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Joachim Löw, Oliver Bierhoff & Co tüfteln schon an der Taktik gegen Argentinien.
 

Fußball-WM 2014: Deutschland heiß auf Messi

Was sagt Joachim Löw über Lionel Messi?

12.07.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Deutschland gegen Argentinien lautet das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Im Turnierverlauf hat es die DFB-Auswahl mit etlichen Superstars aufgenommen, jetzt trifft die Mannschaft von Joachim Löw auf Lionel Messi. Nach dem Halbfinal-Erfolg der Argentinier gegen die Niederlande freute sich der Bundestrainer auf die dritte Final-Auflage des Weltmeisterschafts-Klassikers. „Europa gegen Südamerika – eine reizvolle Konstellation“, meinte Deutschlands Teamchef Joachim Löw.

Joachim Löw freut sich auf Rio

„Argentinien ist defensiv stark, kompakt, gut organisiert“, stellte Löw nach dem argentinischen 4:2-Krimi im Elfmeterschießen gegen die Niederlande fest: „In der Offensive haben sie überragende Spieler wie Messi und Higuain. Wir werden uns gut vorbereiten und freuen uns auf Rio.“ Das Endspiel findet am Sonntag (21.00 Uhr MESZ) im legendären Maracana-Stadion statt.

Deutschland gegen Argentinien die bisherige Final-Duelle

Die Final-Bilanz gegen die Albiceleste ist ausgeglichen. Deutschland verlor das WM-Endspiel 1986 in Mexiko gegen Argentinien mit dem damaligen Weltstar Diego Maradona mit 2:3. Vier Jahre später revanchierte sich die deutsche Mannschaft unter DFB-Teamchef Franz Beckenbauer im Finale von Rom mit einem 1:0-Erfolg. Jetzt Auflage Nummer drei – keine andere Finalpaarung gab es so oft.

Wahnsinnsspiel gegen Brasilien

Doch nie durfte eine deutsche Mannschaft mit einem solchen Schwung aus dem Halbfinale das letzte Turnierspiel angehen. Das sensationelle Spiel gegen Brasilien nimmt die gereifte deutsche Fußball-Nationalmannschaft zwar als klares Zeichen der Stärke am Freitagabend mit auf den Sonderflug nach Rio de Janeiro. Doch beim Feintuning wurde das 7:1-Torefestival gegen den noch immer geschockten Weltmeisterschafts-Gastgeber höchstens noch am Rande behandelt.

Mats Hummels ist angeschlagen

„Das Finale wird verdammt hart. Es sollte sich niemand darauf einstellen, dass es noch einmal in ähnlicher Weise leicht wird wie gegen Brasilien“, warnte Mats Hummels, der trotz einer Knieblessur fest mit seiner persönlichen Finalteilnahme rechnet. Sorge vor zu viel Euphorie nach dem rauschenden WM-Fest gegen Brasilien hat keiner im Team. „Wir wissen, wie es ist, so ein Finale kann in beide Richtungen gehen und trotzdem: Wir sind überzeugt und wir gehen natürlich mit Selbstvertrauen nach Rio. Aber da geht es wieder von 0:0 los“, betonte Kapitän Philipp Lahm.

Manuel Neuer über das Brasilien-Spiel

„So ein Spiel wie das Halbfinale kann und wird es nicht werden. Der Gegner wird sich im Finale gegen uns ganz anders präsentieren“, betonte Löw. Der überragende Torhüter Manuel Neuer rückte das 7:1 gegen Brasilien auch nochmals zurecht: „Wir dürfen uns von dem Ergebnis nicht blenden lassen. Wir stehen im Finale, viele Mannschaften würden gerne mit uns tauschen. Wir freuen uns darüber, wissen aber, dass wir trotzdem noch nichts erreicht haben.“

Löws Turnier-Bilanz

Wie immer wird Chef Löw von der Scouting-Abteilung neben vielen Fakten auch eine Taktik vorgeschlagen bekommen, mit der man Superstar Lionel Messi und dessen Team beikommen kann. „Die Entscheidungen treffen dann wir Trainer“, erklärte der auch auf seine persönliche Krönung hoffende Löw. Einmal Zweiter (EM 2008), zweimal Dritter (WM 2010, EM 2012) – jetzt will der Freiburger endlich in den Kreis der WM-Titeltrainer Sepp Herberger (1954), Helmut Schön (1974) und Beckenbauer (1990) aufrücken.

Pressekonferenz zu Final-Vorbereitungen

Am Donnerstag steht in Santo Andre zur Anstoßzeit um 16.00 Uhr Ortszeit die erste praktische Gegnerschulung auf dem Trainingsprogramm. Zuvor berichten Löw-Assistent Hansi Flick, WM-Toptorjäger Miroslav Klose und Abwehrspieler Benedikt Höwedes bei der Pressekonferenz über den Stand der Finale-Vorbereitung.

 

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

 

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