Kolumbien setzt auch ohne Falcao voll auf Offensive.
 

Ergebnis WM 2014: Kolumbien – Griechenland 3:0 (Endstand)

Der 3. Spieltag bringt Gruppenfavorit Kolumbien gegen zuversichtliche Griechen – zudem stehen die Matches Italien-England, Uruguay-Costa Rica sowie Elfenbeinküste-Japan auf dem Programm.

14.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Am dritten Spieltag der Fußball-WM 2014 stehen folgende Spiele auf dem Programm:

Kolumbien – Griechenland (Gruppe C) in Belo Horizonte, 18 Uhr MESZ
Uruguay – Costa Rica (Gruppe D) in Fortaleza, 21 Uhr MESZ
England – Italien (Gruppe D) in Manaus, 00 Uhr MESZ
Elfenbeinküste – Japan (Gruppe C), 3 Uhr MESZ

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

Livestreams & Liveticker zu den Spielen des 3. Spieltages

Alle Spielhighlights kann man hier live (neben dem Fernseher) am News.at-Liveticker verfolgen.

Einen Livestream zu allen 64 WM-Spielen findet man auf ORF.at

Außerdem kann man die WM-Spiele noch auf ZDF-Online live am Laptop oder Smartphone mitverfolgen oder den Livestream vom Schweizer Fernsehen SRF anschalten.

Public Viewing

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

Kolumbien setzt auch ohne Falcao voll auf Offensive

Nach 16-jähriger Abwesenheit kehrt Kolumbien am Samstag (18.00 Uhr MESZ) auf die Fußball-WM-Bühne zurück. Zum Auftakt der Gruppe C wartet auf die Südamerikaner in Belo Horizonte die Partie gegen Griechenland. Auch ohne den verletzten Starstürmer Radamel Falcao setzt Kolumbien gegen die griechischen Defensivkünstler voll auf Offensive.

Griechische Defensive zuversichtlich

Der griechische Verteidiger Giorgos Tzavellas machte kein Geheimnis daraus, was die Kolumbianer erwarten wird. „Kolumbien wird es schwer haben, gegen uns ein Tor zu erzielen“, meinte der 26-Jährige von PAOK Saloniki, der mit seinen Kollegen in den zehn Qualifikations-Spielen nur vier Gegentore zuließ.

Griechen setzen auf Konter

Per Konter wollen die Griechen dann eiskalt zuschlagen. „Wir haben es in der eigenen Hand, dieses extrem wichtige erste Match zu gewinnen“, versicherte Tzavellas, dass mit dem Sensations-Europameister 2004 auch diesmal zu rechnen sein wird. Auch Teamkollege Sokratis Papastathopoulos strich die Bedeutung der Partie hervor: „Das erste Match bringt dir Euphorie oder Enttäuschung.“

Greichenland-Coach Santos: „Wir schaffen den Aufstieg“

Griechenlands Teamchef Fernando Santos, der nach der Weltmeisterschaft zurücktritt, erwartet ein ausgeglichenes Rennen um den Aufstieg ins Achtelfinale, erklärte aber selbstbewusst: „Wir schaffen den Aufstieg, denn meine Mannschaft erarbeitet sich von Spiel zu Spiel mehr Chancen.“ Für die Griechen wäre es das erste Erreichen einer WM-K.o.-Phase in der Geschichte.

Kolumbien Gruppen-Favorit

Die Kolumbianer gelten als Favorit der Gruppe, in der auch noch Japan und die Elfenbeinküste spielen. In der Südamerika-Qualifikation für die WM waren die „Cafeteros“ hinter Argentinien auf Rang zwei gelandet. Auch ohne Falcao besitzt man etwa mit Jackson Martinez, Teofilo „Teo“ Gutierrez oder Carlos Bacca ausgezeichnete Offensivwaffen.

Variierendes Spielsystem soll Verwirrung stiften

Zudem will Teamchef Jose Pekerman mit einem häufig variierenden Spielsystem für Verwirrung beim Gegner sorgen. „Auch ohne Falcao ist unsere Spielanlage gleich“, meinte Kapitän Mario Yepes, der „Super Mario“ genannte Verteidiger vom italienischen Club Atalanta Bergamo. „Wir wollen den Ball und ein fließendes Spiel aufziehen“, sagte Yepes, der mit seinen 38 Jahren der älteste Feldspieler bei der WM ist. Gleich hinter ihm folgt im Ranking der „WM-Senioren“ übrigens Griechenlands 37-jähriger Kapitän Georgios Karagounis.

Altersrekord: 43-jähriger Goalie

Für einen Altersrekord könnte im Laufe des Turniers Faryd Mondragon sorgen. Ein Einsatz des Torhüters, der am 21. Juni seinen 43. Geburtstag feiert, würde ihn zum ältesten Spieler der WM-Geschichte machen. Der Kameruner Roger Milla war 1994 in den USA geringfügig über 42 Jahre alt. Mittlerweile ist der Globetrotter, der unter anderem schon in Argentinien, Deutschland, der Türkei und den USA spielte, aber nur mehr Nummer zwei hinter David Ospina von Nizza.

Technische Daten und möglichen Aufstellungen zum Spiel Kolumbien – Griechenland:

Kolumbien:

1 Ospina – 18 Zuniga, 3 Yepes, 23 Valdes, 7 Armero – 11 Cuadrado, 8 Aguilar, 6 Sanchez, 10 Rodriguez – 9 Gutierrez, 21 Martinez

Ersatz: 12 Vargas, 22 Mondragon – 2 Zapata, 4 Arias, 16 Balanta, 5 Carbonero, 14 Ibarbo, 15 Mejia, 20 Quintero, 17 Bacca, 19 Ramos

Es fehlt: 13 Guarin (gesperrt)

Teamchef: Jose Pekerman

Griechenland:

1 Karnezis – 15 Torosidis, 19 Sokratis, 4 Manolas, 20 Holebas – 2 Maniatis, 8 Kone, 21 Katsouranis – 14 Salpingidis, 9 Mitroglou, 7 Samaras

Ersatz: 12 Glykos, 13 Kapino – 3 Tzavellas, 5 Moras, 11 Vyntra, 6 Tziolis, 10 Karagounis, 16 Christodoulopoulos, 18 Fetfatzidis, 22 Samaris, 23 Tachtsidis, 17 Gekas

Teamchef: Fernando Santos

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

>> Hier finden Sie den gesamten WM-Spielplan 2014 zum Download und zum Ausdrucken

Damit man kein Fußballspiel versäumt: Das ist der FIFA-Spielplan nach Gruppen sportiert.

Für alle, die keines der wirklich wichtigen Spiele versäumen wollen: Die wichtigsten Spiele der WM 2014 im Überblick gibt´s hier (von Jan-Christoph Poppe)

Wer die Spiele nicht alleine vorm Fernseher erleben will: Hier die 11 besten Public Viewing Möglichkeiten in Wien

Und hier noch alle Kader aller Teams für die WM 2014

 

Und wer wird Fußball-Weltmeister 2014?

Das wissen wir auch nicht, aber 11 Gründe sprechen klar gegen Deutschland. Aber auch Spanien wird nicht Weltmeister 2014, wahrscheinlicher ist, dass sie in der Vorrunde ausscheiden.

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