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Hummels per Kopf zum 1:0 für Deutschland.
 

Viertelfinale: Deutschland gegen Frankreich – Endstand 1:0

WM-Viertelfinale: Deutschland gegen Frankreich Endstand

05.07.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

>> Deutschland spielt im Finale der WM 2014 gegen Argentinien oder die Niederlande

Deutschland gewinnt gegen Frankreich 1:0

Deutschland steht zum vierten Mal in Folge im Halbfinale der Fußball-WM. Die Deutschen setzten sich am Freitag im ersten Viertelfinale der Endrunde 2014 in Rio de Janeiro gegen Frankreich 1:0 (1:0) durch. Das Goldtor erzielte Verteidiger Mats Hummels mit einem Kopfball in der 13. Minute. Der Gegner der Deutschen wird ab 22.00 Uhr in Fortaleza zwischen Gastgeber Brasilien und Kolumbien ermittelt.

Im zweiten Viertelfinale treffen Brasilien und Kolumbien aufeinander.

 

WM-Viertelfinale LIVE: Deutschland – Frankreich, Endstand 1:0 (0:0)

Spielort: Rio de Janeiro, Stadion: Estadio do Maracana, Schiedsrichter: Nestor Pitana (ARG)

 

Endstand 1:0

90. +2 Minute, Spielerwechsel bei Deutschland Kramer kommt für Kroos

85. Minute, Spielerwechsel bei Frankreich Giroud kommt für Valbuena

83. Minute, Spielerwechsel bei Deutschland Götze kommt für Özil

80. Minute, Gelbe Karte für Deutschland (Schweinsteiger)

73. Minute, Spielerwechsel bei Frankreich Remy kommt für Cabaye

72. Minute, Spielerwechsel bei Frankreich Koscielny kommt für Sakho

69. Minute, Spielerwechsel bei Deutschland Schürrle kommt für Klose

Halbzeitstand: 1:0

13. Minute, Tor für Deutschland 1:0 (Hummels)

 

Aufstellungen (bestätigt): Deutschland – Frankreich

Deutschland 1 Neuer – 5 Hummels, 20 Boateng, 4 Höwedes – 6 Khedira, 7 Schweinsteiger, 8 Özil, 16 Lahm , 18 Kroos – 11 Klose, 13 Müller

Frankreich 1 Lloris – 2 Debuchy, 4 Varane, 5 Sakho, 3 Evra – 19 Pogba, 6 Cabaye, 14 Matuidi, 8 Valbuena – 10 Benzema, 11 Griezmann

 

Livestreams & Liveticker zum Viertelfinal-Spiel Deutschland vs Frankreich

 

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

 

Deutschland und Frankreich treffen in Rio de Janeiro aufeinander

>> Hier gibts den Street View Rundblick vom Maracana-Stadion in Rio de Janeiro

Deutschland vs Frankreich: der Weg ins Viertelfinale

Die Deutschen treffen nun  im ersten Viertelfinale des Turniers in Rio de Janeiro auf ihre französischen Nachbarn. Möglich machten das Tore von Andre Schürrle (92.) und Mesut Özil (119.) gegen Algerien. Der eingewechselte Andre Schürrle traf nach Vorarbeit von Thomas Müller, Özil staubte nach einem weiteren Schuss des Chelsea-Angreifers ab. Der Anschlusstreffer von Abdelmoumene Djabou kam für die Algerier zu spät (121.).

Probleme gegen Algerien

Deutschland hatte vor allem in der ersten Spielhälfte Probleme. Algerien bot dem Favoriten mit einem couragierten Auftritt mehr als nur Paroli. Immer wieder musste Deutschlands Torhüter Manuel Neuer weit vor seinem Gehäuse eingreifen. Erst in der Schlussphase der regulären Spielzeit übernahmen die Deutschen das Kommando.

Frankreich müht sich gegen Nigeria

Ähnlich lief das Spiel von Frankreich ab. Der „Equipe Tricolore“ gelangen in Brasilia aber bereits vor der Verlängerung die erlösenden Treffer. Ein Kopfballtor von Jungstar Paul Pogba nach einem Corner (79.) und ein Eigentor von Nigerias Kapitän Joseph Yobo brachten die Entscheidung. Dabei hatten sich auch die Franzosen gegen die sehr gut stehenden Nigerianer lange schwergetan. Im Finish kam die in der Gruppenphase so starke Offensive aber in Schwung.

Frankreich gegen Deutschland 2013

Fußball-Weltmeisterschaft 2014 Viertelfinale: Deutschland gegen Frankreich

Beim WM-Viertelfinale steht Deutschlands Teamchef Joachim Löw in Brasilien mit der Fußball-Nationalmannschaft am Scheideweg. In seinem 110. Länderspiel als deutscher Bundestrainer geht es am 4. Juli um 18 Uhr MESZ in Rio De Janeiro gegen Frankreich um mehr als den Einzug ins WM-Halbfinale. Die Debatten um Kapitän Philipp Lahm und das Spielsystem lassen die Partie im Maracana von Rio de Janeiro fast zu einem Schicksalsspiel für den 54-Jährigen werden.

7 Spieler bei Deutschland leicht erkrankt

Im deutschen Team haben die Ärzte derzeit einiges zu tun. „Sieben Spieler sind irgendwie leicht grippeerkrankt“, sagte Bundestrainer Joachim Löw dem ARD-Hörfunk und sprach von „Halsweh“. Dies sei auf Faktoren wie Klimaanlagen, Reisestrapazen und unterschiedliche Temperaturen zurückzuführen, meinte Löw und ergänzte: „Ich hoffe, dass es bei allen jetzt gutgeht.“
Vor dem Viertelfinale gegen Frankreich hat Deutschland gestern aber mit allen zur Verfügung stehenden Spielern trainieren können.

Entscheidungsspiel für Löw?

Von Löws wichtigstem Spiel seiner bereits achtjährigen Amtszeit als Teamchef ist im Vorfeld die Rede. Der Badener selbst sieht dies anders. „Oh nein, um Gottes Willen“, antwortete er im ARD-Hörfunk: „Da gab es schon Spiele, die genauso wichtig waren.“ Trotzdem dürfte ein negativer Ausgang im legendären Maracana für den bei 74 Länderspiel-Siegen haltenden Löw Konsequenzen haben.

Vertrag bis 2016

Sein vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorzeitig verlängerter Vertrag bis Mitte 2016 wäre dann kaum eine Jobgarantie. Ein Viertelfinal-Aus wäre nach dem EM-Finale 2008 und zwei Halbfinal-Teilnahmen bei der WM 2010 sowie der EM 2012 das schlechteste Ergebnis von Löw als Chefcoach.

Lahm-Debatte ausgelöst

Bereits nach dem K.o. im EM-Halbfinale vor zwei Jahren gegen Italien musste sich Löw Kritik von allen Seiten stellen. In Brasilien zeigte das mühsame 2:1 n.V. gegen Algerien im Achtelfinale nun ähnliche Wirkung. Dem früheren Tirol- und Austria-Trainer wird mangelnde Flexibilität im Spiel vorgeworfen. Ganz Deutschland diskutierte über taktische Ausrichtung und Personalentscheidungen. Im Zentrum steht die Positionierung von Kapitän Lahm. Der Bayern-Profi ist für Löw im defensiven Mittelfeld gesetzt, Experten sehen ihn auf der Außenbahn.

Innenminister schaltet sich ein

Sogar Deutschland Bundesinnenminister Thomas de Maiziere schaltete sich in die Diskussion ein. „Ich bin einer von 80 Millionen Bundestrainern. Ich würde Lahm rechts hinten spielen lassen“, sagte der auch für den Sport zuständige Minister, der das Algerien-Spiel in Porto Alegre live miterlebt hatte.

Wortmeldungen von Ballack, Magath und Matthäus

Michael Ballack, langjähriger DFB-Kapitän, sieht Lahm ebenso wie der langjährige Bundesliga-Trainer Felix Magath am besten links in der Viererkette aufgehoben. Für Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus ist die Besetzung der Außenpositionen mit gelernten Innenverteidigern ohnedies „ein großes Problem“. Diskutiert wurde die Lahm-Rolle offenbar auch im engsten Führungszirkel des Trainerstabs.

Kontroverse Diskussionen um taktische Ausrichtung der Deutschen

So wurden angeblich vor dem Achtelfinale getätigte Aussagen von Löw, wonach Lahm nur „im Notfall“ zurückrücken werde, vor dem Frankreich-Spiel wieder relativiert. „Natürlich wird kontrovers diskutiert“, bestätigte Torhüter-Trainer Andreas Köpke. Bereits gegen Algerien musste der für seine Verhältnisse bisher unterdurchschnittlich agierende Lahm für den verletzten Shkodran Mustafi rechts hinten einspringen. Er scheint dort am Freitag die einzige Alternative zu sein.

 

Public Viewing: Viertelfinale Deutschland – Frankreich

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

 

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

 

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