „Drone Racing“ kann man seine Skills in richtigen Parcours ausleben und andere Drohnen-Besitzer ausstechen.

First Person View

Beim „Drone Racing“ treten mehrere Drohnen-Halter gegeneinander an. Sie müssen – wie es bei Rennen so üblich ist – eine bestimmte Strecke, beispielsweise einen vorher festgelegten Weg durch ein Industriegebäude oder einen Park, schneller zurücklegen als ihre Gegner. Das funktioniert, indem eine vorne auf der Drohne montierte Kamera (z.B. wie im obigen Video eine GoPro) ihr Bild auf einen Laptop oder so genannte FPV (First Person View)-Brillen überträgt. Der Drohnen-Besitzer hat somit die selbe Sicht die ein winziges Pilötchen, das direkt in der Drohne sitzt und sie steuert, hätte.

Drone Racing im Wald

Star Wars-Fan baut Speeder Bike-Drohne

Das Event von französischen Drohnen-Enthusiasten erinnerte an die Szene aus Star Wars: Die Rückkehr der Jedi Ritter, in der Leia und Luke auf dem Planeten Endor vor Scout Troopern auf Speederbikes flüchten. Dabei kam bereits Jahre zuvor ein Drohnen-Fan auf die Idee, das Star Wars-Feeling mit einem selbst gebauten Fluggerät zu maximieren: Ein baute eine 74-Z Speeder Bike-Spielfigur von Hasbro zur voll funktionsfähigen und fernsteuerbaren Drohe um. Wie genau er das gemacht hat, könnt ihr hier nachlesen.

Die 74-Z Speeder Bike-Drohe im Einsatz:

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