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Warum „Gas geben“ nicht immer die beste Option ist

2 Mal Kopfschütteln: Ein BMW- und ein Ferrari-Fahrer demonstrieren, dass man weder eine Leitplanke entlang noch eine Mauer hinauf fahren kann.

19.10.2016 Online Redaktion

„If in doubt, flat out“: Dieser Satz von Rallye-Legende Colin McRae erlangte weltweite Berühmtheit. In der Praxis sollte man sich dieses Motto trotzdem nicht zu sehr zu Herzen nehmen sollte. Diese beiden Beispiele zeigen auf eindringliche Weise, warum Gas geben nicht immer die beste Option ist – insbesondere, wenn der Verstand des Fahrers gerade Pause macht.

BMW auf Abwegen

Dieser BMW-Fahrer war dermaßen in Eile, dass er mal eben ein Auto – das zufälligerweise eine Dashcam an Bord hatte – und einen Schulbus rechts überholen wollte. Dumm nur, dass die Lücke, die er dafür nutzen wollte, nicht existierte. Zu allem Überfluss tauchte dann auch noch (fast) wie aus dem Nichts eine Betonleitplanke auf. Trotz dieser Häufung unglücklicher Umstände kam bei dem Unfall niemand zu Schaden – außer vielleicht das übergroße Ego des BMW-Fahrers. Hoffentlich.

Ferrari F430 mauert

Mindestens ebenso befremdlich mutet dieser Zwischenfall an: Der Teilnehmer eines Bergrennens blieb mit seinem Ferrari F430 in einer Haarnadelkurve hängen. Eigentlich wäre überhaupt nichts passiert – er hätte nur ein wenig zurückschieben müssen, um doch noch um die Kurve zu kommen. Stattdessen entschied er sich für einen Lösungsansatz, der eigentlich nur dem Gehirn einer Person entspringen kann, die das Autofahren in Forza Horizon oder GTA gelernt hat – und stieg ins Gas. Hat er damit gerechnet, der Ferrari würde die massive Mauer hinaufklettern? Oder damit, dass die Mauer vor Schreck zurückweichen würde? Oder damit, dass sich alles als schlechter Traum herausstellen würde? Wir wissen es nicht. Alles was wir wissen ist, dass es – wenig überraschend – nicht funktioniert hat.

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