schweiz gegen frankreich
Dem Sieger dieser Partie winkt das vorzeitige Achtelfinalticket. © Celso Junior/Getty Images
 

Frankreich vs Schweiz 5:2

Der Spielstand von Schweiz gegen Frankreich auf autorevue.at

20.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Frankreich vor Duell mit der Schweiz im Hoch

Vier Jahre nach dem Desaster in Südafrika läuft für Frankreich derzeit alles nach Wunsch. Auch ohne den verletzten Franck Ribery befinden sich „Les Bleus“ nach dem lockeren 3:0 gegen Honduras zum Start der Fußball-WM in Brasilien im Hoch. Am Freitag (21.00 Uhr MESZ) geht es im Duell der Auftaktsieger gegen die Schweiz, dem Sieger winkt das vorzeitige Achtelfinalticket.

 

Schweiz gegen Frankreich, Endstand 2:5

Spielbeginn: 20. Juni, 21 Uhr MESZ

17. Minute: 0:1, Tor für Frankreich (Giroud)

18. Minute: 0:2, Tor für Frankreich (Matuidi)

31. Minute: Benzema vergibt für Frankreich einen Elfemter

40. Minute: 0:3, Tor für Frankreich (Valbuena)

Halbzeit: 0:3

67. Minute: 0:4, Tor für Frankreich (Benzema)

73. Minute: 0:5, Tor für Frankreich (Sissoko)

81. Minute: 1:5, Tor für Schweiz (Dzemaili)

85. Minute 2:5, Tor für die Schweiz (Xhaka)

 

Am neunten Spieltag der Fußball-WM 2014 stehen folgende Spiele auf dem Programm:

Costa Rica – Italien (Gruppe D) in Recife, 18 Uhr MESZ
Schweiz – Frankreich (Gruppe E) in Salvador, 21 Uhr MESZ
Ecuador – Honduras (Gruppe E) in Curitiba, 24 Uhr MESZ

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

 

Livestreams & Liveticker zu den Spielen des 9. Spieltages

Alle Spielhighlights kann man hier live (neben dem Fernseher) am News.at-Liveticker verfolgen.

Einen Livestream zu allen 64 WM-Spielen findet man auf ORF.at

Außerdem kann man die WM-Spiele noch auf ZDF-Online live am Laptop oder Smartphone mitverfolgen oder den Livestream vom Schweizer Fernsehen SRF anschalten.

Public Viewing

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

 

Die Schweiz und Frankreich treffen am Freitag in Salvador aufeinander

>> Hier gibts den Street View Rundblick von der Arena Fonte Nova in Salvador

Franzosen ängstigen sich selbst

„Es läuft bei uns alles so gut, dass man schon fast Angst bekommt“, meinte Frankreichs Patrice Evra vor dem Spiel gegen die Eidgenossen. Der Teamspirit sei hervorragend, betonte einer jener Kicker, die vor vier Jahren als Rädelsführer der Revolte gegen Ex-Teamchef Raymond Domenech vom Verband gesperrt wurden. Das Vertrauen in die eigene Stärke ist da – sollte laut Evra aber nicht überstrapaziert werden.

„Unser gefährlichster Gegner sind wir“

„Ich habe viel Respekt vor unseren Gegnern, aber unser gefährlichster Gegner sind wir“, meinte der mit 59 Länderspielen Erfahrenste im Team von Didier Deschamps. „An dem Tag, wo wir beginnen zu denken, dass es einfach ist und uns wie Stars aufführen, werden wir scheitern.“ Dann würden die Kritiker „die Guillotine schnell wieder auspacken“.

Ganz Frankreich steht hinter seinem Team

Seit 1998 ist Frankreich bei WM-Endrunden entweder ins Finale (Titel 1998, 2006) eingezogen, oder ohne Sieg ausgeschieden (2002, 2010). Die Öffentlichkeit hofft nach dem geglückten Startschuss nun auf mehr. Frankreichs Fans stehen wieder hinter der Equipe, die sie noch vor zwei Jahren auch bei der EM bitter enttäuscht hatte. „Wenn du spürst, dass das ganze Land hinter dir steht, macht dich das stolz“, betonte Evra.

Frankreich vor 100. WM-Treffer

Gegen die Schweizer soll wieder Karim Benzema für Trubel in der gegnerischen Hintermannschaft sorgen. Der Angreifer von Real Madrid wird wohl wieder Antoine Griezmann und Mathieu Valbuena zur Seite gestellt bekommen. Denkbar ist auch, dass Oliver Giroud ins Zentrum rückt und Benzema anstelle von Griezmann links agiert. Der nächste französische Treffer ist jedenfalls der 100. in der WM-Historie der „Bleus“.

Schweiz gefährlicher als Honduras

Den kommenden Gegner stufte Deschamps gefährlicher als Honduras ein. „Die Schweiz hat eine durchschlagskräftigere Sturmreihe, hat mehr individuelle Qualität“, meinte der als Disziplinfanatiker bekannte Weltmeister von 1998 im Vorfeld der Partie. Das mühsame 2:1 gegen Ecuador der Schweizer soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf Frankreich der wohl schwerste Test in der Gruppenphase wartet.

Schweiz immer für Überraschung gut

Die Schweiz hat gegen den Nachbarn seit 1992 (2:1) nicht mehr gewonnen, die jüngsten drei Duelle endeten mit Unentschieden. Zuletzt gab es bei der WM 2006 in der Gruppenphase ein 0:0. Seither hat sich die Schweiz weiterentwickelt, die nun von Ottmar Hitzfeld betreute Mannschaft ist für eine Überraschung gegen einen „Großen“ immer gut.

Auftaktsieg gab Schweizern „Kraft und Selbstsicherheit“

Beim Erfolg gegen Ecuador hatten die Schweizer mit dem Siegestreffer in der 93. Minute durch Haris Seferovic aber auch Glück. Hitzfeld setzt darauf, dass der späte Jubel seinen Schützlingen „Kraft und Selbstsicherheit“ gegeben hat. Um erneut zu gewinnen, werde man sich aber natürlich steigern müssen.

Frankreichs Offensivdrang könnte Schweiz in die Hände spielen

Seferovic, der wie der zweite Torschütze Admir Mehmedi in die Startelf rutschen dürfte, sah in Frankreichs Drang in die Offensive die Chance seines Teams. „Wir haben sicher mehr Raum, weil Frankreich mehr nach vorne spielt. Sie sind im Angriff stark, aber das könnte auch ihre Schwäche sein“, meinte der Stürmer von Real Sociedad.

Technische Daten und möglichen Aufstellungen zum Spiel Schweiz – Frankreich bei der 20. Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien

Schweiz:

1 Benaglio – 2 Lichtsteiner, 20 Djourou, 5 Van Bergen, 13 Rodriguez – 11 Behrami, 8 Inler – 10 Xhaka, 23 Shaqiri, 18 Mehmedi – 9 Seferovic

Ersatz: 12 Sommer, 21 Bürki – 3 Ziegler, 4 Senderos, 6 Lang, 22 Schär, 7 Barnetta, 14 Stocker, 15 Dzemaili, 16 Fernandes, 17 Gavranovic, 19 Drmic

Teamchef: Ottmar Hitzfeld (GER)

Frankreich:

1 Lloris – 2 Debuchy, 4 Varane, 5 Sakho, 3 Evra – 19 Pogba, 6 Cabaye, 14 Matuidi – 8 Valbuena, 10 Benzema, 11 Griezmann

Ersatz: 16 Ruffier, 23 Landreau – 13 Mangala, 15 Sagna, 17 Digne, 21 Koscielny, 12 Mavuba, 18 Sissoko, 22 Schneiderlin, 7 Cabella, 9 Giroud, 20 Remy

Teamchef: Didier Deschamps

 

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

>> Hier finden Sie den gesamten WM-Spielplan 2014 zum Download und zum Ausdrucken

Wer die Spiele nicht alleine vorm Fernseher erleben will: Hier die 11 besten Public Viewing Möglichkeiten in Wien

Zitate Fußball-WM: Die besten Sager zur WM 2014

Wer noch nicht alle WM-Spiele gesehen hat: Hier die 10 schönsten Tore der bisherigen Fußball-WM 2014

Für alle, die keines der wirklich wichtigen Spiele versäumen wollen: Die wichtigsten Spiele der WM 2014 im Überblick gibt´s hier (von Jan-Christoph Poppe)

 

Und wer wird Fußball-Weltmeister 2014?

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Der amtierende Weltmeister Spanien wurde bereits nach dem 2. Spiel der Vorrunde von der Liste gestrichen.

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