Aus Wut auf seine Frau: Mann fährt mit seinem Pick up durch sein Haus… absichtlich

Aus Wut auf seine Frau fuhr John Paul Jones Jr. mit seinem Chevrolet Silvrado absichtlich DURCH sein Wohnzimmer – „wenigstens wehte danach eine kühle Brise“

24.05.2015 Online Redaktion

Eine neue Geschichte aus der Serie „die wundersame Welt der Menschen und ihrer Autos“: Ein Amerikaner fuhr aus Wut auf seine Frau mit seinem Pick up durch sein Haus. Und mit „durch“ meinen wir „durch“: Auf der einen Seite durch die Wand hinein, und auf der anderen wieder hinaus. Das ist mindestens so bemerkenswert wie der Kidnapper, der eine Entführung abbrechen musste weil er nicht manueller Schaltung fahren konnte, oder der Mann, der sein Auto angezündet hat um die darin lebenden Bettwanzen zu töten.

Wut nach Telefongespräch

Aber von Anfang an. Nachbarn riefen die Polizei, als ein Chevrolet Silvrado durch das Haus von John Paul Jones Junior aus Senoia im US-Bundesstaat Georgia krachte. Als die Gesetzeshüter zum vermeintlichen Unfallort kamen, erklärte ihnen der Hausbesitzer und Pick up-Fahrer, er sei nach einem Telefongespräch mit seiner Frau sehr wütend und „angefressen“ gewesen. Als – total logische – Reaktion darauf habe er seinen Chevy  im Garten hinter dem Haus geparkt und sei von dort in den Vorgarten gefahren – durch sein Wohnzimmer. Auf diesem Foto kann man sogar noch ein paar Möbel erkennen, die in der Stoßstange hängen:

pick up
© Bild: YouTube

„Wenigstens wehte eine kühle Brise im Wohnzimmer“

„In den Nachrichten hört man ständig Geschichten von jemandem, der eigentlich auf die Bremse steigen wollte, versehentlich aber aufs Gaspedal getreten und in ein Gebäude gekracht ist“, zeigt sich auch Nachrichtensprecher Dante Renzulli verwundert. „Aber als dieser Mann aufs Gaspedal stieg, wollte er das auch.“ John Paul Jones Jr. hat nach dem „Zwischenfall“ alle Reparaturarbeiten selbst durchgeführt. Eilig habe er es damit aber nicht gehabt, so der temperamentvolle junge Mann: „Wenigstens wehte danach eine kühle Brise im Wohnzimmer.“

Keine Konsequenzen

Mit rechtlichen Konsequenzen muss John Paul Jones Jr. übrigens nicht rechnen. Er habe nichts illegales getan, so die Polizei: Wenn man mit seinem eigenen Fahrzeug sein eigenes Haus beschädigt, gibt es daran nichts auszusetzen.

Dem Silvrado geht es übrigens auch gut.

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