Dieser Profi-Schütze fand eine sehr ungewöhnliche Verwendung für seinen Ferrari

Tontaubenschießen aus einem Donut-drehenden, 400.000 Euro teuren Ferrari 599 SA Aperta? Nicht „warum“, sondern „warum nicht“!

12.10.2015 Online Redaktion

Ferraris eignen sich nicht nur zum Cruisen, Rasen oder publikumswirksamen An-der-Ampel-Stehen. Sie werden auch gerne anderweitig als Sportgeräte genutzt. Jetzt, wo es langsam zu kalt wird, um sich an ein Wakeboard geschnallt von seinem Ferrari durch einen Fluss ziehen zu lassen, kann man ihn auch hervorragend zum Tontaubenschießen verwenden.

Tontauben-Schießen mit dem Ferrari

Das funktioniert so: Man platziert eine Tontauben-Wurfmaschine irgendwo in der Wildnis, schnappt sich einen Kumpel, der eine Endlos-Schleife an Donuts mit dem Ferrari hinbekommt, setzt sich selbst mit einem Gewehr auf den Beifahrersitz und ballert auf die durch die Luft fliegenden Scheiben. Ganz einfach und äußerst unterhaltsam!

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Profi-Schütze mit Freizeit und Ferrari

Und nein, diese „Sportart“ haben nicht wir uns ausgedacht. Die Idee stammt von dem britischen Profi-Schützen Philip Thorrold. Thorrold besitzt nicht nur eine eigene Schießsport-Schule, sondern auch einen knallgelben Ferrari 599 SA Aperta – ein Sondermodell auf Basis des 599 GTO, das 2010 zu Ehren des 80. Geburtstag der italienischen Design-Schmiede Pininfarina mit einer Auflage von gerade einmal 80 Stück gebaut wurde. „Aperta“ ist das italienische Wort für offen, dementsprechend handelt es sich bei dem 400.000 Euro teuren Wagen um einen Roadster. Und welches Auto eignet sich besser zum Schießen als eines, bei dem kein Dach im Weg ist?

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Top Gear lässt grüßen?

Tontaubenschießen aus einem Donut-drehenden, sauteuren Ferrari – das klingt eigentlich nach einer Aktion, die sich die Produzenten von Top Gear ausgedacht haben könnten. Nur dass in dem Fall der Ferrari kaputt gegangen und die Tontauben ganz geblieben wären. Bei Thorrold ist es – glücklicherweise – genau umgekehrt.

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