Diesem Elefanten reicht’s!

Wenn einem unterdrückten Elefanten der Kragen platzt, kann man nur hoffen, sein Fahrzeug nicht in der Nähe geparkt zu haben.

21.05.2016 Online Redaktion

In Indien leben tausende Elefanten in Gefangenschaft. Tierschützer kämpfen – meist vergebens – dagegen, dass die Tiere bei Festen, Zirkussen und sogar Polo-Spielen eingesetzt und misshandelt werden. Die Aktivisten berichten in vielen Fällen, dass diese „Unterhaltungs-Elefanten“ auf engstem Raum gehalten, geschlagen und nicht ausreichend gefüttert werden. Obwohl sich die Dickhäuter einiges gefallen lassen, kann es auch mal passieren, dass einem von ihnen der Kragen platzt – wie bei diesem religiösen Fest im indischen Dorf Kongad.

Devidasans kurze Freiheit

Dem Elefanten namens Devidasan gelang es, sich während des Festivals von seiner Leine loszureißen. Seine neu gewonnene Freiheit nutzte der graue Riese sofort, um einmal ordentlich zu randalieren: Mehrere Motorräder, ein Tuk Tuk und ein Van mussten dran glauben.

Wutanfall mit Methode?

Eine rein impulsive Aktion? Nicht unbedingt, meint der Indian Express. Es wirke beinahe, als sei Devidasan einem Muster gefolgt: „Interessanterweise attackierte der Elefant zuerst ein Motorrad, danach eine dreirädrige Autorikscha und anschließend einen Van. Er arbeitet sich von zwei- zu vierrädrigen Fahrzeugen hoch.“

Im Sinne des Tierschutzes ist natürlich davon generell davon abzuraten, Veranstaltungen beizuwohnen bei denen Elefanten mit Kopfbedeckung durch die Gegend gescheut werden. Doch wenn man es tut, ist es zumindest ratsam, nicht in der Nähe parken.

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  • EinfachSo

    Naja, so kann man die Konkurrenz ausschalten! Hoffentlich hat er sich nicht wehgetan, der Elefant…

  • joeh

    in this case a Leopard A6a4 is better than a mini :)

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