Die Parade des Grauens

„Bosozoku“ ist japanisch für „brutal laufender Stamm“, lässt sich sinnerfassend aber auch sehr gut mit „extreme Geschmacksverirrung“ übersetzen.

08.12.2015 Online Redaktion

Kennt ihr das, wenn ihr bei einer Auto-Show oder Oldtimer-Messe überlegt, welches der fremden Fahrzeuge ihr am liebsten hättet – und dann jedes Mal, wenn ihr meint euch entschieden zu haben, ein noch tolleres Auto daherkommt? Diese Bosozoku-Parade ist das exakte Gegenteil davon: Immer, wenn man schockiert darüber ist, gerade das schrecklichste Auto der Welt gesehen zu haben, kommt ein noch verschandelteres um die Ecke. Das geht über 3 Minuten lang so – und 3 Minuten bieten verdammt viel Platz für verdammt viele furchtbare Fahrzeuge.

Obwohl uns die Bosozoku-Szene bereits ein Begriff ist – wir erinnern uns an den Leo-Lambo oder den Disco-Aventador – sind wir jedes Mal schockiert über die Schönheitsideale der japanischen Bling Bling-Tuner. Meistens genügt schon ein Auto, um uns den Mund offen stehen zu lassen. Diese Parade mit gefühlten 500 Fahrzeugen ist daher wirklich nur etwas für starke Nerven. Glücklicherweise sorgen Autos wie der rote Toyota Cressida bei Sekunde 45 für etwas Entspannung.

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