Kolumbiens Goalie Mondragon ist mit 43 der älteste Spieler der WM-Geschichte
 

WM 2014: Kolumbien gewann auch 3. Spiel – Japan ausgeschieden

Kolumbien gewann am Dienstag in Cuiaba auch die 3. Partie – Japan nach 1:4 out

25.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

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Kolumbien hat die Gruppenphase bei der Fußball-WM in Brasilien überraschend makellos überstanden. Die Südamerikaner setzten sich am Dienstag in Cuiaba gegen Japan mit 4:1 (1:1) durch und gewannen damit auch ihre dritte Partie in der Gruppe C. Juan Cuadrado mit einem verwandelten Elfmeter (17.), Jackson Martinez (55., 82.) und James Rodriguez (89.) machten den Erfolg in der Arena Pantanal perfekt.

Kolumbiens Goalie Mondragon ältester Spieler der WM-Geschichte

In der Schlussphase stellte Ersatzgoalie Faryd Mondragon einen neuen WM-Rekord auf, er ist nach seiner Einwechslung in Minute 85 nur drei Tage nach seinem 43. Geburtstag der älteste Spieler der WM-Historie. Der Schlussmann von Deportivo Cali löste den bisherigen Rekordhalter Roger Milla aus Kamerun ab.

Kolumbien im Achtelfinale gegen Uruguay

Die Kolumbianer bekommen es in ihrem erst zweiten Achtelfinale nach 1990 am Samstag (22.00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro mit dem Gruppe-D-Zweiten Uruguay zu tun. Für die Japaner, denen nur ein entsprechender Sieg weitergeholfen hätte, war der zwischenzeitliche Ausgleich durch Shinji Okazaki (45.+2) zu wenig. Die „Blauen Samurai“ müssen mit einem Punkt im Gepäck als Pool-Schlusslicht die Heimreise antreten.

Verstärkte B-Elf bei Kolumbien

Die Kolumbianer brachten im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben in der K.o-Runde eine verstärkte „B-Elf“ zum Einsatz. Mit Goalie David Ospina, Abwehrspieler Pablo Armero und Offensivgeist Cuadrado standen nur drei Spieler in der Startformation, die auch zuletzt beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste begonnen hatten. Dementsprechend wenig zeigten die Südamerikaner auch vom Start weg.

Japaner druckvoll, aber nicht effektiv genug

In Führung gingen sie aber trotzdem. Der gemeinsam mit Martinez als Sturmspitze aufgebotene Adrian Ramos wurde von Yasuyuki Konno im Strafraum gefoult und Cuadrado, der die Aktion auch eingeleitet hatte, vollendete mit einem wuchtigen Schuss genau in die Mitte. Sonst verlegten sich die Kolumbianer rein aufs Kontern, machten nur das Notwendigste. Die Japaner waren quirlig, druckvoller als beim 1:2 gegen die Elfenbeinküste sowie dem 0:0 gegen Griechenland, der letzte Pass kam aber nicht immer an.

Wenige Chancen in 1. Halbzeit

Topchancen gab es daher wenige. Einen Kagawa-Schuss konnte Ospina zur Ecke abwehren (26.), ein Honda-Freistoß strich hauchdünn an der Stange vorbei (33.) und Yoshito Okubo brachte einen Fallrückzieher nicht aufs Tor (36.). Nachdem auf der Gegenseite Martinez die Chance auf das 2:0 ausgelassen hatte (42.), fiel doch noch der leistungsgerechte Ausgleich. Nach einer Honda-Flanke köpfelte Okazaki ins kurze Eck ein, Ospina konnte nicht mehr entscheidend abwehren.

James Rodriguez als Kolumbiens Spielmacher

Nach Halbzeit eins gönnte Teamchef Jose Pekerman auch noch Porto-Kicker Cuadrado und Quintero eine Pause. Mit dem bisher im Turnierverlauf überzeugenden James Rodriguez kam immerhin ein Stammspieler in die Partie. Und der Monaco-Legionär brachte ordentlich Schwung ins Spiel seiner Mannschaft. Er selbst ließ noch die Möglichkeit aufs 2:1 aus (50.), genauso wie kurze Zeit später der ebenfalls eingetauschte Carlos Carbonero (54.). Chance Nummer drei führte aber zum Erfolg: Rodriguez leistete die mustergültige Vorarbeit für Martinez, der ins lange Eck abschloss.

Kolumbien weitgehend ungefährdet

Die „Cafeteros“ gingen es daraufhin wieder gemächlicher an, wodurch Japan noch einmal aufkam. Ospina war bei einem Honda-Freistoß auf dem Posten (64.), eine Minute später hämmerte Okubo den Ball aus bester Position über das Tor. Die Schlussphase gehörte aber wieder den Kolumbianern, die noch für klare Verhältnisse sorgten. Martinez ließ Uchida aussteigen und traf mit links, sieben Minuten später sorgte Rodriguez mit einem gefühlvollen Heber für den Schlusspunkt – auch, da Mondragon sein Tor bei einem Kakitani-Schuss sauber hielt (90.)

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