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Die "Oranjes" hoffen auf eine Revanche für die Niederlange im WM-Finale 2010.
 

Ergebnis WM 2014: Holland – Spanien, 5:1 (Endstand)

Schon am zweiten Spieltag treten Weltmeister Spanien und Vizeweltmeister Niederlande gegeneinander an. Zudem stehen die Matches Chile-Australien und Mexiko-Kamerun auf dem Programm.

13.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Am zweiten Spieltag der Fußball-WM 2014 stehen folgende Spiele auf dem Programm:

Mexiko – Kamerun (Gruppe A) in Natal, 18 Uhr MESZ

Spanien – Niederlande (Gruppe B) in Salvador, 21 Uhr MESZ

Chile – Australien (Gruppe B) in Cuiaba, 00 Uhr MESZ

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

 

Livestreams & Liveticker zu den Spielen des 2. Spieltages

Alle Spielhighlights kann man hier live (neben dem Fernseher) am News.at-Liveticker verfolgen.

Einen Livestream zu allen 64 WM-Spielen findet man auf ORF.at

Außerdem kann man die WM-Spiele noch auf ZDF-Online live am Laptop oder Smartphone mitverfolgen oder den Livestream vom Schweizer Fernsehen SRF anschalten.

Public Viewing in Wien

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

Spanien-Niederlande: Schlager am Freitag

Schon am zweiten Tag der 20. Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien steigt der ganz große Schlager der Gruppenphase. In Salvador da Bahia treffen am Freitag 21:00 Uhr MESZ in einer Neuauflage des Finales von 2010 Titelverteidiger Spanien und Vize-Weltmeister Niederlande aufeinander. Der Verlierer dieser Schlüsselpartie zwischen den beiden Mitfavoriten steht bereits gehörig unter Druck.
Beim Rückblick auf das WM-Finale vom 11. Juli 2010 in Johannesburg geriet selbst der sonst so stille Andres Iniesta ins Schwärmen. Mit seinem spektakulären 1:0 in der Verlängerung (116.) hatte der Mittelfeld-Star des FC Barcelona Spanien in Südafrika erstmals den WM-Pokal beschert. „So ein Tor macht man nur einmal“, urteilte der Edeltechniker vor der Revanche gegen die Niederlande. „Ich habe vergessen, wie oft ich dieses Tor angeschaut habe. Ich war so glücklich. Es war ein einmaliges, bisher unbekanntes Gefühl für mich“, sagte Iniesta tief bewegt.

Spanien hofft auf erfolgreiche Titelverteidigung

Den EM-Titel von Wien 2008 haben die Spanier 2012 wiederholt, nun will das Team von Trainer-Fuchs Vicente del Bosque auch als drittes Land nach Italien (1934 und 1938) und Brasilien (1958 und 1962) eine erfolgreiche WM-Titelverteidigung – und das bisher noch nie erreichte „Quadruple“, den vierten begehrten Titelgewinn in Folge.

Niederländer brennen auf Revanche

Ein Erfolg zum Auftakt wäre bereits ein großer Schritt Richtung Achtelfinale. „Die WM gegen die Niederlande anzufangen ist schwierig, aber auch sehr schön“, sagte Stürmer Fernando Torres. „Die brennen auf Revanche.“ Mit einem erneuten Treffer würde Iniesta zu gern diese Revanche verhindern. „Das Tor von Südafrika soll unser Antrieb für Brasilien sein“, sagte er der spanischen Zeitung „El Pais“.

Wir erinnern uns: Das WM-Finale 2010 in Südafrika.

 

„Neue“ Niederlande gegen „altbewährtes“ Spanien

Erstmals in der 84-jährigen WM-Geschichte treffen Weltmeister und Vize-Weltmeister schon in der Gruppenphase aufeinander. Die spannende Frage dabei ist, ob sich das spanische „Tiqui-taka“ mit der neuen Variante mit dem klassischen Stürmer Diego Costa oder das neue, defensivere Oranje-System (5-3-2 statt 4-3-3) durchsetzen kann. Personell hat sich bei der spanischen „Seleccion“ gegenüber Südafrika 2010 relativ wenig geändert, während die Auswahl von Bondscoach Louis van Gaal nur noch wenig an jene von vor vier Jahren erinnert. Hoffentlich auch von der Spielweise her, hatten doch die Niederländer in Südafrika mit Brutalo-Attacken (van Bommel, de Jong) versucht, den spanischen Spielfluss zu unterbinden.

Casillas vor Rekord

Spanien ist mit 16 Spielern angereist, die schon vor vier Jahren dabei waren – so viele aktuelle Weltmeister hat noch kein Land zum nächsten WM-Turnier mitgenommen. Darunter auch Torhüter Iker Casillas, der in Südafrika in der K.o.-Phase und damit 433 Minuten ohne Gegentor geblieben ist. Hält Casillas gegen die Niederlande neuerlich seinen Kasten rein, überholt er den bisherigen Rekordhalter, den Italiener Walter Zenga, der 1990 517 Minuten unbezwungen geblieben war.

8 Weltmeister vs. 4 Vize

Del Bosque wird voraussichtlich acht Weltmeister einlaufen lassen, die Niederlande werden mit de Jong, Robben, Sneijder und Van Persie wohl nur vier Vize-Weltmeister in der Startelf aufbieten. „Bei uns hat sich sehr wenig verändert. Wir sind fast die gleichen Spieler und pflegen weiterhin beinahe das gleiche System“, meinte Mittelfeldmann Sergio Busquets. „Bei ihnen gibt es mehr Veränderungen: Trainer, System und andere Verteidiger.“

Spanien – Niederlande: Spiel auf höchstem Niveau

Sergio Ramos zählt „Oranje“ dennoch zu den stärksten Teams der Welt. „Eine Riesenmannschaft“, urteilte der Abwehrchef. „Wir wollen natürlich gewinnen, aber sie werden uns das Leben schwer machen.“ Und Torres versicherte, die Niederlande seien der Typ Rivale, „gegen die wir am liebsten spielen. Teams auf höchstem Niveau, die uns das Maximum abverlangen.“

Niederländer sehen sich als Außenseiter

Die Niederländer sehen sich indes als klarer Außenseiter. Vor allem die Entscheidung von Louis van Gaal, vom traditionellen 4-3-3-System abzurücken und im neuen 5-3-2-Format spielen zu lassen, hat für heftige Diskussionen gesorgt. In Robben, van Persie und Sneijder hat van Gaal, der nach der WM zu Manchester United wechselt und an Guus Hiddink übergibt, nur noch drei Offensivkräfte auf dem Platz, von denen alles abhängt. „Gegen Spanien muss alles perfekt laufen, damit wir eine Chance haben“, sagte Spielmacher Sneijder. Das Ziel ist, das WM-Finale von 2010 heuer mit anderem Ausgang zu wiederholen – keine leichte Aufgabe für beide Teams.

Spanien-Niederlande am 13.6. in der Arena Fonte Nova in Salvador da Bahia

Mögliche Aufstellungen im Spiel Spanien-Niederlande am Freitag, 13.6.

Spanien:

1 Casillas – 22 Azpilicueta, 15 Sergio Ramos, 3 Pique, 18 Alba – 14 Xabi Alonso, 16 Busquets – 21 Silva, 8 Xavi, 6 Iniesta – 19 Costa.

Ersatz: 12 de Gea, 23 Reina – 2 Albiol, 4 Martinez, 5 Juanfran, 10 Fabregas, 17 Koke, 20 Cazorla, 7 Villa, 9 Torres, 11 Pedro Rodriguez, 13 Mata

Teamchef: Vicente del Bosque

Niederlande:

1 Cillessen – 7 Janmaat, 3 de Vrij, 2 Vlaar, 4 Martins Indi, 5 Blind – 6 de Jong, 10 Sneijder, 8 de Guzman – 9 van Persie, 11 Robben

Ersatz: 22 Vorm, 23 Krul – 12 Verhaegh, 13 Veltman, 14 Kongolo – 16 Clasie, 18 Fer, 20 Wijnaldum, 21 Depay, 15 Kuyt, 17 Lens, 19 Huntelaar

Teamchef: Louis van Gaal

 

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

Damit man kein Fußballspiel versäumt: Das ist der FIFA-Spielplan nach Gruppen sportiert.

Für alle, die keines der wirklich wichtigen Spiele versäumen wollen: Die wichtigsten Spiele der WM 2014 im Überblick gibt´s hier (von Jan-Christoph Poppe)

Wer die Spiele nicht alleine vorm Fernseher erleben will: Hier die 11 besten Public Viewing Möglichkeiten in Wien

Und hier noch alle Kader aller Teams für die WM 2014

 

Und wer wird Fußball-Weltmeister 2014?

Das wissen wir auch nicht, aber 11 Gründe sprechen klar gegen Deutschland. Aber auch Spanien wird nicht Weltmeister 2014, wahrscheinlicher ist, dass sie in der Vorrunde ausscheiden.

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