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Die 5 nervigsten Beifahrertypen

Wir geben euch einen Überblick über die 5 nervigsten Beifahrertypen und wie ihr euch als „Copilot“ eigentlich richtig verhalten solltet.

26.03.2016 Online Redaktion

Drängeln, notorisches Links- und Langsam fahren oder Abbiegen ohne Blinken: Wir geben zu, das alles ist nervig. Die Quelle der unübertroffenen, täglichen Ärgernisse eines Autofahrers sitzt aber meist im eigenen Auto: auf dem Beifahrersitz.

Typ 1: Der Schläfer

Er ist noch der harmloseste unter den nervigen Beifahrern. Döst 5 Minuten nach der Abfahrt weg und wacht erst am Ziel wieder auf. Schlafende Beifahrer stören zwar nicht, sind aber auch keine Hilfe wenn es z.B. darum geht, Kinder auf der Rückbank zu versorgen oder auf unbekannten Strecken unterstützend zu navigieren. Wir vergeben für den „Schläfer“ 3 von 10 nervige Punkten auf unserer Beifahrer-Skala.

  • Abhilfemöglichkeiten: Laute Musik; schärfere Bremsmanöver (wenn gefahrlos möglich); Fenster so öffnen, dass es im Auto dröhnt. Übrigens: Der Fahrer sollte NICHT einschlafen

Typ 2: Das Plappermaul

„(…) und dann hab ich zu ihm gesagt, dass (…)“

Man mag die Fahrt noch so ausgeruht und ausgeglichen angetreten haben: Es gibt Beifahrer, die ziehen einem den letzten Nerv mit Anekdoten, Beziehungsgeschichten und sonstigem, nutzlosen Geplapper – ohne Punkt und Komma oder Atempausen. Ergibt quassel-nervige 5 Punkte auf unserer schon etwas angespannten Beifahrer-Skala.

  • Abhilfemöglichkeit: Ohrstöpsel;

Typ 3: Der Angsthase

Euer Beifahrer krallt sich am Türgriff fest, macht euch auf Gefahren schon 5 Kilometer im Voraus aufmerksam und gibt panisch Laut wenn ihr „Breeeemsen!!!“ sollt? Gratulation: Ihr habt einen Beifahrer der Kategorie „Angsthase“ und somit 7 von 10 panisch-phobischen Strichen in der Hose eures Beifahrers.

  • Abhilfemöglichkeiten (für den Beifahrer): Sauerstoffmaske, Medikamente, frische Unterhosen

Typ 4: Der Klugscheißer

Egal wann und wie ihr schaltet, lenkt, blinkt oder abbremst: Euer Copilot klärt euch gerne darüber auf, wie ihr es besser hättet machen können. Und als Draufgabe hat Frau Lehrerin, Herr Lehrer selbst gar keinen Führerschein.

Klugscheißer sind einfach eine unglaublich nervige Spezies (nicht nur als Beifahrer) und kratzen an der Höchstpunktezahl unserer Skala: Wir vergeben noch gnädige 9 von 10 Punkten.

  • Abhilfemöglichkeiten: siehe Typ 1 + Typ 2

Typ 5: Der Übergriffige

Der übergriffige Beifahrer: Ein Konglomerat aus Typ 2, der nie seine Klappe halten kann und dabei wie Typ 3 aus purer Angst mit Typ 4 verschmilzt und somit immer alles besser weiß. Waren Typ 1-4 für sich gestellt noch relativ harmlos, so verschmelzen in Typ 5 sämtliche negative Eigenschaften, die ein Beifahrer nur haben kann und setzt dabei noch eins oben drauf: Er schreckt auch nicht davor zurück, aktiv ins Fahrgeschehen einzugreifen, sprich: Er greift während der Fahrt „korrigierend“ in euer Lenkrad und reißt bei Bedarf auch gerne mal an der Handbremse.

Abhilfemöglichkeit: Lizenz als Rallyefahrer absolvieren und genießen:

 

Er ist wohl so selten wie ein Cabrio von Hispano Suiza aus den 1920er-Jahren:

Typ 6 – der perfekte Beifahrer

Er bietet unaufdringlich und im richtigen Moment ein Getränk an, sorgt dafür, dass die übrigen Fahrgäste unterhalten und die Kinder ruhig sind, unterstützt wenn nötig bei der Navigation und wirkt positiv, entspannt und höflich wie ein nicht zu unterwürfiger Butler. Klingt utopisch. Und ist es auch.

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