Yuto Nagatomo_ "Je mehr die Wetten gegen einen stehen, desto mehr bist du angespornt, sie zu ändern"
 

WM 2014 Livestream: Griechenland gegen Japan – 0:0 Endstand

Verlieren verboten: Das Spiel am Donnerstag in Natal ist für Japan sowie Griechenland die letzte Chance.

20.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Verlieren verboten für Japan und Griechenland

Japan und Griechenland stehen bei der Fußball-WM nach ihren Auftaktniederlagen unter großem Druck. Deshalb lautet die Devise im direkten Duell der Gruppe C am Freitag (0:00 Uhr/MESZ) in Natal für beide Mannschaften: Verlieren verboten.

Japan vs. Griechenland, Endstand 0:0

Spielbeginn: 19. Juni, 24 Uhr

38. Minute: Gelb-Rot für Kostas Katsouranis (Griechenland)

Halbzeitstand: 0:0

 

Am achten Spieltag der Fußball-WM 2014 stehen folgende Spiele auf dem Programm:

Kolumbien – Elfenbeinküste (Gruppe C) in Brasilia, 18 Uhr MESZ
Uruguay – England (Gruppe D) in Sao Paulo, 21 Uhr MESZ
Griechenland – Japan (Gruppe C) in Natal, 24 Uhr MESZ

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

 

Livestreams & Liveticker zu den Spielen des 8. Spieltages

Alle Spielhighlights kann man hier live (neben dem Fernseher) am News.at-Liveticker verfolgen.

Einen Livestream zu allen 64 WM-Spielen findet man auf ORF.at

Außerdem kann man die WM-Spiele noch auf ZDF-Online live am Laptop oder Smartphone mitverfolgen oder den Livestream vom Schweizer Fernsehen SRF anschalten.

Public Viewing

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

 

Griechenland und Japan treffen am Donnerstag in Natal aufeinander

>> Hier gibts den Street View Rundblick von der Arena Das Dunas in Natal

Japans Kagawa nach Auftakt-Niederlage besorgt

Japans Kreativspieler Shinji Kagawa hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben und glaubt nach dem frustrierenden Turniereinstieg gegen die Elfenbeinküste an eine Steigerung. „Es ist noch nichts vorbei. Wir glauben, dass wir es noch schaffen können“, betonte Kagawa, dem das erste Match sehr zu schaffen gemacht hatte. „Ich habe kaum schlafen können“, berichtete der Mittelfeldspieler von Manchester United nach dem 1:2, bei dem ihm fast nichts gelang. „Offen gestanden, hatte ich das Gefühl, dass wir unser Spiel nicht aufziehen konnten, und ich persönlich konnte auch nichts ausrichten. Es war frustrierend.“

Japan will mehr Chancen herausspielen

Kagawa ist neben Keisuke Honda in der Offensive der Schlüsselspieler. Läuft es bei ihm nicht, läuft auch im Vorwärtsgang der Japaner wenig. „Uns fehlte die Geschwindigkeit, die uns sonst so auszeichnet“, haderte Trainer Alberto Zaccheroni, dessen Mannschaft gegen die Griechen in der Arena das Dunas vor allem ihre Kräfte besser einteilen muss. „Wir müssen mehr Chancen herausspielen“, beharrte Stürmer Shinji Okazaki. „Danach sollten wir unsere Einstellung ausrichten.“ Deshalb ist auch für Yuto Nagatomo noch nichts verloren. „Je mehr die Wetten gegen einen stehen, desto mehr bist du angespornt, sie zu ändern“, meinte der Inter-Verteidiger.

Griechen unter Erfolgszwang

Für die Griechen gilt es zunächst einmal kein Tor zu kassieren. Nach der 0:3-Abfuhr gegen Kolumbien stehen auch sie unter Erfolgszwang. „Wir wollten auch gegen Kolumbien gewinnen, und diese Haltung wird sich auch nicht ändern. Wir hoffen, dass wir zu einem besseren Ergebnis kommen, denn Japan ist jetzt ein Spiel, das wir unter allen Umständen gewinnen müssen“, erklärte Stürmer Georgios Samaras.

Griechen wollen aus Fehlern lernen

Wie tief die Angst sitzt, dass auch bei der dritten WM nach 1994 und 2010 wieder nicht die K.o.-Runde herausspringen könnte, zeigte die Reaktion von Sokratis auf die Kritik aus der Heimat. „Die griechischen Fans sollten wissen, dass wir unsere Fehler als erstes erkennen. Es ist nicht richtig, dass in diesem Land immer alles sofort platt gemacht wird, gerade, wenn wir noch am Anfang einer wichtigen Sache stehen“, schrieb der 26-Jährige auf Facebook. Für die Griechen geht es auch darum, ihre miserable WM-Bilanz aufzubessern. Der Europameister von 2004 hat in bisher sieben WM-Spielen sechsmal verloren, ein Match gewonnen und dabei nur zweimal ins Tor getroffen.

Technische Daten und möglichen Aufstellungen zum Spiel der 20. Fußball-WM in Brasilien zwischen Japan und Griechenland

Japan: 1 Kawashima – 2 Uchida, 22 Yoshida, 6 Morishige, 5 Nagatomo – 16 Yamaguchi, 17 Hasebe – 9 Okazaki, 4 Honda, 10 Kagawa – 18 Osako

Ersatz: 12 Nishikawa, 23 Gonda – 3 G. Sakai, 15 Konno, 19 Inoha, 21 H. Sakai, 14 Aoyama, 7 Endo, 8 Kiyotake, 13 Okubo, 11 Kakitani 20 Saito

Teamchef: Alberto Zaccheroni (ITA)

Griechenland:

1 Karnezis – 15 Torosidis, 4 Manolas, 19 Sokratis, 20 Holebas – 14 Salpingidis, 2 Maniatis, 21 Katsouranis, 8 Kone – 17 Gekas, 7 Samaras

Ersatz: 12 Glykos, 13 Kapino – 3 Tzavellas, 5 Moras, 11 Vyntra, 6 Tziolis, 10 Karagounis, 16 Christodoulopoulos, 18 Fetfatzidis, 22 Samaris, 23 Tachtsidis, 9 Mitroglou

Teamchef: Fernando Santos (POR)

 

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

>> Hier finden Sie den gesamten WM-Spielplan 2014 zum Download und zum Ausdrucken

Wer die Spiele nicht alleine vorm Fernseher erleben will: Hier die 11 besten Public Viewing Möglichkeiten in Wien

Zitate Fußball-WM: Die besten Sager zur WM 2014

Wer noch nicht alle WM-Spiele gesehen hat: Hier die 10 schönsten Tore der bisherigen Fußball-WM 2014

Für alle, die keines der wirklich wichtigen Spiele versäumen wollen: Die wichtigsten Spiele der WM 2014 im Überblick gibt´s hier (von Jan-Christoph Poppe)

 

Und wer wird Fußball-Weltmeister 2014?

Das wissen wir auch nicht, aber 11 Gründe sprechen klar gegen Deutschland. Aber auch Spanien wird nicht Weltmeister 2014, wahrscheinlicher ist, dass sie in der Vorrunde ausscheiden.

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