Drag Racing macht auch rückwärts Spaß

Highlight des Motorsport-Wochenendes: Verkehrtes Drag Racing steht für Chaos, Zerstörung und einen ziemlich hohen Unterhaltungswert.

26.07.2016 Online Redaktion

Rückwärts-Rennen haben mitunter einen hohen Unterhaltungswert. Das gilt nicht nur für Rund- sondern auch für Beschleunigungsrennen – und das insbesondere, wenn die teilnehmenden Autos sich in einem Zustand befinden, in dem eine Delle mehr oder weniger auch schon egal ist.

Der Beech Ridge Motor Speedway ist eine Rennstrecke im US-Bundesstaat Maine, die eigentlich für NASCAR-Rennen gebaut wurde. Anscheinend ist den Streckenbetreibern das ewige Vorwärts-Im-Oval-Fahren irgendwann langweilig geworden, und sie haben beschlossen, sich mit den verkehrten Drag Races pures Chaos und Zerstörung ins Haus bzw. den Vorgarten zu holen. Im Rahmen der Veranstaltung, die sich bezeichnenderweise „Day Of Destruction“ nennt, finden auch noch andere Wettbewerbe statt, die einzig und alleine die möglichst publikumswirksame Verschrottung der teilnehmenden Fahrzeuge zum Ziel zu haben scheinen (z.B. „Rampen-Rennen“ oder „Donut-Dashes“), aber das rückwärtige Beschleunigungsrennen ist bestimmt der Beste. Denn, mal ganz nüchtern betrachtet: Kann es noch viel besser werden?

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Der Aufstieg zum „Backwards Drag Racing Champion“ funktioniert übrigens nach dem Eliminationsprinzip: Die Schnellsten jeden Durchgangs fahren weiter, die Langsamen (oder Kaputten) scheiden aus. Das geht so lange, bis ein Gewinner feststeht. Dieser darf nicht nur Ruhm und Ehre mit nach Hause nehmen, sondern bekommt obendrein noch stolze 5000 US-Dollar. Wo kann man sich anmelden?

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