Shaqiri traf gleich 3 Mal für die Schweiz.
 

WM 2014: Schweiz dank Shaqiri im Achtelfinale – 3:0 gegen Honduras

Platz 2 hinter Frankreich in Gruppe E für die Schweiz – Honduras nach 0:3 ausgeschieden

26.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Die Schweiz hat sich am Mittwoch erstmals seit 2006 fürs Achtelfinale der Fußball-WM qualifiziert. Die Eidgenossen besiegten Honduras 3:0 (2:0) und beendeten damit die Gruppe E hinter Frankreich auf Platz zwei. Denn Mitkonkurrent Ekuador musste sich im Parallelspiel gegen die Franzosen mit einem 0:0 begnügen.

Shaqiri traf 3 Mal

Matchwinner für die Schweizer war Xherdan Shaqiri, der 22-Jährige von Bayern München erzielte alle drei Treffer (6., 31., 71.). Shaqiri ist der erste Schweizer Fußballer seit 1954, der in einem WM-Match mehr als ein Tor erzielte. Die Honduraner wachten erst nach der Pause auf, verlassen Brasilien aber nach drei Niederlagen punktlos. Die „Nati“ trifft hingegen im Achtelfinale am 1. Juli in Sao Paulo auf Argentinien.

Schnellstes Schweizer Tor der WM-Geschichte

Das schnellste Schweizer Tor der WM-Geschichte half, um das 2:5 vor fünf Tagen gegen Frankreich endgültig zu verdauen und den Knoten zu lösen. Shaqiri, der zuvor schon eine Topchance vergab (2.), schoss den Ball aus 18 Metern wuchtig ins linke Kreuzeck zum 1:0 (6.). Die Schweizer präsentierten sich wild entschlossen, hatten das Geschehen sicher im Griff und erhöhten nach rund einer halben Stunde auf 2:0.

Schweizer konterstark

Einen mustergültigen Konter über die Stationen Gökhan Inler und Josip Drmic schloss Shaqiri eiskalt flach ins rechte Eck ab (31.). Der Matchplan von Teamchef Ottmar Hitzfeld ging perfekt auf. Sein Truppe überließ den Honduranern, die ebenfalls noch eine Mini-Aufstiegschance hatten, meistens den Ball, der Außenseiter agierte jedoch damit meist einfallslos. Mit blitzschnellen Kontern sorgten Shaqiri und Co. dann für zahlreiche brenzlige Situationen.

Honduraner wachten nach der Pause auf

Nach der Pause war plötzlich auch Honduras torgefährlich. Zweimal tauchte Jerry Bengtson alleine vor dem Schweizer Tor auf, zunächst verfehlte er eine Flanke im Tiefflug um wenige Zentimeter (49.), dann rettete Verteidiger Ricardo Rodriguez auf der Linie (52.). Und bei einem Foul von Johan Djourou gegen Jerry Palacios hatten die Schweizer Glück, dass der argentinische Referee Nestor Pitana nicht auf Elfmeter entschied (61.).

Kein Ehrentor für Honduras

Mit dem 3:0 per Konter sorgten die Schweizer dann vor allem bei Hitzfeld für große Erleichterung. Drmic tanzte Victor Bernardez aus, legte klug zurück und Shaqiri verwandelte seelenruhig zum dritten Mal an diesem Abend (71.). Das Ehrentor der Honduraner verhinderte Schweiz-Goalie Diego Benaglio gegen Bengtson (81.).

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