Lionel Messi beim Torjubel
Spielt Messi gegen Nigeria groß auf?
 

WM 2014: Argentinien gegen Nigeria – Endstand 3:2

Argentinien gewinnt gegen Nigeria in Porto Alegre

25.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Argentinien mit Licht und Schatten zum Gruppensieg

Argentinien hat am Mittwoch mit dem dritten Sieg im dritten Spiel die Gruppe F bei der Fußball-WM in Brasilien gewonnen. Die „Albiceleste“ setzte sich in Porto Alegre gegen Verfolger Nigeria knapp mit 3:2 (2:1) durch. Die Afrikaner durften allerdings genauso jubeln, schafften sie doch als Gruppen-Zweiter als erste afrikanische Mannschaft im Turnier genauso den Aufstieg ins Achtelfinale.

Anfällige Defensive

Den Unterschied für die über weite Strecken nicht überzeugenden und in der Defensive immer wieder anfälligen Argentinier machte einmal mehr Lionel Messi aus. Der Barca-Superstar erzielte einen Doppelpack (3., 45.+1/Freistoß) und damit seine Turniertreffer Nummer drei und vier. Den dritten Treffer steuerte Marcos Rojo bei (50.). Dank zweier Treffer von Nigerias Ahmed Musa (4., 47.) blieb die Partie bis zum Schluss spannend.

Die Argentinier bekommen es nun am 1. Juli in Sao Paulo mit dem Zweiten der Gruppe E zu tun, die Nigerianer treffen am 30. Juni in Brasilia auf den Gruppe-E-Sieger.

Am 15. Spieltag der Fußball-WM 2014 stehen folgende Spiele auf dem Programm:

 

Endstand: Argentinien vs Nigeria 3:2 (2:1)

Spielbeginn: 25. Juni, 18 Uhr

3. Minute, Tor für Argentinien 1:0 (Messi)

4. Minute, Tor für Nigeria 1:1 (Musa)

45. +1 Minute, Tor für Argentinien 2:1 (Messi)

Halbzeitstand 2:1

46. Minute, Tor für Nigeria 2:2 (Musa)

50. Minute, Tor für Argentinien 3:2 (Rojo)

Endstand 3:2

 

Livestreams & Liveticker zu den Spielen des 15. Spieltages

 

Public Viewing

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

 

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

 

Argentinien und Nigeria treffen in Porto Alegre aufeinander

>> Hier gibts den Street View Rundblick des Estadio Beira Rio in Porto Alegre

 Argentinien gegen Nigeria bei der WM 2010 in Südafrika

Argentinien muss gegen Nigeria mehr zeigen

Sechs Punkte aus zwei Spielen, auf dem Blatt ist für Argentinien die WM bisher nach Wunsch verlaufen. Bis auf die Resultate sind die „Albiceleste“ jedoch einiges schuldig geblieben. Der Wunsch nach einem großen Spiel von Messi & Co liegt bei den Fans daher an erster Stelle. In der Austragungsstadt Porto Alegre werden bis zu 100.000 argentinische Fans erwartet.

Argentinien steht bereits fix im Achtelfinale, sollte im Parallelspiel um 18 Uhr (MESZ) der Iran gegen Bosnien-Herzegowina gewinnen, muss die Mannschaft aus Nigeria mindestens einen Punkt holen um noch ein weiteres Spiel in Brasilien bestreiten zu können.

Deutliche Steigerung erwartet

Allerdings müssen sich die Argentinier im Vergleich zu den Partien gegen Bosnien-Herzegowina (2:1) und Iran (1:0) deutlich steigern. „Wir sind die Ersten, die wissen, dass wir noch nicht auf dem Niveau spielen, auf dem wir spielen können“, betonte Lionel Messi, der am (heutigen) Dienstag seinen 27. Geburtstag feierte. Nigeria könnte da gerade recht kommen.

Nigeria konnte noch nie gewinnen

Die Bilanz in drei bisherigen WM-Gruppenduellen mit den „Super Eagles“ ist mit drei Siegen makellos. Und beim Erfolg des Afrikameisters gegen den Bosnien-Herzegowina – der erste nach 16 Jahren bei einer WM – bewies die Mannschaft von Trainer Stephen Keshi Offensivgeist. Genau so einen Gegner braucht die Kontermannschaft Argentinien, bei der sich vom Trainer bis zu den Spielern nach dem ernüchternden 1:0 über den Iran alle über fehlende Räume beklagten.

Schwachstellen bei Argentinien

Ob sich nun auch die Nigerianer zunächst bis 30 Meter vors eigene Tor zurückziehen und die bisher nur selten berauschende Offensivabteilung mit Messi, Sergio Aguero, Gonzalo Higuain und Angel di Maria so ihrer Stärke berauben, bleibt abzuwarten. Trainer Keshi dürften die Schwächen der Argentinier bei ihren beiden Auftritten jedenfalls nicht entgangen sein.

Ansage von Nigeria

Im Gegensatz zu Alejandro Sabella konnte er auch schon feststellen: „Wir werden mit jedem Spiel besser, der Rhythmus kommt allmählich.“ Und seine Spieler geben sich furchtlos. „Wir haben keine Angst vor ihnen, es wird ein Aufeinandertreffen von Giganten“, meinte Stürmer Ahmed Musa.

Starker Tormann

Seine Mannschaft hat in Brasilien noch kein Tor kassiert, was auch am starken Goalie Vincent Enyeama liegt. Der Lille-Keeper gilt als Afrikas bester Tormann und brachte Messi schon bei der WM in Südafrika mit tollen Reflexen zur Verzweiflung. „Ohne ihn hätten wir 0:6 verloren“, meinte damals Enyeamas Teamkollege Obafemi Martins.

Nigeria wird nicht unterschätzt

In diesem Match siegte der Weltmeister von 1978 und 1986 1:0 – die weiteren WM-Duelle mit den „Super Eagles“ gewann Argentinien 2:1 (1994) und 1:0 (2002). Vor vier und auch vor zwölf Jahren war für Nigeria in der Gruppenphase Schluss. Schon ein Remis würde den Afrikanern diesmal für den Achtelfinal-Einzug, den größten Erfolg seit 1998, reichen. Di Maria ist sich aber sicher: „Gegen uns werden die Nigerianer rausgehen und versuchen, zu gewinnen.“

Fanansturm erwartet

Der Real-Madrid-Legionär und seine Kollegen werden in Porto Alegre laut Schätzungen von über 100.000 Landsleuten erwartet. Aus Angst vor Randalen und Übergriffen soll der Sicherheitskreis um das Stadion ausgeweitet und Polizei sowie Militär verstärkt werden. Viele der Fans reisen wie auch schon nach Rio und Belo Horizonte ohne Ticket an, um ihre Mannschaft auf dem Weg womöglich bis zum 13. Juli in Rio zumindest ein Stück zu begleiten.

Mögliche Aufstellungen: Argentinien – Nigeria

Nigeria

1 Enyeama – 5 Ambrose, 22 Omeruo, 2 Yobo, 13 Oshaniwa – 10 Mikel, 17 Onazi – 18 Babatunde – 8 Odemwingie, 7 Musa – 9 Emenike

Ersatz: 16 Ejide, 21 Agbim – 3 Uzoenyi, 6 Egwuekwe, 12 Odunlami, 4 Gabriel, 20 Uchebo, 19 Nwofor, 23 Ameobi, 15 Azeez, 14 Oboabona, 11 Moses

Teamchef: Stephen Keshi

Argentinien

1 Romero – 4 Zabaleta, 2 Garay, 17 F. Fernandez, 16 Rojo – 5 Gago, 14 Mascherano, 7 Di Maria – 10 Messi, 9 Higuain, 20 Aguero

Ersatz: 12 Orion, 21 Andujar – 3 Campagnaro, 15 Demichelis, 23 Basanta, 6 Biglia, 8 Perez, 11 Rodriguez, 19 Alvarez, 13 A. Fernandez, 18 Palacio, 22 Lavezzi

Teamchef: Alejandro Sabella

 

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