Suarez: Zu hart bestraft?
 

WM 2014: Südamerikanischer Fußball-Verband fordert geringere Strafe für Suarez

Eugenio Figueredo, Präsident des Fußball-Verbandes CONMEBOL: „Die Sanktion gegen Suarez ist barbarisch“

03.07.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Der südamerikanische Fußball-Verband CONMEBOL arbeitet nach eigener Aussage an einer Reduzierung der Strafe für Uruguays Fußball-Nationalspieler Luis Suarez. Dieser war nach seiner Beiß-Attacke auf den italienischen Nationalspieler Giorgio Chiellini für 4 Monate / 9 Länderspiele gesperrt worden. „Im Moment verteidige ich Suarez 24 Stunden pro Tag“, sagte CONMEBOL-Präsident Eugenio Figueredo am Mittwoch dem Radiosender 890 über seinen gesperrten Landsmann.

Sanktion sei „barbarisch“

Offiziell müssen allerdings der uruguayische Verband oder der Spieler Einspruch gegen die Sperre von neun Pflicht-Länderspielen und dem Ausschluss für vier Monate von allen Fußball-Aktivitäten beim Weltverband FIFA einlegen. „Die Sanktion gegen Suarez ist barbarisch“, schimpfte Figueredo. „Unser Ziel ist, dass die Strafe geringer ausfällt, und wir arbeiten daran.“ Zuletzt hatte sich Suarez bei seinem italienischen Beißopfer Giorgio Chiellini, den er in der WM-Vorrunde angegriffen hatte, entschuldigt.

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