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Wie viel würdet ihr für ein Foto riskieren?

Schön, wenn Fans mit ganzem Herzen bei einem Motorsportereignis dabei sind. Blöd, wenn sie dabei ihr und das Leben anderer riskieren.

27.10.2015 Online Redaktion

Motorsport-Fotografen haben von Berufswegen her Benzin im Blut und sind immer darauf bedacht, den stärksten Moment einzufangen. Dabei hat jeder seine eigene Bildsprache und ist darum bemüht sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Die Risikobereitschaft hat einen nicht geringen Einfluss auf das Endergebnis. Du musst schon bereit sein etwas zu investieren um das beste Foto zu bekommen.

Rallye-Fan mit lebensgefährlicher Aktion

Alles schön und gut, aber der Zuseher des DMP Touge Drift 2012 im polnischen Karpacz ist 1. kein Fotograf und 2. hat er auf der Strecke überhaupt nichts verloren.

und noch aus einer anderen Perspektive:

Die Sicht der Fahrer zeigt uns, im Fall der Fälle, hätte der Typ ganz schlechte Karten:

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  • Urs Dupont

    Alle Motor“sport“-Fans sind Idioten … was hat denn das Herumrasen mit Lärmgeneratoren überhaupt mit Sport zu tun?

  • ghostdog21

    Ach Blödsinn. @aral – Du willst Geschichte? Dann beschäftige Dich mal mit den Rallys der Gruppe B. Ja oh mein Gott, Sport und es gibt Unfälle… Wer kein Blut sehen kann sollte auch kein Boxen gucken, wer sich keine Schmerzen in den Füßen vorstellen möchte darf dann aber auch kein Fußball sehen und wer nicht mal psychische Gewalt ertragen kann würde wohl unter den Strapazen einer Schachtunier-Übertragung zusammenbrechen…

    Es gibt Dinge die zusammengehören. Ins Wasser gehen und nass werden zum Beispiel. Oder Motorsport und Schäden am Vehikel.

    Natürlich wäre es vorstellbar, dass der Körper des Leichtsinnigen einen Mehrfach-Überschlag beider Fahrzeuge hätte verursachen können, unter denen die Zuschauer in Wellen hätten drunter durch laufen hätten müssen bevor beide Fahrzeuge gleichzeitig explodiert wären, was alle Fenster der nächsten Stadt auf einmal zerstört hätte.

    Wahrscheinlich? In Hollywood oder Babelsberg sicherlich. In der Realität eher nicht.

    Da wäre wohl etwas total „grandioses“ passiert: genau ein Idiot weniger und ein Fahrzeug das sich um 180 Grad dreht, während das 2. ne Vollbremsung macht.
    Wobei der erste Teil vermutlich auch schon eher Wunschdenken ist. In der Regel haben Besoffene, Dumme und kleine Kinder immer Glück.

    Von daher hätte er mit hoher Sicherheit überlebt um anschließend die Veranstalter, Fahrer oder sonst wen zu verklagen – und Recht zu bekommen….

    Oder siehst Du das anders?

  • aral

    wer sich mit der geschichte der polen auseinandersetzt, kann sich dieses verhalten einigermaßen gut erklären. in kambodscha käme es möglicherweise zu ähnlichen handlungen würden dort drift-challenges gefahren….

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