"Ich finde es fast unverantwortlich, dass man an einem solchen Ort mitten im Dschungel im Amazonasgebiet Fußball spielen muss" - Ottmar Hitzfeld.
Bild: Giampiero Sposito / Reuters
"Ich finde es fast unverantwortlich, dass man an einem solchen Ort mitten im Dschungel im Amazonasgebiet Fußball spielen muss" - Ottmar Hitzfeld. Bild: Giampiero Sposito / Reuters
 

Fußball-WM 2014: „Wir haben den 4. Juli Bern, den 7. Juli München, den 8. Juli Rom und jetzt den 13. Juli Rio de Janeiro.“

Die besten Zitate zur Fußball-WM: vom Papst bis Blatter

14.07.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Reaktionen zum Weltmeister-Titel Deutschlands 2014

Deutschland hat das Finale der Fußball-WM in Brasilien gegen Argentinien mit 1:0 n.V. am Sonntag in Rio de Janeiro gewonnen.

Philipp Lahm (Kapitän Deutschland): „Was wir heute wieder geleistet haben über 120 Minuten, wie wir geackert haben, das ist unglaublich. Man muss die beste Mannschaft haben, nicht die besten Einzelspieler, das ist alles egal. Wir haben uns von irgendwelchen Störfeuern nicht irritieren lassen. Man kann nicht davon ausgehen, dass man in einem Halbfinale oder Finale nach 30 Minuten schon 5:0 führt. Aber die Mannschaft hat Geduld gehabt.“

Manuel Neuer (Torhüter Deutschland und bester Torhüter der WM): „Es ist unglaublich. Auch die Leute, die nicht gespielt haben, haben so einen Zusammenhalt in die Mannschaft gebracht. Das ist der Grund, warum wir Weltmeister geworden sind. Wir haben ein paar Rückschläge einstecken müssen. Da muss man auch an die Spieler denken, die jetzt wegen Verletzungen nicht dabei waren. Die sind auch Weltmeister. Ganz Deutschland ist Weltmeister. Es geht nicht um mich, es geht um die Mannschaft. Wir werden irgendwann aufhören zu feiern. Aber wir werden jeden Tag mit einem Grinsen aufstehen.“

Alejandro Sabella (Teamchef Argentinien): „Ich bin sehr traurig, dass wir es nicht geschafft haben, die WM zu gewinnen, aber auch stolz auf die Mannschaft, für das Spiel, das sie abgeliefert hat. Ich muss meinen Spielern gratulieren, sie haben das ganze Land stolz gemacht mit dem Einsatz, den sie gezeigt haben und dem Turnier, das sie gespielt haben.“

Bastian Schweinsteiger (Mittelfeldspieler Deutschland): „Wir genießen den Moment unglaublich. Danke an ganz Deutschland für die Unterstützung, wir haben sie hier in Brasilien stets gespürt.“

Jerome Boateng (Abwehrspieler Deutschland): „Das Gefühl ist Freude pur. Ganz Deutschland ist stolz auf uns. Wir haben gewusst, dass es nicht so wie gegen Brasilien laufen wird. Wir hatten mehr Luft, deshalb wusste ich, dass wir es noch schaffen.“

Joachim Gauck (Bundespräsident Deutschland): „Es war ein Nervenspiel. Ich habe so gezittert und wurde immer besorgter. Gott sei Dank hat es dann noch geklappt.“

Joachim Löw (Teamchef Deutschland): „Es war uns immer klar, dass Argentinien alles mobilisieren wird in so einem Finale. Es war ein hartes Stück Arbeit. Die Spieler sind weit über die Grenzen gegangen. Sie haben so viel gegeben wie noch nie, um das zu holen, das sie noch nie hatten. Wir sind jetzt seit 55 Tagen zusammen, aber die Arbeit hat schon vor zehn Jahren begonnen mit Jürgen Klinsmann. Das waren zehn Jahre voller harter Arbeit. In diesen Jahren sind wir immer besser geworden.
Wir haben alles getan, um diesen Tag zu erleben. Niemand hat es so verdient wie wir. Das war ein unglaublicher Teamgeist, eine verschworene Einheit, die alles gegeben hat für diesen Titelgewinn. Dieser Sieg war einfach fällig. Ich hatte das Gefühl, dass Mario (Götze, Anm.) heute etwas Entscheidendes machen wird. Das ist jetzt eine Sache für die Ewigkeit. Wir haben es hier im Fußballtempel Maracana als erste Europäer geschafft, den Titel in Südamerika zu gewinnen. Diese Mannschaft ist noch jung und noch lange nicht am Ende. Ich habe noch Vertrag und ich glaube, dass nichts dagegen spricht, dass ich als Bundestrainer weitermache.“

Andre Schürrle (Stürmer Deutschland): „Ich hab den Ball mit letzter Kraft zur Mitte geflankt und Mario ist perfekt gestanden. Unglaublich, jetzt will ich einfach nur feiern. Als der Schiedsrichter abpfiff, wusste ich gar nicht, was ich machen sollte. Dieser Pokal ist einfach wunderschön.“

Miroslav Klose (Stürmer Deutschland): „Ich schlafe erst ein paar Nächte darüber und werde dann eine Entscheidung treffen, ob ich im Nationalteam weitermache.“

Wolfgang Niersbach (Verbands-Präsident Deutschland): „Es war ein Gefühl ähnlich wie 1990. Seit heute weiß ich, man kann dieses Glücksgefühl wiederholen. Ich bin stolz auf die Mannschaft und den Trainer. Sie haben acht Wochen lang auf diesen Sieg hingearbeitet, der Ansporn für die kommende Generation sein wird. Mehr geht für den DFB nicht. Wir haben den 4. Juli Bern, den 7. Juli München, den 8. Juli Rom und jetzt den 13. Juli Rio de Janeiro.“

 

Die besten Zitate der Fußball-Weltmeisterschaft 2014

„1:7 zu verlieren fühlt sich genauso schlimm an wie eine Niederlage im Elfmeterschießen.“ Der niederländische Fußball-Teamchef Louis van Gaal nach der Niederlage gegen Argentinien über die Ausgangslage für das WM-Spiel um Platz drei gegen Brasilien, das 1:7 gegen Deutschland verloren hatte.

„Am ärgerlichsten ist, dass ich dem argentinischen Tormann in Alkmaar beigebracht habe, wie man Elfmeter hält.“ Louis van Gaal.

„Das ist keine Revanche für uns. Nur eine einzigartige Chance.“ Der argentinische Teamspieler Javier Mascherano auf die Frage, ob er vor dem Finalspiel gegen Deutschland jetzt heiß auf eine Revanche sei.

„Nur noch kurze Zeit erhältlich – Deutschland-Trikot mit 3 Sternen.“ Werbespruch des Sportartikelherstellers Adidas via Twitter.

„Das war ein Tsunami, der da über uns herein gebrochen ist.“ Carlos Alberto Parreira, Technischer Direktor bei WM-Gastgeber Brasilien, einen Tag nach dem 1:7 gegen Deutschland.

„Wir hatten sechs Minuten einen totalen Kurzschluss. Aber vergesst nicht, dass Brasilien erstmals seit 2002 wieder in einem Halbfinale stand.“ Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari.

„Alles war schlecht. Ich möchte nicht darüber sprechen, um nichts Dummes zu sagen, aber eines kann ich versichern: Nie wieder wird Felipao mit einer brasilianischen Auswahl zusammen sein. Er wird nie wieder zurückkehren. Er ist eine Last, eine Schande.“ Der künftige brasilianische Verbands-Vizepräsident Delfim Peixoto gegenüber dem TV-Sender ESPN Brasil.

„Fußball ist der unlogischste Sport von allen. Das macht ihn so schön.“ Argentiniens Fußball-Teamchef Alejandro Sabella zum 7:1-Halbfinal-Triumph von Deutschland über WM-Gastgeber Brasilien.

„Ich habe immer gesagt, dass Fußball eine Kiste voller Überraschungen ist. Mit diesem Ergebnis hatte keiner gerechnet.“ Brasiliens Fußball-Legende Pele nach der historischen Halbfinal-Niederlage seiner Landsleute.

„Das ist die schlimmste Niederlage aller Zeiten. Das Ergebnis fällt auf mich zurück, ich bin der Verantwortliche.“ Brasiliens Trainer Luiz Felipe Scolari nach dem 1:7-Debakel gegen Deutschland.

„Spätestens nach dem 2:0 hat man gemerkt, dass die Brasilianer ein bisschen durcheinander waren. Das haben wir eiskalt ausgenutzt. Sie sind unter dem immensen Druck des Gastgebers dann auch eingebrochen.“ Deutschlands Bundestrainer Joachim Löw nach dem 7:1-Halbfinal-Triumph über Brasilien.

„Niemand sollte sich unbesiegbar fühlen.“ Löw ist überzeugt, dass sich der Finalgegner ganz anders präsentieren wird als Brasilien im Halbfinale.

„Weltmeister ist noch niemand im Halbfinale geworden.“ Deutschlands Teamspieler Toni Kroos und mit jeweils zwei Toren und Vorlagen „Man of the Match“ zur Bedeutung des 7:1-Erfolges.

„Das war eine kollektive Implosion. Das war das totale Versagen einer ganzen Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute.“ Deutschlands Ex-Teamtorhüter Oliver Kahn, 2002 mit dem DFB-Team im WM-Finale (0:2 gegen Brasilien), in seiner Analyse als ZDF-Experte.

„Luxemburg hat niemals 7:1 gegen Deutschland verloren.“ Kommentar des designierten EU-Kommissionschefs Jean-Claude Juncker zum Halbfinale.

Messi bekam den Ball und hat ihn nie, fast nie verloren … das ist Wasser in der Wüste, Wasser in der Wüste, und Leo hat uns dieses Wasser in der Wüste gegeben.“ Argentiniens Trainer Alejandro Sabella bei einer seiner Lobeshymnen auf Lionel Messi nach dem 1:0-Sieg über Belgien im WM-Viertelfinale.

„Er ist unglaublich fit. Ich bin eigentlich schrecklich neidisch auf den Arjen Robben von heute.“ Bert van Marwijk, Coach der Niederlande bei der WM 2010 in Südafrika. Robben hatte da im Finale gegen den spanischen Tormann Iker Casillas freistehend vergeben.

„Ich habe ihnen gesagt: Morgen gibt es zwei Flüge. Einen nach Hause und einen nach Brasilia. Welchen wollt ihr nehmen? Sie wollten den nach Brasilia.“ Belgiens Teamchef Marc Wilmots am Dienstagabend in Salvador da Bahia nach dem 2:1-Achtelfinalsieg nach Verlängerung über die USA. Belgien trifft nun am Samstag in Brasilia im Viertelfinale auf Argentinien.

„Ich muss ganz ehrlich sagen, momentan ist keine Mannschaft gut genug, dass sie Weltmeister werden sollte. Alle haben gröbere Probleme.“ Österreichs Rekordinternationaler Andreas Herzog, aktuell Assistent von US-Teamchef Jürgen Klinsmann, sieht derzeit keinen klaren WM-Favoriten.

„Wir haben unsere Seele auf dem Platz gelassen, alles gegeben. Wir müssen jetzt so weitermachen und bereit sein, unser Leben auf dem Platz zu geben.“ Argentiniens Torschütze Angel di Maria am Dienstag in Sao Paulo nach dem 1:0-Achtelfinalerfolg nach Verlängerung gegen die Schweiz.

„Ein Gramm Neutronen ist wichtiger als ein Kilo Muskeln.“ Argentiniens Trainer Alejandro Sabella über die große Bedeutung der mentalen Stärke in den K.o.-Spielen der Fußball-WM.

„Ich spreche sowieso nicht mit dem Schiedsrichter. Er soll pfeifen, nicht reden. Ich würde mich über einen algerischen Schiedsrichter nur beschweren, wenn wir gegen Algerien spielen.“ Belgiens Trainer Marc Wilmots über die Schiedsrichteransetzung im Achtelfinale gegen die USA. US-Coach Jürgen Klinsmann hatte sich beklagt, dass die Belgier sich mit dem Schiedsrichter aus Algerien besser verständigen könnten. Zudem habe die USA Algerien bei der WM 2010 in Südafrika aus dem Turnier geworfen.

„Das ist Harakiri.“ Kommentar vom ehemaligen Deutschland-Torhüter Oliver Kahn, der als ZDF-Experte bei der WM arbeitet, zu den mehrmals waghalsigen Ausflügen von DFB-Goalie Manuel Neuer.

„Ich wünschte, ich könnte etwas über das Wetter sagen, aber leider kann ich das nicht. Das ist Gottes Sache!“ Nigerias Trainer Stephen Keshi zur möglichen Hitze beim WM-Achtelfinale gegen Frankreich am (heutigen) Montag zur brasilianischen Mittagszeit.

„Der Druck war weg!“ Der niederländische Stürmer Klaas-Jan Huntelaar erklärt, warum er sich im Achtelfinale gegen Mexiko in der 94. Minute den Ball zum siegbringenden Elfmeterschuss geschnappt hat. Er war vorher noch zur Toilette gegangen.

„Der Schiedsrichter hat uns betrogen und eliminiert. Wenn der Schiedsrichter Fouls pfeift, die es gar nicht gibt, dann hast du dein Schicksal nicht mehr in eigenen Händen.“ Mexiko-Coach Miguel Herrera fühlte sich im WM-Achtelfinale gegen Niederlande vom Unparteiischen betrogen.

„Brasilien ist der Favorit, aber deshalb dürfen wir nicht aufhören, unsere Arbeit zu machen.“ Der kolumbianische Stürmer Adrian Ramos vor dem WM-Viertelfinale gegen Brasilien.

„Ich sehe nicht die Gefahr, dass die Schiedsrichter durch das mehrfache Bücken im Spiel einen Hexenschuss kriegen.“ DFB-Präsident Wolfgang Niersbach am Samstag in Santo Andre bei seinem Votum für die Einführung des Freistoß-Sprays in der deutschen Bundesliga.

„Die Leute müssen eben vor der WM zum Arzt gehen und sich untersuchen lassen. Während der WM nützt das nichts mehr.“ Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari nach dem 3:2 im Elfmeterschießen im WM-Achtelfinale gegen Chile auf die Frage, ob vom Gastgeber weitere Herzinfarkt-Spiele zu erwarten sind.

„Ich möchte auch die Journalisten bitten, morgen nach Hause zu gehen und sich zu erholen, damit wir unsere Ruhe haben. Wir sehen uns am Montag.“ Nochmals Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari.

„Ich weiß nicht, ob es Nachrichten von ihm gab. Ich glaube nicht, dass Luis meine Telefonnummer hat.“ Uruguays Teamchef Oscar Tabarez nach dem 0:2 im WM-Achtelfinale gegen Kolumbien über einen möglichen Kontakt zum gesperrten Luis Suarez vor dem Spiel.

„Wenn du vor einem Spiel in der Kabine sitzt und denkst: Heute kannst du nicht gewinnen, dann kommt er und gibt uns all seine Erfahrung weiter. Danach glaubst du, jeden Gegner der Welt schlagen zu können.“ USA-Verteidiger Omar Gonzalez über die Arbeit von Teamchef Jürgen Klinsmann.

„Ich werde euch das in 10 bis 15 Jahren sagen.“ Der brasilianische Erfolgscoach Luiz Felipe Scolari auf die Frage, ob Neymar oder Lionel Messi der bessere Spieler sei.

„Diese Tage ohne Fußball sind Mist!“ Englands ehemaliger Teamspieler Gary Lineker am ersten spielfreien Tag der WM via Twitter.

„Entweder man gewinnt oder man fährt nach Hause.“ Der deutsche Bundestrainer Joachim Löw zur WM-K.o-Phase. Deutschland trifft am Montag im Achtelfinale auf Algerien.

„Einsatz, Kameradschaft, Taktik, die Laufbereitschaft, und wir sind von uns überzeugt.“ Defensivspieler Junior Diaz über die Stärken von Costa Rica vor dem Achtelfinalduell mit Griechenland.

„Ich bin glücklich, dass der Stress weitergeht.“ Der Schweizer Fußball-Teamchef Ottmar Hitzfeld nach dem WM-Achtelfinaleinzug, der seinen Pensionsantritt verzögert.

„Wir als kleine Schweiz haben etwas Großes erreicht.“ Der Schweizer Teamspieler Xherdan Shaqiri zum Einzug ins Achtelfinale.

„Die Afrikaner würden nie einen ihrer ‚Brüder‘ beschuldigen. In dieser Sache sind wir Neger, so wie ihr uns nennt, euch Lichtjahre voraus.“ Der italienische Teamspieler Mario Balotelli, der in seiner Heimat als Schuldiger am WM-Ausscheiden erkoren wurde.

„Messi ist vom Jupiter.“ Nigerias Trainer Stephen Keshi über den Fußball-Star Argentiniens.

„Ich halte nichts von solchen Strategien, sich Ergebnisse auszurechnen. Da fliegst du meistens auf die Schnauze mit.“ Der deutsche Teammanager Oliver Bierhoff über Rechenspiele, ob Platz eins oder zwei im weiteren Turnierverlauf besser sein könnten.

„Ki – und Hyundai.“ Belgiens Teamspieler Kevin Mirallas auf die Frage, ob er Spieler von Belgiens nächstem WM-Gegner Südkorea kennt.

„Es geht um die WM, nicht um die Moral.“ Uruguay-Trainer Oscar Tabarez auf die Frage nach der Beiß-Attacke von Torjäger Luis Suarez im WM-Spiel gegen Italien am Dienstag in Natal.

„Im Moment würde ich ihn gegen keinen Spieler im Turnier tauschen.“ Dirk Kuyt über die Bedeutung seines Teamkollegen Arjen Robben für die Niederlande bei der WM in Brasilien.

„Dieses Spiel ist dafür da, den Stolz zu zeigen, das englische Trikot tragen zu dürfen.“ Englands Teamspieler Frank Lampard zum letzten Spiel der bereits ausgeschiedenen „Three Lions“ bei der WM in Brasilien gegen den Gruppenersten Costa Rica.

„Danke für die vielen Genesungswünsche. Alles gut bei mir, auch wenn ich ein wenig wie ein Boxer aussehe.“ Der deutsche Teamspieler Thomas Müller auf Twitter. Er trug bei einem Zusammenprall im Match gegen Ghana ein Cut über dem Auge davon.

„Nicht einmal zwei Torhüter hätten Lionels Tor verhindern können.“ Argentiniens Nationalcoach Alejandro Sabella nach dem Treffer von Messi in der Nachspielzeit zum 1:0-Sieg im WM-Spiel gegen den Iran.

„Den Kleinen auszuschalten wird sehr schwierig werden.“ Irans Trainer Carlos Queiroz vor dem Duell mit Argentinien über Lionel Messi.

„Wir sind nicht die Talentiertesten, aber wir haben eine Qualität: Wir spielen mit dem Herzen.“ Chile-Nationalspieler Marcelo Diaz via Twitter über den bereits festsehenden WM-Achtelfinaleinzug.

„Natürlich bin ich bitter enttäuscht, aber ich sehe keine Notwendigkeit, zurückzutreten.“ Englands Fußball-Nationaltrainer Roy Hodgson will auch im Fall des frühzeitigen WM-Ausscheidens im Amt bleiben.

„Jetzt ist die Zeit gekommen, einmal gegen meinen Bruder zu siegen.“ Ghana-Spieler Kevin-Prince Boateng vor dem Duell gegen Deutschland, für das sein Halbbruder Jerome spielt.

„Ab heute gibt es kein Tic-Tac-Spiel mehr.“ Brasiliens Ex-Teamspieler Giovanne Elber als ARD-Experte zum Ausscheiden von Titelverteidiger Spanien, der mit seinem „tiqui-taca“ genannten Kurzpassspiel bei der WM in Brasilien bereits in der Gruppenphase gescheitert ist. Die Spanier hatten neben der WM 2010 auch die EM-Titel 2008 und 2012 gewonnen.

„Ich hasse so etwas zu sehen.“ Kameruns Nationaltrainer Volker Finke nach dem WM-Aus gegen Kroatien, bei dem zwei seiner Spieler gegeneinander handgreiflich geworden waren.

„Ich habe viel Respekt für Spanien, für mich ist es ehrenhaft und verdient aus der WM ausgeschieden.“ Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona in seiner Sendung „De Zurda“ (Mit links) im venezolanischen TV-Sender Telesur.

„Die Mannschaft hat nicht schlecht gespielt, aber sie hat nicht gewonnen. Wir wissen ja, es gibt keine einfachen Spiele. Wenn Gott will, kommen wir ins Finale.“ Fußball-Legende Pele nach dem 0:0 von Brasilien gegen Mexiko.

„Ihr könnt euch eine eigene Aufstellung ausdenken. Das Problem ist: Ihr habt keinen Einfluss darauf, was ich denke.“ (Brasiliens Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari nach dem 0:0 gegen Mexiko auf Fragen zu seiner Aufstellung)

„Ich habe 2010 (bei der WM) gegen Deutschland verloren, mit Schalke habe ich gegen Bayern verloren – jetzt ist die Zeit gekommen, einmal gegen meinen Bruder zu siegen.“ Ghanas Kevin-Prince Boateng vor dem Duell mit Deutschland und seinem Bruder Jerome am Samstag.

„Wir freuen uns immer, wenn sie in die Kabine kommt.“ DFB-Trainer Joachim Löw kommentierte den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem 4:0-Sieg Deutschlands gegen Portugal.

„Da war ich leider beim Duschen.“ Triple-Torschütze Thomas Müller verpasste Merkels Ansprache in der Kabine.

„Deutschland macht angesichts der körperlichen Stärke Angst.“ Diego Maradona zog vor der DFB-Elf den Hut.

„Ich habe mir meine drei- oder viermal gebrochen. Das ist nicht so schlimm.“ USA-Trainer Jürgen Klinsmann hatte nach dem 2:1 gegen Ghana wenig Mitleid für Stürmer Clint Dempsey, der die Partie trotz gebrochener Nase zu Ende spielte.

„Ich trete nicht gegen Neymar an.“ Argentiniens Superstar Lionel Messi zum möglichen Duell mit Brasilien und dessen großer WM-Hoffnung, die wie Messi beim FC Barcelona spielt.

„Das Beste, was es zu sehen gab, waren die Niederlande und Deutschland.“ Lionel Messi zu seinen bisherigen Eindrücken bei der WM.

„Wenn du nicht weißt, wohin mit dem Ball, dann gib ihn Andrea.“ Italiens Ex-Nationalspieler Paolo Maldini weiß um die Qualitäten von Regisseur Andrea Pirlo.

„Er ist ein Straßenfußballer in dem Sinne, dass er jede Sekunde des Tages spielen will.“ Englands Assistenztrainer Gary Neville über Wayne Rooney, der eine zusätzliche Trainingseinheit für sich verlangte. Der Stürmer „durfte“ dann mit den beim 1:2 gegen Italien nicht oder wenig eingesetzten Spielern trainieren.

„Ich hoffe, dass es nicht blöd ausgesehen hat und ich mich gut aus der Affäre gezogen habe.“ Deutschlands dreifacher Torschütze Thomas Müller nach dem 4:0 gegen Portugal zum Ausschluss von Pepe nach einer Tätlichkeit u.a. mit dem Kopf gegen ihn.

„Abgesehen von den ersten fünf Minuten haben wir nie in das Spiel gefunden.“ Portugals Teamchef Paulo Bento nach dem 0:4 gegen Deutschland.

„Das Maracana verdient ein solches Tor von Messi.“ Brasiliens Fußball-Legende Zico über das WM-Tor des Argentiniers Lionel Messi im Maracana zur 2:0-Führung gegen Bosnien-Herzegowina. Zico ist Rekordtorschütze in der legendären Arena in Rio de Janeiro.

„Wir sind bereit, in den Krieg zu ziehen.“ Costa Ricas Trainer Jorge Luis Pinto hat nach dem Sieg seiner Mannschaft gegen Uruguay schon den nächsten Gruppengegner Italien im Visier.

„Es war ein unglaubliches Spiel, eine Partie für die Ewigkeit.“ Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli war nach dem packenden Match gegen England, das die „Squadra Azzura“ 2:1 gewann, hin und weg.

„Manchmal habe ich gedacht, ich habe Halluzinationen, weil es so heiß war.“ Italien-Stürmer Mario Balotelli hatte wie alle anderen mit den tropischen Bedingungen in Manaus zu kämpfen.

„Wir haben auf einen perfekten Start gehofft. Aber wir leben nicht in einer perfekten Welt.“ England-Teamchef Roy Hodgson gab sich nach der Niederlage gegen die Italiener lapidar.

„Ich denke, wir werden die Unterstützung des Publikums haben, weil wir das Aschenputtel in unserer Gruppe sind, und normalerweise unterstützen die Leute das schwächere Team.“ Honduras-Trainer Luis Fernando Suarez ist mit der Welt der Märchen vertraut.

„Das ist es, wie wir Fußball spielen. Wir können keine andere Art von Fußball spielen, und ich will auch nicht, dass wir eine andere Art von Fußball spielen.“ Bosnien-Trainer Safet Susic verteidigte seine geplante Offensivtaktik gegen Turnier-Mitfavorit Argentinien.

„Meine Mission ist noch nicht beendet, das sage ich ihnen. Wir werden die neue FIFA errichten“ – Der 78-jährige FIFA-Präsident Joseph Blatter.

„Da muss alles passen, wir müssen in Top-Form sein und wenn sich keiner verletzt, kann Deutschland Weltmeister werden“ – Joachim Löw.

„Ich habe vergessen, wie oft ich dieses Tor angeschaut habe. Ich war so glücklich. Es war ein einmaliges, bisher unbekanntes Gefühl für mich“ – Der spanische Teamspieler Andres Iniesta über sein entscheidendes Tor im Finale 2010 gegen die Niederlande.

„Ich hoffe, dass die WM im Geist der wahren Brüderlichkeit gespielt wird“ – Papst Franziskus.

„Ich glaube, dass Chile die WM gewinnt. Glaubte ich das nicht, könnte ich auch zu Hause bleiben und fernsehen“ – Der chilenische Stürmerstar Alexis Sanchez.

„Wenn wir sie nicht gut behandeln und nicht glücklich machen, gehen sie raus und legen vielleicht eine Vorstellung hin, die das Land in schlechtem Licht erscheinen lässt“ – Der nigerianische Sportminister Tammy Danagogo stellte sich im Prämienstreit auf die Seite der Spieler.

„Ich finde es fast unverantwortlich, dass man an einem solchen Ort mitten im Dschungel im Amazonasgebiet Fußball spielen muss“ – Ottmar Hitzfeld.

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

 

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