Estadio Governador Magalhaes Pinto
1. Achtelfinale: Brasilien gegen Chile am 28. Juni, im Estadio Governador Magalhaes Pinto.
 

WM 2014 Livestream: Brasilien – Chile (WM-Achtelfinale) Endstand 3:2 i.E.

Brasilien gewinnt gegen Chile im Elfmeterschießen.

28.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Brasilien gewinnt gegen Chile das 1. Achtelfinale

Brasilien ist der erste Viertelfinalist der Fußball-WM 2014. Die Gastgeber setzten sich am Samstag in einem heiß umkämpften Achtelfinale in Belo Horizonte gegen Chile 3:2 im Elfmeterschießen durch. Nach 120 Minuten war es nach Treffern von David Luiz (18.) und Alexis Sanchez (32.) 1:1 gestanden.

Im Elfmeterschießen vergaben gleich fünf Schützen, den letzten Versuch setzte Gonzalo Jara an die rechte Stange. Der Gegner des Rekordweltmeisters wird am heutigen Samstag (22.00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro zwischen Kolumbien und Uruguay ermittelt.

 

Endstand bei Brasilien gegen Chile 1:1 n.V. (1:1) 3:2 i.E.

 

Endstand im Elfmeterschießen: Brasilien gegen Chile 3:2

Tor für Brasilien (Luiz)

Vergebener Elfmeter bei Chile (Pinilla)

Vergebener Elfmeter bei Brasilien (Willian)

Vergebener Elfmeter bei Chile (Sanchez)

Tor für Brasilien (Marcelo)

Tor für Chile (Aranguiz)

Vergebener Elfmeter bei Brasilien (Hulk)

Tor für Chile (Diaz)

Tor für Brasilien (Neymar)

Vergebener Elfmeter bei Chile (Jara)

 

Spielstand nach 120 Minuten: Brasilien gegen Chile 1:1 (1:1)

Spielbeginn: 18 Uhr MESZ in Belo Horizonte

18. Minute, Tor für Brasilien 1:0 (Luiz)

31. Minute, Tor für Chile 1:1 (Sanchez)

Halbzeitstand 1:1

64. Minute, Spielerwechsel bei Brasilien Jo für Fred

56. Minute, Spielerwechsel bei Chile Gutierrez für Vargas

72. Minute, Spielerwechsel bei Brasilien Ramires für Fernandinho

87. Minute, Spielerwechsel bei Chile Pinilla für Vidal

Spielstand nach 90. Minuten 1:1

Spielstand nach 105. Minuten 1:1

106. Minute, Spielerwechsel bei Brasilien Willian für Oscar

108. Minute, Spielerwechsel bei Chile Rojas für Medel

Spielstand nach 120. Minuten 1:1

 

Livestreams & Liveticker zu den Spielen des 17. Spieltages

 

Public Viewing

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

Am 17. Spieltag der Fußball-WM 2014 stehen folgende Spiele auf dem Programm:

 

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

 

Brasilien und Chile treffen in Belo Horizonte aufeinander

>> Hier gibts den Street View Rundblick des Mineirão in Belo Horizonte

Brasilien gegen Chile bei der WM 2010 in Südafrika

Brasilien und Chile bestreiten das erste Achtelfinale der WM 2014 am 28. Juni um 18 Uhr in Belo Horizonte. Die beiden südamerikanischen Länder treffen somit nach 1998 und 2010 schon das dritte Mal in einem WM-Achtelfinale aufeinander. Nicht nur Trainer Luiz Felipe Scolari zittert vor den bis in die Haarspitzen motivierten Gegnern. Ein Aus in Belo Horizonte wäre ein Stimmungskiller für die Fußball-Party im Land.

Scolari wäre eine europäische Mannschaft lieber gewesen

Wer denkt, dass Brasilien kollektiv durchatmete, nachdem Chile und nicht die Niederlande als Achtelfinal-Gegner feststand, ist auf dem Holzweg. Schon bei der WM-Auslosung im Dezember hatte Scolari mit Blick auf den Spielplan gestöhnt: „Hoffentlich kommt Chile nicht weiter. Ich ziehe jedes andere Team vor.“ Im Vorfeld der Partie im Estadio Mineirao bekräftigte er diese Einschätzung: „Ich wollte Chile nicht, denn ich kenne Chile und die Schwierigkeiten, die meine Mannschaft mit ihnen hatte. Es wäre besser, gegen eine europäische Mannschaft zu spielen.“

Erinnerungen an 1950

Ein nachhaltiges nationales Trauma wie das „Maracanazo“ 1950, als die Selecao vor 200.000 Zuschauern in Rio de Janeiro mit einem 1:2 gegen Uruguay den Titel verspielte, würde ein WM-Aus bereits im ersten K.o.-Spiel wohl nicht auslösen. Aber es wäre mit Sicherheit eine ähnlich demütigende Erfahrung. Die Furcht vor einem „Mineirazo“ – sie ist in Brasilien zwar nicht allgegenwärtig, aber doch greifbar.

Erste Bewährungsprobe

Für den Rekord-Weltmeister ist die Partie jedenfalls der erste echte Härtetest auf dem Weg zum angestrebten sechsten Titel. „Die Mannschaft weiß um den Druck, den sie von jetzt an hat. Wir wissen, dass es eine entscheidende Phase ist“, sagte Mittelfeldspieler Luiz Gustavo. Ihre Gruppe hat die Scolari-Truppe zwar letztlich souverän auf Platz eins beendet, der von allen herbeigesehnte dominante Angriffsfußball blitzte aber nur vereinzelt auf – am deutlichsten noch bei der 4:1-Demontage von Kamerun am Montag.

Alexis Sanchez ist Topmotiviert

Chile hat allerdings keine Angst vor dem großen Titelfavoriten – ganz im Gegenteil. „Wir sind zur WM gekommen, um Weltmeister zu werden“, tönte Alexis Sanchez vom FC Barcelona. „Brasilien hat eine große Mannschaft mit großartigen Spielern, aber wir sind ganz auf uns konzentriert und darauf, dieses Spiel zu gewinnen“, sagte Kapitän und Torwart Claudio Bravo. „Wenn wir den Weltmeister besiegen können, warum sollten wir nicht auch Brasilien schlagen“, spielte Juventus-Antreiber Vidal auf das 2:0 gegen Spanien an. „Diese Mannschaft kämpft wie ein Pitbull.“

Eine offene Rechnung

Er, Sanchez und Bravo gehören zu insgesamt acht Kaderspielern mit einer offenen Rechnung von der WM 2010. In Südafrika hatte Brasilien „La Roja“ im Achtelfinale glatt mit 3:0 abgefertigt. 1998 hatte sich die Selecao ebenfalls im Achtelfinale mit 4:1 durchgesetzt. Begonnen hat Chiles Brasilien-Albtraum jedoch schon bei der Heim-WM 1962, als es im Halbfinale eine bittere 2:4-Niederlage setzte. Der diesjährige WM-Ausrichter hat bisher 48 von 68 Länderspielen gegen die Chilenen gewonnen und nur sieben verloren. Der bisher letzte Sieg Chiles liegt über 13 Jahre zurück. Im vergangenen Jahr gab es in einem Testspiel – ausgerechnet im Estadio Mineirao – aber immerhin ein 2:2 zwischen beiden Teams.

Neymar kommt erst auf Touren

Auch Superstar Neymar stand im April 2013 auf dem Rasen, erzielte den Treffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. Dafür, dass die Geschichte am Samstag anders ausgeht, soll vor allem er verantwortlich zeichnen. „Neymar hat noch gar nicht angefangen zu zeigen, was er kann. Mit seinem Potenzial kann er der Selecao noch viel mehr helfen“, sagte Mitspieler Willian über den 22-Jährigen, der wie Lionel Messi und Thomas Müller bei vier WM-Toren hält.

Gefährliche Standartsituationen

Ein anderer Weg zum Erfolg könnte über ein ganz und gar nicht „brasilianisches“ Spielmittel führen. „Wir haben einen Größenvorteil, also könnten Freistöße eine gute Waffe sein“, sagte Stürmer Fred, der im Bundesstaat Minas Gerais aufgewachsen ist und in Belo Horizonte einst seine Karriere begonnen hat. Der vielleicht gefährlichste Kopfballspieler im Kader, David Luiz, bekam am Donnerstag im Training einen Schlag auf den Rücken, soll für das Match aber fit sein. Dafür könnte Scolari im Mittelfeld Fernandinho statt Paulinho bringen.

Respekt vor Sanchez

Den meisten Respekt bringen die Brasilianer dem trickreichen Sanchez entgegen. „Ich bewundere ihn sehr“, sagte Neymar über seinen Barcelona-Kollegen und engen Freund. „Er ist ein großartiger Spieler, und wir dürfen ihm kein bisschen Platz lassen.“ Dani Alves, ebenfalls FC Barcelona, sieht auf seiner rechten Abwehrseite schon große Probleme auf sich zukommen: „Da brauchen wir Hilfe, weil er einen ähnlichen Stil hat wie Neymar.“

Mögliche Aufstellungen: Brasilien – Chile

Brasilien

12 Julio Cesar – 2 Dani Alves, 3 Thiago Silva, 4 David Luiz, 6 Marcelo – 5 Fernandinho, 11 Oscar, 17 Luiz Gustavo – 7 Hulk, 9 Fred, 10 Neymar

Ersatz: 1 Jefferson, 22 Victor – 13 Dante, 14 Maxwell, 15 Henrique, 23 Maicon, 16 Ramires, 8 Paulinho, 18 Hernanes, 19 Willian, 20 Bernard, 21 Jo

Teamchef: Luiz Felipe Scolari

Chile

1 Bravo – 17 Medel, 5 Silva, 18 Jara – 4 Isla, 10 Valdivia, 8 Vidal, 21 Diaz, 2 Mena – 11 Vargas, 7 Alexis Sanchez

Ersatz: 12 Toselli, 23 Herrera – 20 Aranguiz, 3 Albornoz, 6 Carmona, 9 Pinilla, 16 Gutierrez, 13 Rojas, 14 Orellana, 15 Beausejour, 19 Fuenzalida, 22 Paredes

Teamchef: Jorge Sampaoli (ARG)

 

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

 

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