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Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien am 14.12.2014 um 16.30 Uhr.
 

Endstand: Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien – 1:2

Salzburg gegen Rapid Wien am 14.12.2014 um 16.30 Uhr in der 19. Runde der Österreichischen Bundesliga. Aufstellung, Spielbeginn & Live Stream Infos.

14.12.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Meinungen zum Spiel Salzburg gegen Rapid

Adi Hütter (Salzburg-Trainer): „In den ersten 20 Minuten sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Rapid war aggressiver und aktiver. Das 1:2 war sehr unglücklich. Rapid hat die Sache gut gemacht. Wir haben zu wenig gute Lösungen gefunden, sind zu wenig in die Tiefe gekommen. Die Niederlage kann den guten Herbst allerdings nicht mindern. Normal ist es nicht meine Art, Schiedsrichter zu kritisieren. Das war heute aber eine sehr schlechte Schiedsrichterleistung. Er hat in einem Spitzenspiel nie Souveränität ausgestrahlt. Die Gelb-Rote Karte war für mich überzogen.“

Ralf Rangnick (Red-Bull-Sportdirektor): „Es ist eine große Enttäuschung, wenn man 70 Minuten mit einem Mann weniger überlegen ist. Schade, dass Naby Keita den Ball im Finish nicht besser getroffen hat. Wir gehen trotzdem zufrieden in die Winterpause. Die physische Verfassung muss im Frühjahr aber noch besser werden.“

Marcel Sabitzer (Salzburg-Torschütze): „In der ersten Hälfte war Rapid die bessere Mannschaft, da sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Nach der Pause war die Partie dann total ausgeglichen, da wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Diese Niederlage schmerzt natürlich. Aber wir haben weiter acht Punkte Vorsprung und freuen uns auf den Urlaub. Die Rufe der Fans gehören zum Geschäft, das ist kein Problem für mich.“

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): „Es war ein sehr emotionales, kampfbetontes Spiel. Ich bin froh, dass sich meine Mannschaft nach diesem Ausgleich noch mit dem Siegestor belohnt hat. Es war eine starke Teamleistung. Das Team funktioniert, hat sehr viel Potenzial und das gehört ausgebaut. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Dieser Sieg in Salzburg hat mir noch gefehlt. Es ist schön, die Herbstsaison, die ein Auf und Ab war, mit diesem Sieg abzuschließen. Dieses Ergebnis ist eine gute Ausgangsposition für das Frühjahr, in das wir sehr optimistisch gehen.“

Robert Beric (Rapid-Doppeltorschütze): „Ich bin sehr glücklich über diese zwei Tore. Wichtiger sind für uns aber dieser Sieg und die drei Punkte zum Jahresabschluss. Das 1:1 war für uns wie ein Schlag ins Gesicht. Wir haben aber weiter an uns geglaubt. Das Frühjahr wird sicher um einiges besser laufen als diese Herbstsaison.“

Steffen Hofmann (Rapid-Kapitän): „Wir haben gewusst, wie wir sie knacken können, und genauso haben wir es gemacht. Robert ist einfach unglaublich, solche Bälle macht er fast zu 95 Prozent rein. Es ist schwierig, hier zu spielen. Die Salzburger haben eine tolle Mannschaft. Wir haben gewusst, wir müssen das Zentrum dichtmachen, waren sehr aggressiv und haben viel gegen den Ball gearbeitet. Letztendlich hatten wir ein bisschen Glück, aber Gott sei Dank haben wir gewonnen.“

Österreichische Bundesliga LIVE: Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien

Spielbeginn am Sonntag, 14.12.2014 um 16:30 Uhr

Bestätigte Aufstellung Red Bull Salzburg vs. Rapid Wien

Aufstellung Red Bull Salzburg

Gulacsi – Ilsanker, Ramalho, Martin Hinteregger, Ulmer – C. Leitgeb, Schwegler, Kevin Kampl Bruno – Soriano, Alan.

Ersatz: Walke – Schiemer, Ankersen, Schmitz, Keita, Laimer, Sabitzer

Es fehlen: Vorsah, Berisha (beide Knie), Rodnei (Adduktoren), Quaschner, Lazaro (beide Oberschenkel), Sörensen (Sprunggelenk)

Aufstellung Rapid Wien

Novota – Pavelic, Sonnleitner, M. Hofmann, Schrammel – Petsos, Wydra – Grahovac, S. Hofmann, F. Kainz – Beric

Ersatz: Maric – Schobesberger, Schaub, Alar, Prosenik, Grozurek, Weinwurm.

Es fehlen: Schwab (gesperrt), Dibon (Muskelfaserriss), Stangl, Starkl (beide krank), Behrendt, Kuen, Schimpelsberger (alle rekonvaleszent bzw. im Aufbautraining)

Fraglich: Pavelic (nach Krankheit)

Zum Abschluss der Herbstaison 2014 empfängt Red Bull Salzburg den SK Rapid Wien. Eine Woche nach der Aufholjagd gegen die Wiener Austria kommt es zum zweiten Duell gegen eine Mannschaft aus der Bundeshauptstadt.

Live-Ticker zum Spiel Salzburg gegen Rapid Wien auf Twitter

Vor dem Spiel

Der überlegene Tabellenführer Salzburg und Rekordmeister Rapid beenden am Sonntag (16.30 Uhr) in der Red Bull Arena das heimische Fußball-Jahr 2014. Die „Bullen“ wollen Platz eins mit einem weiteren Sieg untermauern und die Führung eventuell ausbauen. Die Hütteldorfer brauchen jeden Punkt, um in der Tabelle von Rang fünf nicht noch weiter abzurutschen und auch am zweiten Platz dranzubleiben.

„Powerfußball“ erwartet

„Wir wollen die Saison mit einem Sieg erfolgreich abschließen und dann in die verdiente Winterpause gehen. Ich erwarte noch einmal Powerfußball von meiner Mannschaft“, sagte Salzburg-Trainer Adi Hütter. Den boten die „Bullen“ am Donnerstag beim 5:1-Kantersieg zum Abschluss der Europa-League-Gruppenphase gegen Astra Giurgiu, mit dem sie in diesem Bewerb auch einen Torrekord fixierten.

Erfolg in Europa

„Es wird sicher eine andere Gegenwehr geben, als es im Spiel gegen Astra der Fall war. Rapid ist ein anderes Kaliber“, rechnete Hütter mit einem deutlich stärkeren Gegner. Seine Truppe hat zuletzt in der Liga jeweils nach den Europa-League-Auftritten immer wieder Schwächen gezeigt. Die Salzburger haben in diesen Partien nur ein einziges Mal – mit dem 4:1 gegen Wiener Neustadt nach dem 2:1-Erfolg bei Giurgiu – drei Punkte geholt. Zweimal gab es Niederlagen (2:3 gegen Austria, 1:4 in Altach), zweimal Unentschieden (2:2 in Grödig, 2:2 gegen den WAC), zuletzt keinen Sieg in den jüngsten drei Anläufen.

Barisic über die Begegnung

Die Rapidler können sich also berechtigt Hoffnungen auf einen Punktezuwachs machen. „Ich bin aber weit davon entfernt, zu glauben, dass sie immer schlecht spielen nach Europacupspielen“, betonte Rapid-Trainer Zoran Barisic. Zudem werde es dem Leader nicht an der nötigen Motivation fehlen. „Es geht gegen Rapid, sie werden mehr als hundert Prozent motiviert sein“, ist sich der Coach der Wiener sicher.

Rotation bei Salzburg

Den Salzburgern kommt dieses Mal zu Gute, dass wichtige Kräfte am Donnerstag geschont wurden. So können etwa Goalie Peter Gulacsi, Christian Schwegler, Andre Ramalho, Andreas Ulmer, Christoph Leitgeb, Stefan Ilsanker und Kapitän Jonatan Soriano ausgeruht in die Partie gehen. „Wir haben rotiert, weil wir am Sonntag noch ein wichtiges Spiel haben. Das Duell mit Rapid ist für uns ein Prestigeduell und ein Klassiker“, hob Hütter die Wichtigkeit der Partie hervor.

Rapid hat heuer gegen Salzburg bereits 12 Tore kassiert

In den letzten beiden Heimspielen gegen Rapid erzielten die Salzburger, bei denen Marcel Sabitzer vor seinem 100. Ligaspiel steht, beim 6:3 sowie diese Saison 6:1 jeweils sechs Tore. Rapid hat zudem von den jüngsten 13 Partien in Salzburg nur eine (12. August 2012/2:0) gewonnen. Auch das direkte Saisonduell in Wien ging übrigens mit 2:1 an den Tabellenführer.

Kainz über die Begegnung

„Es ist ein wichtiges Spiel. Wir können uns mit der besten Mannschaft Österreichs matchen und werden kämpfen, beißen, kratzen“, sagte Barisic. Das unterstrich auch Mittelfeldspieler Florian Kainz. „Wir müssen den Kampf annehmen und werden alles raushauen. Austria und Sturm haben dort auch gewonnen, also ist auch für uns was möglich.“

Personalsorgen bei Rapid

Die Rapidler haben aber personelle Probleme. Die Ausfallsliste wurde diese Woche durch die Sperre von Stefan Schwab sowie die Erkrankungen von Stefan Stangl, Dominik Starkl und Mario Pavelic größer. Pavelic trainierte aber am Freitag wieder mit der Mannschaft und könnte eventuell zum Einsatz kommen. Sollte er passen müssen, könnte Amateur-Spieler Ferdinand Weinwurm zu seinem Debüt kommen. „Wir haben wegen der Ausfälle unsere taktischen Pläne über Bord werfen müssen, es wird uns aber etwas anderes einfallen“, versicherte Barisic.

Das Ziel von Rapid

Das Erfolgsrezept kennt Rapids Cheftrainer. „Wir müssen die Räume sehr gut und auch schnell eng machen, dynamisch gegen den Ball arbeiten und mutig sein im Ballbesitz, um auch Chancen zu kreieren“, sagte Barisic. Das weiß auch Rapids Sportdirektor Andreas Müller. „Wir haben zweimal gegen Salzburg verloren, einmal deutlich, beim zweiten Mal hat uns der Mut gefehlt. Das ist das Entscheidende. Wir müssen dorthin fahren mit der wirklichen Überzeugung, dass wir sie schlagen können und das wird dort auch unser Ziel sein“, blickte der Deutsche optimistisch voraus.

Abschiedsspiel für Franz Schiemer

Vor der Partie werden die Salzburger als Herbstmeister geehrt, zudem wird Abwehrspieler Franz Schiemer, der am Freitag sein Karriereende bekanntgab und ein letztes Mal zum Einsatz kommen könnte, offiziell verabschiedet. Während die Salzburger von den jüngsten neun Ligaspielen nur eines verloren haben, gab es für die Wiener in den letzten fünf Partien nur einen vollen Erfolg.

Video: Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien 0:7


Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien in der Red Bull Arena in Wals-Siezenheim

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