Estádio Nacional de Brasília Mane Garrincha
Wer steigt ins Halbfinale auf? Im Estádio Nacional de Brasília Mane Garrincha wird es entschieden.
 

WM-Viertelfinal: Argentinien gegen Belgien – Endstand 1:0

WM-Viertelfinale: Argentinien gewinnt gegen Belgien in Brasilia – Endstand 1:0

05.07.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Deutschland gegen Argentinien lautet das Finale der WM 2014 – Livestream-Inofs gibt es hier.

Argentinien erstmals seit 1990 im Halbfinale

Nach Deutschland und Brasilien ist am Samstag das nächste Fußball-Schwergewicht ins Halbfinale der WM eingezogen. Argentinien setzte sich im Viertelfinale in Brasilia gegen Belgien 1:0 (1:0) durch und steht erstmals seit 1990 unter den Top-Vier der WM. In einer schwachen Partie sorgte Gonzalo Higuain mit einem Treffer in der 8. Minute für die frühe Entscheidung.

Der Gegner der Argentinier wird um 22.00 Uhr in Salvador ermittelt, das Sensationsteam Costa Rica fordert die Niederlande.

 

WM-Viertelfinale 2014: Argentinien – Belgien, Endstand 1:0

Spielort: Brasilia, Stadion: Estádio Nacional de Brasília Mane Garrincha, Schiedsrichter: Nicola Rizzoli (ITA)

 

81′ Spielerwechsel bei Argentinien, Fernando Gago kommt für Gonzalo Higuaín

76′ Spielerwechsel bei Belgien, Nacer Chadli kommt für Eden Hazard

75′ Gelbe Karte für Lucas Biglia (ARG)

71′ Spielerwechsel bei Argentinien, Rodrigo Palacio kommt für Ezequiel Lavezzi

69′ Gelbe Karte für Toby Alderweireld (BEL)

60′ Spielerwechsel bei Belgien, Dries Mertens kommt für Kevin Mirallas

59′ Spielerwechsel bei Belgien, Romelu Lukaku kommt für Divock Origi

53′ Gelbe Karte für Eden Hazard (BEL)

Halbzeitstand: 1:0

33′ Spielerwechsel bei Argentinien, Enzo Perez kommt für Angel Di Maria

8′ Tor für Argentinien durch Gonzalo Higuaín

Spielbeginn: 18:00 Uhr

 

Livestreams & Liveticker zum Viertelfinal-Spiel Argentinien vs Belgien

 

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

 

Argentinien und Belgien treffen in Brasilia aufeinander

>> Hier gibts den Street View Rundblick vom Estádio Nacional de Brasília Mane Garrincha

Argentinien gegen Belgien im Halbfinale der WM 1986

Argentinien gegen Belgien im Fußball-WM Viertelfinale 2014

Argentinien und Belgien spielen am 5. Juli um 18 Uhr MESZ in Brasilia um den Aufstieg ins Halbfinale. Argentiniens Fußball-Teamstürmer Sergio Aguero hat am Mittwoch das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Der Angreifer von Manchester City absolvierte zunächst im WM-Camp bei Belo Horizonte einzeln Sprintübungen, ehe er zum Trainingsspiel zwischen der mitgereisten Junioren-Auswahl und den am Vortag im WM-Achtelfinale gegen die Schweiz (1:0 n.V.) nicht zum Einsatz gekommenen Spielern stieß. Aguero hatte sich im abschließenden Gruppenspiel gegen Nigeria (3:2) eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen und versäumte das Achtelfinale. Die weitere Genesung wolle man von Tag zu Tag neu einschätzen, hieß es aus dem Lager der Südamerikaner.

Rosario, die Stadt der Stars

Wohl kaum eine Stadt hat mehr Weltklasse-Fußballer hervorgebracht als Rosario. Trainer wie Cesar Luis Menotti oder Marcelo Bielsa kommen ebenso aus der argentinischen Stadt am Rio Parana wie die ehemaligen Weltmeister Jorge Valdano und Mario Kempes oder aktuelle Stars wie Lionel Messi oder Angel di Maria.

Talentierte Söhne

In Rosario wurde die Kirche Maradonas gegründet. Und hier wurde Messi geboren. Aber das ist nicht alles: Die Stadt am Rio Parana ist ein Fixpunkt des argentinischen Fußballs. Wenn die „Albiceleste“ gegen Belgien antritt, kann Trainer Alejandro Sabella wieder auf die geballte Kicker-Genialität der etwas über 900.000 Einwohner zählenden Stadt bauen. Lionel Messi kommt von dort, Angel di Maria, Ezequiel Lavezzi, Maxi Rodriguez und Ezequiel Garay – Ex-Kapitän Javier Mascherano lebte früher im Nachbarörtchen.

„Alles ist Fußball in Rosario“

„Rosario ist eine Stadt geprägt vom Fußball. Alles ist Fußball in Rosario“, betonte Weltmeister-Trainer Menotti in einem Film über Messi, der am Mittwoch in Rio de Janeiro Premiere hatte. Er muss es wissen, der Weltmeister-Coach von 1978 stammt selbst aus der Stadt in der Provinz Santa Fe.

Zwei große Vereine

Die Stadt, in der die Iglesia Maradoniana gegründet wurde, hat zwei große Vereine, die viele Stars des argentinischen Fußballs schon unter Vertrag hatten. Wer nicht in Rosario geboren wurde, muss zumindest dort gespielt haben – entweder bei den Newell’s Old Boys wie Ikone Diego Maradona, 86er-Finaltorschütze Jorge Valdano und Rekordtorschütze Gabriel „Batigol“ Batistuta, oder bei Rosario Central, wie der 78er-Weltmeister und Torschützenkönig Mario Kempes, der seine Karriere in Österreich ausklingen ließ.

„Die Stadt produziert Spieler am Fließband“

„Die Stadt produziert Spieler am Fließband, es ist eine regelrechte Fußballerfabrik, die laufend Talente hervorbringt“, wird Gerardo Martino, ehemaliger Spieler und Trainer der Old Boys sowie des FC Barcelona, in einer Messi-Biografie zitiert. Die Stadt, in der bei der Heim-WM 1978 sechs Spiele ausgetragen wurden, sei etwas Besonderes, „weil hier eine einzigartige Fußballbegeisterung herrscht“. Auch er muss es wissen, auch er kommt wie Menotti oder auch Marcelo Bielsa, zweimaliger Coach der Nationalmannschaft, aus Rosario. „Die Kinder und Jugendlichen werden hier mit Fußballbegeisterung regelrecht gemästet“, meint Martino.

Mit dem Bus zu den Stars

Das wurde auch spürbar, als 100 Burschen der Fußballschule Renato Cesarini, in die unter anderen auch Mascherano ging, sich bei der laufenden WM einen Traum erfüllten und ihren Idolen nahe kamen. Mit zwei Bussen reisten sie an. Zunächst über 2.500 Kilometer nach Rio zum Auftaktspiel gegen Bosnien-Herzegowina, von dort knapp 500 Kilometer ins WM-Camp nach Belo Horizonte und dann 1.700 Kilometer weiter nach Porto Alegre zum dritten Gruppenspiel gegen Nigeria. Erst von da aus ging es über 1.200 Kilometer zurück nach Rosario. Der Lohn für diese Reisestrapazen: Beim Training im WM-Quartier Cidade do Galo durfte immer eine bestimmte Zahl der Nachwuchskicker Messi, Mascherano, Di Maria und den anderen zuschauen.

Die Partie am Samstag werden sie sicherlich im Fernsehen verfolgen. In jener Stadt, in der Che Guevara geboren und die argentinische Flagge zum ersten Mal gehisst wurde. In jener Stadt, in der Superstar Messi bis zu seinem 13. Lebensjahr schon vor allem eins machte: Fußballspielen. Das gehört sich so in Rosario.

Public Viewing in Wien

Wer Fußball gern im größeren Maßstab und in viel Gesellschaft schaut, ist mit dem Public Viewing-Angebot in Wien gut beraten.

 

>> Alle Spielergebnisse der WM 2014 hier zusammengefasst.

Die wichtigsten Fußball-WM-Links für den perfekten Überblick:

 

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