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Könnt ihr euch an diese unfassbar dumme Geschichte erinnern?

Andy L.H. landet mit seinem Supercar in einem See. Das über 1.000.000 Dollar teure Auto ist ein Totalschaden, der Mann muss ins Gefängnis, warum?

06.11.2015 Online Redaktion

Andy L.H. ist Gebrauchtwagenhändler. 2009 ist der US-Amerikaner in einen skurrilen Autounfall verwickelt. Er weicht einem Pelikan aus, kommt von der Straße ab und landet in einem See. Sein Auto steht bis knapp unter der Türschnalle im Wasser. Der Lenker verlässt fluchtartig das Fahrzeug, später gibt er an von einem Moskitoschwarm attackiert worden zu sein. Dadurch kommt er nicht mehr dazu den Motor abzustellen. Folglich saugt der Motor Unmengen an Salzwasser auf – wenig verwunderlich ist, dass das Fahrzeug Liter für Liter zum Totalschaden mutiert. Ein klarer Fall für die Versicherung, denkt sich Herr L.H. und reicht den Unfallbericht wenige Tage später bei eben dieser ein. Die Streitsumme: 2.200.000 Dollar. Ach, haben wir bisher nicht erwähnt, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen Bugatti Veyron handelt?

Versicherungsbetrug: Bugatti Veyron im See

Fünf Jahre später gesteht Andy, dass es sich bei dem Unfall um einen Versicherungsbetrug handelt, ein US-Gericht verurteilt ihn zu 20 Jahren Gefängnis. Zur Aufdeckung des Betrugs hatte dieses Video maßgeblich gedient. Der von Carspottern gedrehte Clip landete auf YouTube und steht derzeit bei über 7 Millionen Klicks. Auch die Versicherungsgesellschaft und deren Anwälte haben das Video gesehen und von einem Pelikan fehlt jede Spur – apropos, die Polizei fand auch keine Bremsspuren an der Unfallstelle. Columbo hätte seine Freude gehabt…

Das Original-Video: „Bugatti Veyron Lake Crash“

Die Bergung des Bugatti Veyron

Auch ein Lamborghini Gallardo landet mal im See, aber nicht freiwillig…

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