ABSTAND HALTEN, sonst …

… passiert so etwas wie in diesem Video. Man könnte auch sagen: NICHT PLÖTZLICH ABBREMSEN, sonst …

12.03.2016 Online Redaktion

Wir alle wissen es: genügend Abstand zum vorfahrenden Auto zu halten ist so, so wichtig. „Genügend“, das bedeutet, etwa 50 Meter bei 100 km/h oder 70 Meter bei 130 km/h. Das Einhalten dieses Sicherheitsabstandes gewährleistet, dass man genug Zeit hat zu reagieren und zu bremsen, wenn das vorfahrende Auto unerwartet abbremst.

Nicht drängeln – aber auch nicht plötzlich abbremsen!

So weit die Theorie, so gut; in der Praxis kommt es trotzdem häufig vor, dass ein besonders eiliger Fahrer nicht nur den empfohlenen Sicherheitsabstand unterschreitet, sondern das Auto vor sich sogar regelrecht bedrängt. Dass man als Betroffener unruhig wird, wenn ein Drängler dicht auffährt, ist verständlich. Auch, dass man ein kleines bisschen wütend wird und eventuell sogar mit dem Gedanken spielt, noch langsamer zu fahren oder abrupt abzubremsen, um den Übeltäter zu ärgern. Nicht verständlich ist es allerdings, letzteren Gedanken in die Tat umzusetzen; denn so endet die potenzielle Unfallgefahr, die von dem Drängler ausgeht, mit ziemlicher Sicherheit in einem Crash.

Unsanfter Abgang

Als bedürfe es eines Videobeweises für diese Aussage, postete YouTube-User Ryan Seiler ein Dashcam-Video aus dem US-Bundesstaat Wisconsin: In diesem ist zu sehen, wie ein Fahrer drängelt, der Vorfahrende abrupt abbremst – und der Drängler einen unsanften Abgang auf den Mittelstreifen hinlegt. Der Crash sieht nicht besonders heftig aus, und wir hoffen, dass die Autoinsassen nicht verletzt wurden – aber etwas daraus gelernt haben.

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  • olli

    Immer wenn 2 Extreme aufeinander prallen schepperts. Beiden gehört der Führerschein weg. Ab in die Nachschule und ein paar hundert Stunden Sozialarbeit. Am Besten Papierklauben auf dem Pannenstreifen einer Autobahn.

    • Franz A

      Freilich. Arbeitslager waere am besten.
      Jeder macht mal einen Fehler.

  • Raimund Lehner

    Lange Diskussionen um nichts! Das Problem ist, die meisten Fahrzeuglenker halten sich nicht an die Rechtsfahrordnung Punkt. Daher ist meiner Meinung nach genau der Schuld, welcher den § 7/1 der StVO missachtet. Zum Unfalllenker kann ich nur sagen SS, hat aber für mich weniger Bedeutung sondern vorrangig, das allgemeine Problem der Nichteinhaltung vom §7/1 der StVO. Hätten Autobahnen in Österreich 8 Spuren in eine Richtung, würden 5 rechter Hand davon frei sein!

  • Hauerg

    Nie im Leben wäre der „Blockierer“ legal auf die rechte Spur gekommen! Offensichtlich denkt kein Mensch die Abstandsregeln zu Ende: Im Prinzip kann ich mich nicht einordnen, wenn die 2 Wagen, zwischen die ich will, nicht mindestens 4 Sekunden Abstand haben.
    Das Bremsen war unnötig. Für ein pures Lichtsignal hätte ich aber schon ein bisserl Verständnis. Der eigentliche Trottel ist natürlich der Drängler, für dessen „Abstand“ bei uns genau 1 Strafe vorgesehen ist: Führerschein weg.

    • Franz A

      Der Draengler mag ein Trottel sein, der Abstand ist sicher zu gering, der Blockierer ist aber sicher ein Arschloch – weil *ER* hat den Unfall verursacht. Ohne Not (wenn nix verborgenes im Video passiert).

    • temp

      Lieber Franz!
      Das Bremsen des „Blockierers“ ist absolut unverantwortlich! Da sind wir uns einer Meinung.
      Wir sehen die Dinge allerdings in zwei Punkten unterschiedlich:
      1. Der Vordermann ist in meinen Augen eben kein „Blockierer“, weil er sich ganz normal an die erforderlichen Abstände hält.
      2. Wenn du schreibst „der Drängler mag ein Trottel sein“ dann les ich für mich heraus, dass für dich ist das Drängeln weniger von Bedeutung. Aus meiner Sicht hingegen wäre der ganze Unfall einfach nie passiert wenn der Hintermann nur etwas mehr Abstand eingehalten hätte. Er hätte zum einen den Vordermann (ebenfalls Trottel) nicht zum Bremsen gereizt, und zum anderen wäre bei etwas mehr Abstand die Situation besser zu kontrollieren gewesen.
      Ich bin sehr viel auf Autobahnen unterwegs und für mich ist der richtige Abstand zum Vordermann mein Spielraum um auf unvorhergesehene Situationen und auch Fehlverhalten anderer reagieren zu können.
      Es ist mir schon häufig passiert, dass Autos in der Nacht so knapp auf mich aufgefahren sind, dass ich sie nichteinmal mehr wahrnehmen konnte weil die Scheinwerfer schon komplett unter meinem Heckfenster verschwunden waren.
      Dabei benötigt man manchmal auch zum Platzmachen etwas Verzögerungsraum um sich in eine Lücke rechts einordnen zu können.

    • Franz A

      Das heisst, wir sind uns ja sehr weitgehend einig.
      Der einzige Unterschied ist, dass ich der Ansicht bin, dass ueberhaupt gar nix passiert waere, wenn der Depp nicht unmotiviert gebremst haette, waehrend Du die Ansicht vertrittst, dass ueberhaupt nix passiert waere, wenn der Trottel nicht so dicht aufgefahren waere.
      Damit kann ich leben :)

    • temp

      Ollas Trottl!
      ;-)

  • Dieter Elstner

    1. Wir kennen die auf diesem Straßenabschnitt erlaubte Höchstgeschwindigkeit nicht.
    2. Im Bereich der Unfallstelle befindet sich eine Auffahrt.
    3. Ein Auto befährt diese Auffahrt – offenkundig hat der Fahrer die Absicht, auf die Autobahn aufzufahren – was sonst?
    4. Wenn sich der Vorausfahrende innerhalb des Geschwindigkeitslimits bewegt und erkennt, dass ein Auto vom Beschleunigungsstreifen auf die Autobahn fahren will, bleibt er/sie links.
    5. Wenn er/sie noch dazu durch ein Fahrmanöver des auf die Autobahn auffahrenden Fahrzeuges irritiert wird (z.B. durch einen möglichen Spurwechsel direkt auf die zweite Fahrspur, was nicht wenige machen), ist das Bremsmanöver durchaus verständlich.
    6. Unter diesen sehr wahrscheinlichen Voraussetzungen ist das einzige A…loch, das ich hier sehe, der Drängler, lieber Franz A. – sonst niemand.

    Mein Vater, der sein Leben lang ein Vielfahrer war und nie einen Unfall verschuldet hat, hat mich folgenden Satz gelehrt: Wir auf der Straße fahren nicht gegeneinander, sondern miteinander.
    Es gibt nur ZWEI Unfallursachen: Menschliches Versagen, das JEDEN von uns treffen kann und die NICHT-Eignung zum Lenken von Fahrzeugen, die über 20 km/h erreichen – egal aus welchem Grund.

    • Dutiful Crayfish

      Also ich muss Franz rechtgeben. Das A.loch ist der Blockierer.
      Er ist doch schon längst am anderen Fahrzeug vorbei als er die Bremsung hinlegt. Die plötzliche Bremsung ist völlig unverständlich.
      Er fährt ausserdem danach gleich auf die Rechte Spur (und begeht Fahrerflucht. Immerhin hat er soeben einen Unfall mitverschuldet)

    • temp

      Der Grund für das Bremsen ist nicht zu erkennen, aber es handelt sich auch um keinen Blockierer weil der Fahrer wegen dem von rechts kommenden Auto gar nicht auf die rechte Spur wechseln hätte sollen.
      Wäre interessant ob der Drängler nur keinen Abstand eingehalten hat oder auch die Lichthupe oder die Hupe benutzt hat.
      Was ich mir eventuell noch vorstellen könnte ist dass der 1. Wagen gebremst hat um sich rechts besser einordnen zu können, sieht für mich aber nicht danach aus.
      Sehr schön zu sehen ist das super Fahrverhalten das die scheinbar sichereren SUV’s in solchen Situationen haben. Die Fahren mit Ihrer Stoßstange anderen Autos beim Fenster rein, aber in Situationen wie diesen sind sie dafür weit schwerer zu beherschen und überschlagen sich auch schneller.
      Was mich auch überrascht in dem Video ist die Vielzahl an Fahrzeugen die einfach weiterfahren ohne stehen zu bleiben und Hilfe zu leisten.

    • Dutiful Crayfish

      Ja, das finde ich auch erschreckend, fast alle fahren weiter als wäre nichts gewesen.

    • Franz A

      Ein eventuelles Tempolimit tut da gar nix zur Sache.

      Die Auffahrt war schon vorbei und der Auffahrende ueberholt. Es stellte sich eigentlich nur die Frage, ob der silberne Wagen noch ueberholt wird, oder ob der Blockierer noch zwischen Auffahrer und dem silbernen auf die rechte Spur wechselt.
      Ich waere dem ja nicht so knapp aufgefahren, habe aber fuer das sinnlose Bremsmanoever keinerlei Verstaendnis.

    • temp

      Sehe nach wie vor keinen Grund für das Bremsmanöver. Sehr gefährlich.
      Sehr gefährlich ist aber, und das zeigt das Video sehr schön, vor allem auch das Auffahren des Dränglers. Der Vordermann steigt nur ein bisschen und kurz auf die Bremse und der Hintermann landet sofort im Graben.
      Von Blockieren kann man noch nicht sprechen weil der Vordermann noch nicht den nötigen Vorsprung / Abstand zu dem gerade von rechts hereingekommmenen Wagen hat, um die Spur wechseln zu dürfen.
      Das Tempolimit ist für die Nachvollziehbarkeit für uns hier relevant: Wenn der Vordermann mit 30 % unter Tempolimit unterwegs war ist das Verhalten des Dränglers für uns vieleicht noch eher verständlich, als wenn der Vordermann eh schon am Tempolimit war und der Hintermann nicht nur die Abstandsregel sondern auch die Geschwindigkeitsbegrenzung ignoriert hat.

    • Franz A

      Gefaehrlich war das dichte Auffahren ja offenbar fuer den dicht auffahrenden selber. Der Blockierer war ja recht unbeeindruckt von der Aktion und hat es nicht mal fuer noetig erachtet, anzuhalten.
      Mir ist das Tempolimit bei sowas egal. Wenn der vor mir was zu ueberholen hat, dann soll er das tun, wenn nix mehr da ist, soll er nach rechts fahren. Da ist es mir bei erlaubten 130 bei uns ganz egal, ob das mit 80, 100, 130 oder 180 stattfindet.
      Man kann uebrigens auch mal Gas geben, als Vordermann, um sowas aufzuloesen. Finde ich wesentlich unterhaltsamer und um Welten sicherer als die Arschloch-Brems-Aktion.

  • Franz A

    Ziemliches Arschloch, der Linkespurblockierer da.
    Erst faehrt er nicht nach rechts und dann zwingt er den Nachkommenden auch noch zu einem gefaehrlichen Manoever.
    Hab ja immer schon den Verdacht, dass das Draengeln fuer den Hinteren gefaehrlicher als fuer den Vorderen ist.

    • Hauerg

      Wohin hätte der nach rechts fahren sollen bei einer Lücke < 2 Sekunden ?! Das geht nicht!
      Und Leute, die das nicht verstehen, sich dauernd 5m vor meiner Nase einordnen, sind eine Riesengefahr.

    • Franz A

      Siehe meine andere Antwort -> er haette ja auch mal aktiv den Ueberholvorgang des silbernen Autos verkuerzen koennen.
      Die Luecke scheint mir aber schon nicht so klein zu sein, Kann aber taeuschen im Video.

  • Georg

    SSKM
    Selbst Schuld Kein Mitleid
    Hoffentlich ist das Auto Schrott, dann hat er seine Lektion gelernt. Drängeln auf der Autobahn wenn man eh schon die erlaubte Geschwindigkeit fährt ist dermaßen lästig.

    • Christoph

      Wenn sich die Autobahn Träumer, mehr an die rechts Fahrgebote halten würde, würde so was nicht passieren!

      Wo ist dass Problem ein schnelleres Auto einfach vorbei fahren zulassen?

    • Antonio Licata

      Schön wie hier alle diskutieren, das Video ist aus den USA, in den meisten Staaten ist rechts überholen erlaubt. Also wenn der Dränhler meint dass rechts genug Platz ist, hätte er auch dort überholen können. Er drängelt grundlos, im Verhältnis zu den anderen Fahrzeugen fährt der andere schnell, in den Staaten ist meist bei 55mph Ende, d.h 80kmh, manchmal sind 65mph erlaubt, also 100kmh. Ich gehe davon aus dass der Truck die 80kmh voll ausschöpft. Der Drängler ist weit drüber. Ich fahre selbst ein stark motorisiertes Auto, aber drängeln kommt nicht in frage. Ich will keinen Crash verursachen. Zurück zum Video, wenn der Vordermann erkannt hat dass er zu schnell fährt und kurz bremst um wieder auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zu kommen, ist das rechtens. An alle die den Vordermann als Schuldigen sehen, wünsche ich dass Ihr erwischt werdet und mindestens ein halbes Jahr zu Fuß gehen dürft. Verursacher ist der Vodermann, schuldig der Drängler.

      Übrigens das Ursache Wirkungs Prinzip lernt man in der 8. Klasse.

    • Franz A

      Ich halte den Vordermann fuer schuldig, mehr noch als den Hintermann.
      Jetzt moechte ich aber gerne wissen, wobei ich jetzt deshalb erwischt werden sollte – bei der Aeusserung meiner Ansicht?
      Interessant.

    • Antonio Licata

      Ich unterstelle denen, die das Drängeln verteidigen, dass sie selbst drängeln, und dabei sollen sie erwischt werden. Mehr auch nicht.
      Ausserdem wenn einer so dicht auffährt, begibt er sich und andere bewusst in Gefahr, gerade Fahranfänger sind mit solchen Situationen überfordert , und bremsen aus Reflex, wobei ich das hier nicht so erkennen würde.
      Leute aufwachen, es gibt keinen Grund zum Drängeln, niemals!!!
      Und mit drängeln meine ich nicht eine normale Unterschreitung der vorbeschriebenen Abstandswerte, sondern wenn man unter 50% des Vorgeschriebenen liegt.
      Und wenn man die Scheinwerfer nicht mehr im Rückspiegel sieht, d.h. Abstand kleiner 3 Meter, dann sollte die Strafe auf lebenslanges Fahrverbot erhöht werden.
      Ich fahre sehr viel und erlebe es tagtäglich dass es Leute gibt die meinen sie müssten drängeln, und glaub mir ich fahre immer zulässige Höchstgeschwindigkeit, und mit fast 300PS unterm Hinter ist das nicht wenig, wenn es die Verkehrssituation erlaubt.
      Ich kann auch Stellen nennen wo Drängler quasi immer dränglen.

      Jetzt bin ich mal gespannt auf eine sachliche Begründung wann Drängeln erlaubt ist, ausser man hat auf dem Dach so blaue Lampen ;)

    • Franz A

      Draengeln ist scheisse, wie ich hier schon mehrfach erwaehnt habe.
      Das Gesetz ist mir, ehrlich gesagt, wurscht.
      Noch mehr als scheisse, naemlich offensichtlich (siehe Video) gefaehrlich ist es, unmotiviert auf die Bremse zu steigen, wenn eh schon einer hinten drauf pickt.
      So was macht man nicht, niemals. Never.

      Mit drakonischen Strafen wie lebenslangem Fahrverbot, habe ich zusaetzlich meine Schwierigkeiten. Wenn einer kurz einen Fehler macht und der nichtmal Auswirkungen hat (Du forderst ein lebenslanges Fahrverbot fuer Draengler), halte ich das fuer masslos uebertrieben. So deppert ist nichtmal unser Gesetzgeber.

      Draengeln *alleine* ist nicht die Ursache von Unfaellen – da muss immer noch was dazu kommen.

      Ich fahre gerne flott, auch mal schnell, sehe aber seit dem ich etwas aelter und offenbar reifer bin keinen Sinn darin, irgendwem knapp aufzufahren. Ein potentes Auto hilft auch bei der Entspannung.

    • Antonio Licata

      Franz ich halte an einer härteren Bestrafung fest, muss ja nicht heissen, dass es beim ersten Mal ein lebenslanges Fahrverbot geben muss. Drängeln ist häufig eine Unfallursache, wenn der Abstand groß genug ist kann man noch ausweichen bzw. bremsen.
      Hier ein Ausschnitt aus der Statistik
      Hauptunfallursachen:
      Vorfahrtsmissachtung, zu geringer Abstand zwischen den Fahrzeugen und die überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit sind gegenüber 2014 noch häufiger Ursache für Unfälle gewesen. Dabei beträgt die Steigerung zum Vorjahr bei der Vorfahrtsmissachtung um 2,5 Prozent, bei Geschwindigkeitsmissachtung 3,3 Prozent und zu geringer Abstand stieg als Unfallursache um 7,7 Prozent an.
      https://www.polizei.niedersachsen.de/verkehr/statistik/statistik-1526.html

    • Franz A

      Deinem Link entnehme ich auch, dass ohnehin nur 7 bzw. 12 Prozent aller Unfaelle auf der Autobahn passieren und von denen waere wohl ein Teil vermeidbar gewesen, wenn der Abstand groesser gewesen waere.
      Ich beobachte auch oft Leute die unmotiviert dicht auffahren und weiss schon, dass es nicht zur Sicherheit beitraegt.
      Ich finde aber unaufmerksame Fahrer wesentlich schlimmer, mal als Beispiel.
      Muss ja nicht gleich so ein Arsch sein, wie der Bremser im Video ;)

    • Antonio Licata

      Franz es sind zwei Faktoren, zu geringer Abstand und zu schnell. Wenn der Vordermann grundlos gebremst hat, wobei er wahrscheinlich nur die Bremse angetippt hat, da er nicht wirklich langsamer wird, gehört er auch bestraft, nach deutschem Gesetzt ist jeder Eingriff in den Straßenverkehr strafbar.

      Aber ich habe mal etwas recherchiert, dad Video wurde auf der IR41 in Wisconsin aufgenommen Abschnitt 146.
      In Wisconsin ist rechts überholen erlaubt, es gibt kein Rechtsfahrgebot, wie z.B. in Deutschland.
      D.h. jede Spur ist gleichberechtigt und man darf jederzeit seine Geschwindigkeit reduzieren.

      Ich will den Bremser nicht in Schutznehmen, er wollte sich wahrscheinlich ja nur Absrand verschaffen, und bleibe bei der Meinung Verursacher der Vordermann, Schuldiger Hintermann.

      Ein Fahrsicherheitstraing hätte dem Drängler ggf. geholfen, bremsen ja, Lenkrad verziehen nein.

    • Franz A

      In einem Land, wo man eh allseits ueberholen kann und freie Fahrstreifenwahl herrscht, ist Draengeln natuerlich noch unnoetiger/depperter.

      Jetzt mal angenommen, das waere in AT so passiert:

      Laut Gesetz wird der Draengler die Hauptschuld bekommen, fuer mich ist trotzdem der Vordermann schuld, weil er den Unfall verursacht hat, mit seinem sinnlosen Gebremse.

      Weiters ist natuerlich das dann verunfallte Auto auch schon vorher ein unnediger Krapfen. Sowas sollte sich nicht so auswirken muessen.

    • Daniel

      Was gibt es hier zu diskutieren. Alles richtig gemacht. .. der wird es sich merken nicht mehr zu drängeln. … bei der Führerschein Prüfung wäre der Drängler durchgefallen. Ich fahre im Jahr 60.000 km und habe diese Situation fast täglich. 100% Verständnis hat der bedrängte Bitte weiter so!

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