USA-Coach Klinsmann freut sich, bleibt aber realistisch.
 

Fußball-WM: USA warnen vor zu hohen Erwartungen

USA-Trainer Klinsmann freut sich auf die WM, rechnet für sein Team aber nicht mit überragendem Erfolg.

12.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Trainer Jürgen Klinsmann kann den WM-Auftakt seiner US-Fußball-Nationalmannschaft kaum erwarten. „Wir freuen uns, hier zu sein und eifern dem Start entgegen“, sagte Klinsmann am Mittwoch auf seiner ersten Pressekonferenz in Sao Paulo. Das US-Team mit Assistenzcoach Andreas Herzog trifft in der Nacht auf Dienstag (0.00 Uhr MESZ) in Natal auf Ghana.

„Bei uns geht es täglich nur um Ghana“

Gegen die Afrikaner kam für die US-Boys 2006 und 2010 jeweils das Turnier-Aus. „Jetzt liegt es an uns, das zu ändern. Ghana hat viele talentierte Spieler, Leute, die dir richtig wehtun können, wenn du sie lässt“, erklärte der einstige deutsche Bundestrainer. Der 49-Jährige verwies jedoch darauf, dass sich sein Team fast einen Monat lang intensiv und konzentriert auf den WM-Auftakt vorbereitet habe. „Bei uns geht es täglich nur um Ghana.“

„Gewinn einer WM ist unrealistisch“

Obwohl er überzeugt sei, dass sein Team die Gruppe G mit Ghana, Portugal und Deutschland überstehen werde, warnte Klinsmann vor zu hohen Erwartungen. „Wir machen jedes Jahr einen Schritt nach vorne. Aber über den Gewinn einer WM zu reden, ist für uns einfach unrealistisch“, betonte der Schwabe. In den USA, wo Fußball nach wie vor eine Randsportart ist, war er kürzlich für seine Aussage, man könne nicht Weltmeister werden, kritisiert worden.

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