Maracana Stadion Brasilien 2014
2. Achtelfinale: Kolumbien gegen Uruguay am 28. Juni, im Maracana Stadion Brasilien 2014.
 

WM 2014 Livestream: Kolumbien gegen Uruguay Endstand & Tore

Kolumbien gewinnt gegen Uruguay und spielt im Viertelfinale gegen Brasilien.

28.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Kolumbien zum ersten Mal in einem Viertelfinale, Uruguay ausgeschieden

Kolumbien hat am Samstag zum ersten Mal in der Geschichte das Viertelfinale der Fußball-WM erreicht. Die Kolumbianer setzten sich im Achtelfinale in Rio de Janeiro gegen Uruguay verdient 2:0 (1:0) durch. Jungstar James Rodriguez entschied die Partie mit zwei sehenswerten Treffern (28., 50.). Die „Cafeteros“ treffen nun am Freitag um 22.00 Uhr in Fortaleza auf Gastgeber Brasilien.

James Rodriguez in Topform

Matchwinner Rodriguez markierte seine Turniertreffer Nummer vier und fünf, damit übernahm der 22-Jährige von AS Monaco die Führung in der Torschützenliste. Die Achtelfinali werden am Sonntag mit Niederlande-Mexiko (18.00 Uhr) und Costa Rica-Griechenland (22.00 Uhr) fortgesetzt.

 

Kolumbien gegen Uruguay, Endstand 2:0 (1:0)

Spielbeginn um 22 Uhr MESZ in Rio de Janeiro

28. Minute, Tor für Kolumbien 1:0 (J. Rodriguez)

Halbzeitstand 1:0

50. Minute, Tor für Kolumbien 2:0 (J. Rodriguez)

Endstand 2:0

 

Livestreams & Liveticker zu Kolumbien gegen Uruguay

 

Public Viewing in Wien

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

Am 17. Spieltag der Fußball-WM 2014 stehen folgende Spiele auf dem Programm:

 

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

 

Kolumbien und Uruguay treffen in Rio de Janeiro aufeinander

>> Hier gibts den Street View Rundblick vom Maracana-Stadion in Rio de Janeiro

Kolumbien kämpt gegen Uruguay um das 2. Viertelfinal-Ticket

Das Duell Kolumbien gegen Uruguay wird derzeit von einem Thema dominiert: Die Strafe und das damit verbundene WM-Aus des Star-Stürmers Luis Suarez. Nach der ersten Fassungslosigkeit über den Bann des Starstürmers richteten die Südamerikaner ihren Zorn auf das Achtelfinale gegen Kolumbien am 28. Juni um 22 Uhr MESZ im Maracana von Rio de Janeiro.

Kapitän mit viel Selbstvertrauen

„Uns kann nichts stoppen“, betonte Kapitän Diego Lugano in einer trotzigen Facebook-Mitteilung. „Wir werden weitergehen mit Demut, Einheit, Engagement, Erkenntnis der Fehler und mit erhobenem Kopf.“

Maradona unterstützt Suarez

Der Furor über die bisher nie dagewesene Sperre von neun Länderspielen und vier Monaten für die Beißattacke ging nach dem Urteilsspruch der FIFA-Disziplinarkommission jedoch noch über die Landesgrenzen hinaus. „Warum schickt ihr ihn nicht gleich nach Guantanamo?“, spottete Argentiniens früherer Weltstar Diego Maradona über das „unfaire“ Ausmaß der Bestrafung. Es sei „eine unglaubliche Mafia-Aktion“, schimpfte der Weltmeister von 1986 und enthüllte ein T-Shirt mit der Aufschrift „Luisito, wir sind mit dir“.

Fall Suarez wird zum Politikum

Auch Brasiliens Stürmer Fred ergriff für Suarez Partei, der nationale Verband wollte „sofort“ Einspruch gegen den FIFA-Beschluss einlegen. „Die Sanktion ist eine Aggression gegen das uruguayische Volk“, ereiferte sich Staatspräsident Jose Mujica und attackierte den Weltverband in der venezolanischen TV-Sendung „De Zurda“ heftig. Die FIFA sei hart, „weil Uruguay eine winzige Nation ist, und deshalb ist das für sie billig“, sagte der Präsident in einem Telefoninterview. „Wir schätzen Luis nicht, weil er ein Philosoph oder Ingenieur ist oder weil er gute Manieren hat – er ist ein großartiger Fußballer, und ich habe nicht gesehen, dass er zugebissen hat“, sagte Mujica.

Suarez abgereist

Unterdessen verabschiedete sich Suarez mit emotionalen Umarmungen in Natal von der „Celeste“. „Luis möchte allen uruguayischen Menschen für ihre Unterstützung in den vergangenen Stunden danken“, twitterte der Verband am Freitagmorgen. Während der Ausgeschlossene am Airport von Montevideo neben zahlreichen Fans sogar von Regierungschef Mujica erwartet wurde – wegen des verspäteten Flugs letztlich vergeblich – landete das Team von Trainer Oscar Tabarez in Rio de Janeiro.

Bester Spieler der WM 2010 soll es richten

Wo vor 64 Jahren im Maracana der Sensations-Titelcoup gegen Brasilien gelungen war, soll nun irgendwie der Verlust des Schlüsselspielers kompensiert werden, der im Alleingang für das wichtige 2:1 in der Gruppenphase gegen England gesorgt hatte. Möglicherweise muss der gealterte Diego Forlan, immerhin bester Spieler der vergangenen WM in Südafrika, im Alter von 35 Jahren die Lücke an der Seite von Edinson Cavani schließen.

Liverpool-Spieler mit Pro-Suarez-Aktion

Vor ihrer anstehenden Achtelfinalaufgabe gegen das leicht favorisierte Kolumbien dachten die Spieler noch an den nun fehlenden 23. Mann im Kader. „Eine Umarmung an Luis, der immer wieder aufsteht und besonders an seine Familie, die am meisten leidet in diesen Fällen“, sendete Lugano als öffentlichen Gruß an Suarez. Die Zeitung „El Pais“ legte ihrer Freitagsausgabe ein Poster des zum Märtyrer stilisierten Liverpool-Profis bei, aufgedruckt die Aufforderung: „Todos Somos Suarez!“ („Wir sind alle Suarez!“)

Starke Kolumbianer

In dem Trubel rund um Suarez rückte das Duell mit Kolumbien beinahe in den Hintergrund. „Die Kolumbianer sind sehr stark, aber wir haben gezeigt, dass wir mit den allerbesten Mannschaften mithalten können“, erklärte Mittelfeldspieler Gaston Ramirez.

Erster Aufstieg ins Viertelfinale möglich

Die Kolumbianer spielten mit drei Siegen aus drei Partien eine praktisch perfekte Gruppenphase und haben nun Lust auf mehr bekommen. Mit einem Erfolg über Uruguay wären die „Cafeteros“ bei ihrer fünften WM-Teilnahme erstmals im Viertelfinale. „Wir haben durch die drei Siege Selbstvertrauen gewonnen und werden für Uruguay ein schwieriger Gegner sein“, prognostizierte Teamchef Jose Pekerman.

Ausfall von Falcao gut kompensiert

Seine Mannschaft hat bewiesen, wie man bei der WM auch ohne den wichtigsten Angreifer erfolgreich sein kann, schließlich fehlt Radamel Falcao wegen eines Kreuzbandrisses. Dennoch waren die Kolumbianer bisher nicht zu stoppen. „Wir sind hungrig auf Ruhm, darauf, Geschichte zu schreiben und weit zu kommen“, sagte Stürmer Jackson Martínez.

Mögliche Aufstellungen: Kolumbien – Uruguay

Kolumbien

1 Ospina – 18 Zuniga, 2 Zapata, 3 Yepes, 7 Armero – 6 Sanchez, 8 Aguilar – 11 Cuadrado, 10 J. Rodriguez, 14 Ibarbo – 9 Gutierrez

Ersatz: 12 Vargas, 22 Mondragon – 4 Arias, 13 Guarin, 16 Balanta, 23 Valdes, 5 Carbonero, 15 Mejia, 20 Quintero, 19 Ramos, 17 Bacca, 21 Martinez

Es fehlt: 17 Bacca (verletzt)

Teamchef: Jose Pekerman (ARG)

Uruguay

1 Muslera – 16 M. Pereira, 13 Gimenez, 3 Godin, 22 Caceres – 20 Gonzalez, 17 Rios, 7 C. Rodriguez – 14 Lodeiro – 10 Forlan, 21 Cavani

Ersatz: 12 Munoz, 23 Silva – 4 Fucile, 2 Lugano, 6 A. Pereira, 19 Coates, 15 Perez, 18 Ramirez, 5 Gargano, 8 Hernandez, 11 Stuani

Es fehlt: 9 Suarez (gesperrt nach seiner Bissattacke)

Teamchef: Oscar Tabarez

 

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