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Aktuelle News zur WM 2014.
 

WM-News: Wissenswertes zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014

Was schreibt die internationale Presse über die WM 2014?

14.07.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Brasilien und der Welt zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014

 

Rekordprämie für deutsche Spieler

Nach dem größten Sieg ihrer Fußball-Karriere dürfen sich Kapitän Philipp Lahm und seine 22 Kollegen auch über die höchste Prämie in der Geschichte des deutschen Teams freuen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) honoriert den historischen WM-Titel in Südamerika mit einer Rekordsumme von 300.000 Euro pro Mann. Als bisherige Höchstsumme hatten die Nationalspieler 150.000 Euro nach dem verlorenen EM-Finale 2008 gegen Spanien erhalten. Der Verband darf sich nach dem vierten WM-Titelgewinn ebenfalls über ein Rekordpreisgeld freuen. Der Weltverband (FIFA) überweist an Weltmeister Deutschland 35 Millionen US-Dollar, umgerechnet 25,6 Millionen Euro. Der Finalverlierer Argentinien erhält 18,3 Millionen Euro.

James Rodriguez ist Torschützenkönig

Kolumbiens Stürmer James Rodriguez hat sich nach der Auszeichnung als WM-Torschützenkönig bei seiner Mannschaft bedankt. „Zuerst einmal danke ich Gott. Und euch allen dafür, mir Kraft gegeben zu haben, diesen Preis zu gewinnen. Danke an meine Mannschaftskameraden, ohne die es nicht möglich gewesen wäre“, schrieb der 23-Jährige auf seinen Twitter- und Facebook-Profilen nach seiner Ehrung mit dem Goldenen Schuh am Sonntagabend. Mit sechs Treffern in fünf Spielen hatte er Thomas Müller (fünf Tore) sowie Lionel Messi, Neymar und Robin van Persie (jeweils vier Tore) hinter sich gelassen.

Rekord für soziale Netzwerke während dem Finale

Das Finale der Fußball-WM hat den Sozialen Netzwerken neue Rekordzahlen beschert. Der Kurznachrichtendienst Twitter meldete mit 618.725 Tweets pro Minute nach Schlusspfiff den höchsten Wert seiner Geschichte. Facebook verzeichnete mit 280 Millionen Interaktionen während des Spiels am Sonntagabend in Rio de Janeiro die höchsten Nutzungszahlen während eines Einzelsportereignisses seit Bestehen der Plattform. Twitter dagegen verpasste die höchste Zahl an Tweets während des gesamten Spiels: die abgesetzten 32,1 Millionen Nachrichten konnten die 35,6 Millionen Tweets bei der 7:1-Gala gegen Brasilien nicht übertreffen. In beiden Netzwerken waren Matchwinner Mario Götze und Argentiniens Superstar Lionel Messi die meistgenannten Spieler.

Sonderbriefmarke würdigt WM-Titel

Der vierte deutsche Weltmeistertitel wird mit einer Sonderbriefmarke gewürdigt. Am Donnerstag kommt im Land des neuen Triumphators die 60-Cent-Briefmarke „Deutschland Fußball Weltmeister 2014“ zum Verkauf in die Post-Filialen, wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) als Herausgeber der Marke am Montag in Berlin mitteilte. „Ich hoffe, dass die Marke viele Landsleute im Alltag an die riesige Freude erinnert, die uns die Mannschaft bereitet hat“, sagte Schäuble.

Rihanna feiert mit Deutschen

Popstar Rihanna hat mit der deutschen Nationalmannschaft den Weltmeistertitel gefeiert – und durfte dabei auch den WM-Pokal halten. Auf Twitter veröffentlichte die 26-Jährige mehrere Fotos von der WM-Party. Auf einem Bild geben ihr Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski Küsschen auf die Wange, während die Sängerin den WM-Pokal hält. „Ich habe den Pokal berührt, ich habe den Pokal gehalten, ich habe den Pokal geküsst, ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht!!!“, twitterte die von der Karibikinsel Barbados stammende Sängerin.

Rihanna auf Twitter


Hohe Geldstrafe für Argentinien

Fußball-WM-Finalist Argentinien ist vom Weltverband FIFA zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt worden. Wegen mehrerer Verstöße gegen die FIFA-Regularien muss der argentinische Verband 300.000 Schweizer Franken (rund 247.000 Euro) zahlen.

Grund für FIFA-Strafe

Die FIFA-Disziplinarkommission ahndete mit dem am Donnerstag (Ortszeit) gefällten Urteil, dass die Südamerikaner zu den Pressekonferenzen vor den Partien gegen Nigeria, die Schweiz und Belgien jeweils keinen Spieler entsandt hatten. Dies ist neben dem Auftritt der Nationaltrainer Pflicht.

Miroslav Klose in der polnischen Presse umjubelt

Der WM-Torrekord von Miroslav Klose ist auch für polnische Fans ein Grund zum Stolz. Vom „bestem Torschützen in der WM-Geschichte“ schrieb die „Rzeczpospolita“ über den im oberschlesischen Oppeln (Opole) geborenen Stürmer. In Chrzastowice in der Nähe von Oppeln hatten sich am Dienstagabend Fans der deutschen Minderheit in Polen zum Public Viewing versammelt. Das Klose-Tor habe Freudentänze ausgelöst, schrieb die Zeitung „Nowa Trybuna Opolska“. „Ich habe Klose nie persönlich kennengelernt“, sagte ein älterer Mann im Klose-Shirt. „Aber er ist einer von uns.“

Jürgen Klinsmanns Familie sorgt für kulinarisches

Die Familie von US-Teamchef Jürgen Klinsmann hat für die deutschen Fußballfans eine besondere Leckerei im Angebot: Am Tag nach dem fulminanten WM-Halbfinalsieg Deutschlands über Brasilien bot die Bäckerei seines Bruders Horst in Stuttgart Gebäckstücke in Form von Fußballtrikots an – mit schwarz-rot-goldenen Streuseln und dem Ergebnis „7:1“ auf der Brust.

Bier statt Pina Colada

Diese simple Idee zum WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Brasilien ist zum YouTube-Hit geworden. Ein knapp neunsekündiges Filmchen, in dem ein Cocktailglas von einem Maßkrug zerschlagen wird, wurde bis Mittwochabend rund 2 Millionen Mal angeklickt. Besondere Freude darüber herrschte bei Bayern 3: Drehort war die Herrentoilette des Radiosenders.

Brasilianer und ihr „Maracanaco“

Als Brasiliens Nationalelf bei der WM 1950 das entscheidende Spiel gegen Uruguay mit 1:2 verlor, saßen Gabriel Ferreira da Silva (87) und Marylia Borba da Silva (82) zufällig im Stadion nebeneinander. Aus dem Kennenlernen wurde eine langjährige Ehe. Zum Halbfinale gegen Deutschland waren Journalisten in ihrer Wohnung in Rio de Janeiro zu Gast, wie die Zeitung „Folha de Sao Paulo“ berichtete. Und sie erlebten gemeinsam den „Mineiraco“, das Debakel im Stadion Mineirao in Belo Horizonte. Die FIFA hatte dem Ehepaar laut Bericht Eintrittskarten geschenkt, um beim Finale im Maracana dabei zu sein. Gabriel war nicht mehr so begeistert: „Ich habe die Chance, das Finale zu sehen, aber ich habe die Lust verloren. Zu wem soll ich halten?“

Niederländische Zeitung druckt Oranje-Sieg

Die kostenlose niederländische Tageszeitung Spits ist am Donnerstag mit einem Foto von einem jubelnden Arjen Robben auf dem Titel erschienen. „Deutschland, jetzt geht’s los!!! Wir werden es den deutschen Rackern zeigen“, hieß es im Text. Eine Seite weiter ist ein Foto mit einem trauernden Oranje-Spieler abgebildet, liegend auf dem Boden und die Hände über den Kopf geschlagen. Dazu titelt das Blatt: „Ausgezählt. Wieder kein WM-Finale“. Da die Druckerei das Resultat des Elfmeterschießens nicht abwarten konnte, entschied sich Spits für beide Varianten: Jubel und Trauer. Die Zeitung startete zugleich eine Aktion: „Mach ein Selfie von der richtigen Titelseite und gewinn den Hauptpreis oder Trostpreis.“ Niederlande unterlag Argentinien 2:4 im Elferschießen.

Mick Jagger über das Spiel Deutschland gegen Brasilien

Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger (70) wehrt sich gegen Vorwürfe, er habe der brasilianischen Fußballmannschaft als Zuschauer im Stadion Pech gebracht. „Ich kann Verantwortung für das erste Tor der Deutschen übernehmen, aber nicht für die anderen sechs“, scherzte der Sänger gegenüber der britischen Boulevardzeitung „Sun“. Mit seinem Sohn Lucas hatte er sich das WM-Halbfinale am Dienstag in Belo Horizonte angesehen. Der Engländer hat sich einen Ruf als Pechbringer zugezogen, weil er die glücklosen Engländer via Twitter anfeuerte und Siege für Portugal und Italien voraussagte – stets lag er falsch. Brasilianische Fans brachten beim Viertel- und Halbfinale sogar Jagger-Bilder mit ins Stadion, die den Kultrocker in Trikots ihrer Gegner Kolumbien und Deutschland zeigten, um den vermeintlichen Fluch abzuwenden.

Pele gratuliert Argentinien

Brasiliens Fußballlegende Pele hat den Argentiniern zum „großen Sieg“ über die Niederlande im Halbfinale der Fußball-WM gratuliert. „Glückwunsch Argentinien zu diesem großen Sieg heute“, schrieb Pele im Kurznachrichtendienst Twitter. „Ich sehne mich danach, am Sonntag ins Maracana zu gehen, um das Finale zwischen zwei großen Fußballnationen zu sehen“, fügte er hinzu. Argentinien steht am Sonntag nach 1986 und 1990 zum dritten Mal in einem WM-Finale gegen Deutschland. Pele hatte als Spieler den Titel 1958, 1962 und 1970 geholt.

Buenos Aires steht Kopf

Zehntausende Argentinier haben auf der Straße den Einzug ihrer Nationalelf in das WM-Finale gegen Deutschland gefeiert. In Buenos Aires versammelte sich die Menschenmenge im Zentrum der Stadt um den Obelisken. Unter anderem trugen die Fans eine Replik der Christus-Statue Rio de Janeiros, als Zeichen der Überlegenheit in der WM über den Erzrivalen Brasilien. Dieser muss sich nach der 1:7-Niederlage gegen Deutschland mit dem Spiel um Platz drei gegen die Niederlande begnügen. In Rosario, der Geburtsstadt Lionel Messis, war das Fahnenmonument am Parana-Fluss das Zentrum der Feierlichkeiten.

Maradonna über den Favorit im WM-Finale

Argentiniens Fußballidol Diego Armando Maradona ist vor dem WM-Finale am Sonntag gegen die deutsche Elf zuversichtlich. „Deutschland ist nicht unmöglich“, sagte Maradona in seiner Sendung „De Zurda“ („Mit Links“) des venezolanischen Senders Telesur. Ein Übermaß an Selbstvertrauen der Deutschen nach dem 7:1-Kantersieg gegen Brasilien könne der Albiceleste eher helfen. „Sie sind, wie wir sagen, überhöht“, bemerkte Maradona über die Deutschen. „Umso besser für Argentinien.“ Argentinien bestreitet nach seinem mühevollen Halbfinalsieg über die Niederlande im Elfmeterschießen am Sonntag zum dritten Mal ein WM-Finale gegen die Deutschen.

9 Millionen Niederländer sahen Halbfinale

Mehr als neun Millionen Niederländer haben die WM-Halbfinalniederlage der Oranje-Fußballer gegen Argentinien im Fernsehen gesehen. Das sei ein Rekord, teilte der Dienst für Einschaltquoten am Donnerstag mit. Die bisherige Bestmarke stammt vom WM-Finale 2010 in Südafrika. Damals sahen 8,5 Millionen Niederländer, wie ihre Auswahl gegen Spanien verlor. Kurz vor Beginn der Verlängerung gegen Mitternacht saßen am Mittwoch 9,4 Millionen der 17 Millionen Einwohner vor dem Fernseher. Auch der ORF meldete eine weitere Topquote: Bis zu 1,368 Millionen sahen die erste Hälfte, im Schnitt waren 1,322 Millionen bei 48 Prozent Marktanteil via ORF eins live dabei.

 

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

 

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