Bosniens 1. WM Tor
Edin Dzeko bringt Bosnien-Herzegowina auf die Siegerstraße.
 

WM 2014: Bosnien gewinnt 1. WM Spiel

Bosnien gewinnt gegen den Iran und damit sein 1. WM Spiel

25.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Bosnien-Herzegowina gewinnt das letzte Spiel der Gruppe F gegen den Iran mit 3:1. Mit dem verdienten Sieg zum Abschluss der Gruppe F gegen den Iran beendeten die Bosnier in Salvador auch die Achtelfinal-Träume der Asiaten. Die Treffer erzielten Edin Dzeko (23.), Miralem Pjanic (59.), Avdija Vrsajevic (83.) bzw. Reza Ghoochannejhad (82.).

Weitere Spiele am 25. Juni

 

Iraner wären bei Sieg aufgestiegen

Da Argentinien Nigeria 3:2 besiegte, wären die Iraner mit einem Sieg in die K.o.-Phase aufgestiegen. Davon war man aber weit entfernt, immerhin erzielte man aber im Finish als letztes der 32 Teams ein Tor.

Bosnier dominierten das Spiel

Der Iran stand unter Siegzwang. Das Spiel machten aber die Bosnier, bei denen Sturm-Graz-Legionär Anel Hadzic auf der rechten Mittelfeldseite zu seinem WM-Debüt kam. Die Iraner, deren Trainer Carlos Queiroz vor Anpfiff von einem „WM-Finale“ gesprochen hatte, verlegten sich hingegen aufs Verteidigen und Kontern.

Dzeko mit Führungstreffer

Die Strafe dafür folgte rasch, Dzeko setzte einen Flachschuss aus 19 Metern via rechter Innenstange zum 1:0 ins Tor (23.). Im direkten Gegenzug feuerten die Iraner ihren ersten Torschuss der Partie ab, Masoud Shojaei traf die Latte (24.). Ansonsten konnte der Iran vor der Pause keine Offensivakzente mehr setzen.

Harmlose Iraner

Nach dem Seitenwechsel machten die Iraner leise Andeutungen, das Defensivkonzept ad acta zu legen. Die Versuche fielen jedoch deutlich zu harmlos aus. Die Bosnier nützten die etwas größer werdenden Freiräume und erhöhten auf 2:0 (59.). Nach Vorlage von Dzeko und Tino Sven Susic vollendete Pjanic flach ins lange Eck.

Hadzic bis zur 61. Minute am Feld

Wenig später war der solide WM-Auftritt von Hadzic zu Ende, Teamchef Safet Susic wechselte den Österreich-Legionär aus (61.). In der Endphase brachte der Anschlusstreffer durch Ghoochannejhad (82.) nach Querpass von Javad Nekounam noch etwas Spannung in die Partie, nur eine Minute später machte aber Vrsajevic im Konter mit dem 3:1 endgültig alles klar (83.). Das vierte Vorrunden-Out der Iraner bei der vierten WM-Teilnahme war endgültig besiegelt.

 

Stimmen zum Spiel

Safet Susic (Bosnien-Herzegowina-Teamchef): „Ich denke, wir wollten den Sieg heute mehr. Denn er war sehr wichtig für uns. Jetzt können wir erhobenen Hauptes nach Hause fahren. Und es fühlt sich nicht mehr ganz so schlecht an. Es war mein letztes WM-Spiel. Mehr kann ich jetzt noch nicht sagen. Ich werde irgendwann traurig sein, wenn ich der Mannschaft auf Wiedersehen sagen muss. Aber der Tag ist jetzt noch nicht gekommen.“

Carlos Queiroz (Iran-Teamchef): „Respekt für Argentinien, Respekt für Nigeria. Aber meiner Meinung nach hat sich Bosnien als beste Mannschaft der Gruppe nicht für das Achtelfinale qualifiziert. Sie haben heute verdient gewonnen. Wir waren heute am Limit, psychisch und physisch.“

 

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