Italien gegen Uruguay 2014
Italien braucht für den Aufstieg ins Achtelfinale mindestens einen Punkt gegen Uruguay.
 

WM 2014: Italien gegen Uruguay – Endstand 0:1

Uruguay besiegt Italien und steht im Achtelfinale der WM 2014. Italien ist ausgeschieden!

24.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Italien ausgeschieden, Uruguay im WM-Achtelfinale

Uruguay hat sich bei der Fußball-WM in Brasilien für das Achtelfinale qualifiziert und Italien aus dem Turnier geworfen.
Die Südamerikaner besiegten am Dienstag im direkten Duell um Rang zwei Italien mit 1:0 (0:0) und sicherten sich hinter Costa Rica den Aufstieg ins Achtelfinale. Nach England hat es in der Gruppe D damit auch den zweiten Ex-Weltmeister aus Europa erwischt.
Diego Godin erzielte in der 81. Minute nach einem Eckball per Kopf den Siegestreffer für Uruguay. Italien spielte ab der 59. Minute nach einer unberechtigten Roten Karte gegen Claudio Marchisio in Unterzahl.

>> Einen ausführlichen Spielbericht zum WM-Spiel Italien gegen Uruguay gibt es hier

>> Die weiteren Spiele heute um 22 Uhr: Griechenland – Elfenbeinküste und Japan – Kolumbien

Italien gegen Uruguay, Endstand  0:1

 Spielbeginn: 24. Juni, 18 Uhr

 Halbzeitstand 0:0

´59 Rote Karte Claudio Marchisio (Italien)

‚ 82 Tor für Uruguay (Diego Godin)

 Endstand 0:1

 

Livestreams & Liveticker zu den Spielen des 14. Spieltages

 

Public Viewing

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

Am 14. Spieltag der Fußball-WM 2014 stehen folgende Spiele auf dem Programm:

 

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

 

Italien gegen Uruguay treffen in Natal aufeinander

>> Hier gibts den Street View Rundblick von der Arena Das Dunas in Natal

 

Italien gegen Uruguay beim Confederations Cup 2013 in Brasilien

Uruguay muss gewinnen

„Es ist wie ein Achtelfinale mit zwei von drei möglichen Ergebnissen, die uns reichen. Das ist gar nicht so schlecht, wie es scheint“, meinte Italiens Tormannlegende. Uruguay braucht dagegen unbedingt einen Sieg für den Achtelfinaleinzug, da sich der WM-Vierte von 2010 mit der 1:3-Auftaktniederlage gegen den schon fix aufgestiegenen Gruppe-D-Außeneiter Costa Rica noch schlimmer als der Vizeeuropameister, der nur 0:1 verlor, blamiert hat. Gegen die bereits fix ausgeschiedenen Engländer feierten beide Teams einen 2:1-Sieg.

Offensiv Duo soll es richten

„Diese Mannschaft hat schon oft bewiesen, dass sie unter Druck die richtigen Antworten findet. Es wird ein schweres Spiel, aber es ist machbar für uns“, prophezeite Uruguays Erfolgscoach Oscar Tabarez. Vor allem wird es wieder ein Spiel wie maßgeschneidert für Superstürmer Suarez, der gegen England beide Treffer erzielt hatte, und dessen kongenialen Angriffspartner Edinson Cavani, der Italien zudem so gut kennt wie kaum ein anderer.

Großartiges Sturmduo

„Ich sehe keine zwei anderen Spieler wie diese beiden in einem anderen Team“, hatte Italien-Coach Cesare Prandelli schon vor WM-Beginn gesagt. Sie seien „ein großartiges Sturmduo“, schloss sich Buffon dieser Meinung an. Was die Italiener gegen „El Pistolero“ Suarez und „El Matador“ Cavani unternehmen wollen, verrieten sie aber nicht. Die „Gazzetta dello Sport“ machte sich indes Sorgen. „Das Problem Nummer eins: Wie soll man sie stoppen?“, fragte das Blatt. „Der Pistolero ist eine Tormaschine, der Matador der formstärkste Spieler Uruguays.“

Blamage 2010 soll sich nicht wiederholen

Den stolzen Italienern droht nach 2010 schon der zweite WM-Gruppenphasen-K.o. nacheinander – das gab es zuletzt vor mehr als 40 Jahren: 1962 und 1966. Neben der lähmenden Angst vor dem Aus wird der Weltmeister von 2006 zudem durch die Verletzung von Mittelfeldspieler Daniele De Rossi gebremst, der mit einer Wadenverletzung ausfällt.

Neue Aufstellung

Im dritten WM-Spiel läuft die Squadra Azzurra daher mit der dritten Aufstellung auf. Erstmals darf neben Mario Balotelli im Angriff wohl auch Dortmund-Neuzugang Ciro Immobile spielen. „Bring Ciro!“, hatte „Tuttosport“ zuletzt vehement gefordert. „Gegen Uruguay geht es um die WM, es wäre absurd, auf seine Tore zu verzichten.“ Und auch die „Gazzetta dello Sport“ plädierte: „Es braucht ein anderes Italien!“

Psychologischer Vorteil für Uruguay

Den Azzurri steckt allerdings noch die bittere 0:1-Pleite gegen Costa Rica in den Knochen. Uruguay und vor allem Doppel-Torschütze Suarez gehen hingegen nach dem Triumph über England mit viel Selbstbewusstsein ins Spiel. „Das macht die Situation natürlich schwieriger. Wir kommen von einer bitteren Niederlage, sie von einem Sieg, der ihnen Überzeugung und Moral gegeben hat“, analysierte Buffon.

Alte Bekannte

Und die Südamerikaner wähnen einen weiteren Vorteil auf ihrer Seite: Zwölf Spieler und Coach Tabarez kennen die italienische Serie A aus eigener Erfahrung. Die Zeitung „Ovacion“ titelte bereits: „Italien kämpft gegen 13 Rebellen.“ Vor allem Cavani, der sechs Jahre in Italien spielte und 2013 mit 29 Treffern für SSC Napoli Torschützenkönig wurde, dürfte Andrea Pirlo und Co. noch bestens in Erinnerung sein.

Der normale Wahnsinn

Doch Druck vor den letzten Gruppenspielen ist zumindest für Italiens erfahrensten Spieler Buffon ohnehin nichts Neues. Er erklärte mit einem Schmunzeln: „Das ist mein zehntes großes Turnier mit Italien, nur einmal waren wir vor dem letzten Gruppenspiel qualifiziert.“

Mögliche Aufstellungen: Italien – Uruguay

Italien

1 Buffon – 7 Abate, 15 Barzagli, 3 Chiellini, 4 Darmian – 23 Verratti, 21 Pirlo, 6 Candreva, 8 Marchisio – 9 Balotelli, 17 Immobile

Ersatz: 12 Sirigu, 13 Perin – 2 De Sciglio, 19 Bonucci, 20 Paletta, 5 Motta, 14 Aquilani, 18 Parolo, 10 Cassano, 11 Cerci, 22 Insigne

Es fehlt: 16 De Rossi (Wadenverletzung)

Teamchef: Cesare Prandelli

Uruguay

1 Muslera – 22 Caceres, 13 Gimenez, 3 Godin, 6 Alvaro Pereira – 20 Alvaro Gonzalez, 17 Arevalo Rios, 7 Cristian Rodriguez – 14 Lodeiro – 9 Suarez, 21 Cavani

Ersatz: 12 Munoz, 23 Silva – 4 Fucile, 16 Maxi Pereira, 19 Coates, 15 Perez, 18 Ramirez, 5 Gargano, 8 Hernandez, 10 Forlan, 11 Stuani

Es fehlt: 2 Lugano (Knieprobleme)

Teamchef: Oscar Tabarez

 

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

 

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