Ottmar Hitzfeld in Brasilien 2014
Die Schweizer WM-Uhr könnte nach dem Spiel gegen Honduras abgelaufen sein.
 

WM 2014 Livestream: Schweiz gegen Honduras – Endstand & Tore

Die Schweiz besiegt Honduras mit 3:0 in Manaus – Honduras scheidet aus

25.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Schweiz im Achtelfinale – Shaqiri erzielte drei Treffer

Die Schweiz hat sich am Mittwoch erstmals seit 2006 für das Achtelfinale der Fußball-WM qualifiziert. Die Eidgenossen besiegten Honduras 3:0 (2:0) und beendeten damit die Gruppe E hinter Frankreich auf Platz zwei. Denn Mitkonkurrent Ecuador musste sich im Parallelspiel gegen die Franzosen mit einem 0:0 begnügen. Matchwinner für die Schweizer war Xherdan Shaqiri, der 22-Jährige von Bayern München erzielte alle drei Treffer (6., 31., 71.). Die Honduraner wachten erst nach der Pause auf, verlassen Brasilien aber nach drei Niederlagen punktlos. Die „Nati“ trifft hingegen im Achtelfinale am 1. Juli auf Argentinien.

>> Spielbericht: Schweiz – Honduras (Gruppe E) – Ergebnis & Tore

Schweiz gegen Honduras, Endstand 3:0

Spielbeginn: 22 Uhr in Manaus

6′ Tor für die Schweiz (durch Xherdan Shaqiri)

31′ Tor für die Schweiz (durch Xherdan Shaqiri)

Halbzeitstand: 2:0

71′ Tor für die Schweiz (durch Xherdan Shaqiri)

 

Livestreams & Liveticker zu den Spielen des 15. Spieltages

 

Public Viewing

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

Am 15. Spieltag der Fußball-WM 2014 stehen folgende Spiele auf dem Programm:

 

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

 

Manaus – eine klimatische Herausforderung für Schweiz und Honduras

>> Hier gibts den Street View Rundblick der Arena da Amazonia in Manaus

Schweiz gegen Honduras vor dem Aus

Der Schweiz droht im letzten Spiel der Gruppe E gegen Honduras um 22 Uhr MESZ in Manaus das vorzeitige WM-Aus. Nach der 2:5-Schlappe gegen Frankreich liegt es praktisch nicht mehr in der Hand der Eidgenossen das Achtelfinale zu erreichen. Die Truppe von Ottmar Hitzfeld ist auf Schützenhilfe angewiesen, dem deutschen Trainer droht ein trauriges Karriereende.

Sechs Tore oder Schützenhilfe nötig

Rein rechnerisch hat die Schweiz ihr Schicksal allerdings noch selbst in der Hand, wenn sie Honduras mit sechs Toren Unterschied bezwingt. Wahrscheinlicher freilich scheint jenes Szenario, in dem das derzeit punktegleiche Ecuador klar gegen Frankreich verliert und der Schweiz sogar eine Niederlage reichen könnte. „Wir haben noch immer große Hoffnungen, uns für das Achtelfinale zu qualifizieren“, bekräftigte Hitzfeld.

Mannschaft wieder aufrichten

Tatsächlich ist die Lage kompliziert, nicht nur wegen der diversen Rechenspiele. Nach dem Debakel gegen Frankreich und harter medialer Kritik war Hitzfeld vor allem als Psychologe gefragt. „Die Mannschaft hat das Potenzial sich zu steigern“, sagte der Coach, dem die Zerfallserscheinungen nicht verborgen geblieben waren. „Es geht nicht um den Einzelnen, sondern um die Mannschaft, um die Schweiz“, betonte er: „Das werde ich auch der Mannschaft vermitteln!“

Ausfall des wichtigsten Spielers

Die Spieler haben zumindest Besserung gelobt. „Unser Ziel ist es, Hitzfeld einen guten Abschluss zu bereiten“, erklärte Blerim Dzemaili, der Valon Behrami im defensiven Mittelfeld ersetzen dürfte. In der Innenverteidigung fällt nach der Gesichtsverletzung von Steve von Bergen der wichtigste Mann aus. Hitzfeld muss daher zwangsweise auf das nicht perfekt eingespielte Duo Philippe Senderos und Johan Djourou setzen.

Lichtblick für Schweiz

Notgedrungen redete der Meistertrainer von Borussia Dortmund und Bayern München, der nach der WM seine Karriere beenden wird, seine Mannschaft vor dem letzten Gruppenspiel stark und wertete die späten Schweizer Treffer gegen Frankreich positiv. „Das war auch aus psychologischer Sicht wichtig für das Selbstvertrauen“, hob er hervor: „Es spricht für den Charakter meiner Mannschaft, dass sie nie aufgibt.“

Schwieriger Spielort

Ein Problem für die Eidgenossen sind die hohen Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit in der Urwald-Stadt. „Honduras hat in Manaus sicher klimatische Vorteile, aber wir sind auch ganz gut vorbereitet“, sagte Hitzfeld. Dabei war sein Team vor vier Jahren im klimatisch unproblematischen Bloemfontein schon einmal an Honduras gescheitert.

Honduras kann theoretisch noch aufsteigen

Ein Remis wie beim damaligen 0:0 reicht für die eigenen Ziele der bei einer WM noch sieglosen „Catrachos“ diesmal nicht. Die Mittelamerikaner müssen mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen und auf Schützenhilfe der bereits so gut wie sicher qualifizierten Franzosen gegen Ecuador hoffen. Deshalb will der Tabellenletzte seine minimale Chance auf den erstmaligen Achtelfinal-Einzug mit kompromisslosem Offensivfußball wahren. „Wir müssen bis zum Schluss an die Qualifikation glauben“, motivierte Trainer Luis Fernando Suarez seine Spieler.

Offensive ist gefragt

„Wir müssen volles Risiko gehen, weil es unsere letzte Chance ist“, plädierte Wilson Palacios für bedingungslose Attacke. Der Mittelfeldmann und Kollege von Marko Arnautovic bei Stoke City steht nach abgelaufener Sperre wieder zur Verfügung. Verteidiger Brayan Beckeles munterte seine Kollegen ebenfalls auf: „Es lohnt sich, gegen die Schweiz alles zu riskieren.“

Technische Daten und möglichen Aufstellungen zum Spiel Schweiz – Honduras bei der 20. Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien

Honduras

18 Valladares – 21 Beckeles, 5 Bernardez, 3 Figueroa, 7 Izaguirre – 20 Claros, 19 Garrido, 8 W. Palacios, 15 Espinoza – 11 Bengtson, 13 Costly

Ersatz: 1 Lopez, 22 Escober – 2 Chavez, 4 Montes, 6 Garcia, 9 J. Palacios, 10 M. Martinez, 12 Delgado, 14 Boniek, 17 Najar, 23 Chavez, 16 R. Martinez

Teamchef: Luis Suarez (COL)

Schweiz

1 Benaglio – 2 Lichtsteiner, 20 Djourou, 4 Senderos, 13 Rodriguez – 15 Dzemaili, 8 Inler – 23 Shaqiri, 10 Xhaka, 18 Mehmedi – 9 Seferovic

Ersatz: 12 Sommer, 21 Bürki – 3 Ziegler, 6 Lang, 22 Schär, 7 Barnetta, 11 Behrami, 14 Stocker, 16 Fernandes, 17 Gavranovic, 19 Drmic

Es fehlt: 5 Van Bergen (Bruch des linken Augenhöhlenbodens)

Teamchef: Ottmar Hitzfeld (GER)

 

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

 

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