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Ecuadors Antonio Valencia.
 

WM 2014 Ergebnis: Schweiz – Ecuador 2:1 (Endstand)

Am 4. Spieltag der Fußball-WM 2014 begegnen sich die Schweiz und Ecuador um 18 Uhr in Brasilia

15.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Heute, am vierten Spieltag der Fußball-WM 2014 stehen folgende Spiele auf dem Programm:

Schweiz – Ecuador (Gruppe E) in Brasilia, 18 Uhr MESZ

Frankreich – Honduras  (Gruppe E) in Porto Alegre, 21 Uhr MESZ

Argentinien – Bosnien-H. (Gruppe F) in Rio de Janeiro,, 0 Uhr MESZ

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

 

Livestreams & Liveticker zu den Spielen des 4. Spieltages

Alle Spielhighlights kann man hier live (neben dem Fernseher) am News.at-Liveticker verfolgen.

Einen Livestream zu allen 64 WM-Spielen findet man auf ORF.at

Außerdem kann man die WM-Spiele noch auf ZDF-Online live am Laptop oder Smartphone mitverfolgen oder den Livestream vom Schweizer Fernsehen SRF anschalten.

Public Viewing Schweiz – Ecuador

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

Schweizer „Nati“ am Sonntag zum Auftakt in Brasilia Favorit

Im Vergleich zum Turnier vor vier Jahren wartet auf die Schweiz bei der Fußball-WM in Brasilien ein ungleich leichterer Auftakt-Gegner. Die 2010 im ersten Gruppenspiel gegen den späteren Weltmeister Spanien 1:0 erfolgreichen Eidgenossen treffen am Sonntag (18.00 Uhr/MESZ) in Brasilia auf Ecuador.

Die Schweiz und Ecuador treffen im Estádio Mané Garrincha in Brasilia aufeinander.

Die Südamerikaner gelten als besonders robust und laufstark. Das Team von Ottmar Hitzfeld ist im Estadio Nacional der Hauptstadt aber dennoch Favorit. Der deutsche Teamchef der „Nati“ vergaß aber nicht darauf, vor der stets auch taktisch clever spielenden „La Tri“ aus den Anden zu warnen. „Ecuador ist ein Mitkonkurrent für die Achtelfinal-Qualifikation. Es ist entscheidend, gegen sie gut in die Gruppe zu starten. Ecuador ist hervorragend organisiert und technisch stark. Die Stürmer sind überragend“, betonte Hitzfeld vor dem ersten „Finalspiel“ bei seinem Abschiedsturnier.

 Antonio Valencia könnte Schweizern gefährlich werden

Besonderes Augenmerk müssen die Schweizer um ihren türkisch-stämmigen Kapitän Gökhan Inler auf Antonio Valencia legen. Der Flügelspieler von Manchester United ist pfeilschnell und als einer von wenigen seiner Mannschaft auch international sehr erfahren. Ungeachtet dessen ist die Nummer acht der Welt mit ihren Leistungsträgern Inler, Xherdan Shaqiri (Bayern München), Valon Behrami (Napoli) und Torhüter Diego Benaglio (Wolfsburg) klar zu favorisieren. 16 Mann im Schweizer Aufgebot verdienen ihr Geld im Ausland, etliche davon in Deutschland.

Schweizer als „Kopie der Deutschen“

Auch deshalb bezeichnete Ecuadors ehemaliger Basel-Legionär Felipe Caicedo die 2010 trotz ihre Auftakterfolges am Achtelfinaleinzug gescheiterten Schweizer als eine Kopie der Deutschen. „Es sind starke Spieler mit einer schnellen taktischen Auffassungsgabe“, so Caicedo. Um zu bestehen, müsse sein Team vor allem den Aktionsradius von Napoli-Spielmacher Inler einschränken und auf die Flügelstürmer aufpassen.

Ecuador sehr diszipliniert

Allerdings kann auch die Truppe des kolumbianischen Teamchefs Reinaldo Rueda – der in Köln ein Sportstudium absolviert hat – mit deutschen Tugenden aufwarten. Zumeist keine Spur von südamerikanischer Verspieltheit und taktischen Mängeln. „Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die von ihrer körperlichen Robustheit und Athletik her so stark ist. Sie sind geradezu süchtig nach Zweikämpfen. Und punkto Organisation, Raumaufteilung und Disziplin könnte so manch südamerikanisches Team bei Ecuador in die Lehre gehen“, lobte Hitzfelds Landsmann Joachim Löw anlässlich eines Testspiels im Vorjahr.

Nur 4 Europa-Legionäre im Ecuador-Kader

Neben Topspieler Valencia stehen jedoch nur drei weitere Europa-Legionäre im Ecuador-Kader. Ihre Qualifikation für die Endrunde verdankt die Mannschaft vor allem seiner Heimstärke, die sich auf die für die Gegner besonders anstrengende Höhenlage von 2.800 m in der Hauptstadt Quito gründet. Dort haben Valencia und Co. von acht Spielen sieben gewonnen und einmal remisiert. Auswärts waren sie allerdings zumeist Punktelieferant.

Ecuador hofft auf Einzug ins Achtelfinale

Obwohl mit Frankreich – dritter Gruppengegner ist Honduras – noch ein weiteres starkes Team aus Europa wartet, rechnen sich die 2006 wie die Schweiz bis ins Achtelfinale gekommenen Südamerikaner einiges aus. „Wenn wir uns eine Gruppe hätten aussuchen dürfen, hätten wir uns wahrscheinlich für diese entschieden“, meinte Stürmer Enner Valencia, einer von mehreren Ecuadorianern, die in Mexiko spielen. Besondere Bedeutung misst er dem Auftakt bei. „Die erste Begegnung ist entscheidend. Das sagen alle, und es stimmt auch.“

Technische Daten und möglichen Aufstellungen zum Spiel Schweiz – Ecuador bei der 20. Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien:

Schweiz:

1 Benaglio – 2 Lichtsteiner, 22 Schär, 5 Von Bergen, 13 Rodriguez – 11 Behrami, 8 Inler – 23 Shaqiri, 10 Xhaka, 14 Stocker – 19 Drmic

Ersatz: 12 Sommer, 21 Bürki – 3 Ziegler, 4 Senderos, 6 Lang, 20 Djourou, 7 Barnetta, 15 Dzemaili, 16 Fernandes, 9 Seferovic, 17 Gavranovic, 18 Mehmedi

Teamchef: Ottmar Hitzfeld

Ecuador:

22 Dominguez – 4 Paredes, 2 Guagua, 3 Erazo, 10 W. Ayovi – 16 A. Valencia, 6 Noboa, 23 Gruezo, 7 Montero – 11 Caicedo, 13 E. Valencia

Ersatz: 1 Banguera, 12 Bone – 18 Bagüi, 21 Achilier, 5 Ibarra, 8 Mendez, 14 Minda, 15 Arroyo, 19 Saritama, 20 Martinez – 9 Rojas, 17 J. Ayovi

Teamchef: Reinaldo Rueda

 

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

>> Hier finden Sie den gesamten WM-Spielplan 2014 zum Download und zum Ausdrucken

Damit man kein Fußballspiel versäumt: Das ist der FIFA-Spielplan nach Gruppen sportiert.

Für alle, die keines der wirklich wichtigen Spiele versäumen wollen: Die wichtigsten Spiele der WM 2014 im Überblick gibt´s hier (von Jan-Christoph Poppe)

Wer die Spiele nicht alleine vorm Fernseher erleben will: Hier die 11 besten Public Viewing Möglichkeiten in Wien

Und hier noch alle Kader aller Teams für die WM 2014

 

Und wer wird Fußball-Weltmeister 2014?

Das wissen wir auch nicht, aber 11 Gründe sprechen klar gegen Deutschland. Aber auch Spanien wird nicht Weltmeister 2014, wahrscheinlicher ist, dass sie in der Vorrunde ausscheiden.

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