Die beiden Treffer der Elfenbeinküste fielen unmittelbar nach der Einwechslung Drogbas.
 

WM 2014 Spielbericht: Elfenbeinküste-Japan, Endstand 2:1

Die Ivorer besiegten Asien-Meister Japan in Recife nach einem 0:1-Rückstand zur Pause noch verdient mit 2:1.

15.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Die Elfenbeinküste hat am Samstag (Ortszeit) bei der Fußball-WM in Brasilien einen Start nach Maß hingelegt. Die Ivorer besiegten Asien-Meister Japan in Recife nach einem 0:1-Rückstand zur Pause noch verdient mit 2:1. Wilfried Bony (64.) und Gervinho (66.) drehten die Partie mit einem Doppelschlag zugunsten der Afrikaner. Keisuke Honda (16.) hatte die Japaner aus dem Nichts in Führung gebracht.

Drogba verleiht Flügel

Elfenbeinküste-Teamchef Sabri Lamouchi schien mit der Hereinnahme von Didier Drogba seiner Truppe noch einmal Flügel zu verleihen. Der Stürmerstar war zwar nicht direkt an den Treffern beteiligt, diese fielen jedoch unmittelbar nach Drogbas Einwechslung in Minute 62. Beide Male lieferte Außenverteidiger Serge Aurier mit einer Flanke die Vorarbeit. Die Lamouchi-Truppe hat damit genauso wie der Gruppe-C-Führende Kolumbien (3:0 gegen Griechenland) nach der Auftaktrunde drei Punkte auf dem Konto, am Donnerstag (18.00) kommt es in Brasilia zum direkten Duell der beiden Top-Teams.

Starker Regen in Pernambuco

Die erste Hälfte in der Arena Pernambuco war geprägt von einem gegenseitigen Abtasten. Beide Mannschaften neutralisierten einander bei starkem Regen über weite Strecken. Die Japaner gingen aber trotzdem in Führung. Nach Osako-Vorarbeit kam Honda im Strafraum mit links zum Abschluss und traf wuchtig ins Eck. Es war nach 16 Minuten die erste gute Aktion der Asiaten. Bei einem Schuss von Atsuto Uchida konnte Elfenbeinküste-Goalie Boubacar Barry mit einem Reflex das 0:2 verhindern.

Yaya Toure rechtzeitig wieder fit

Die Ivorer – mit dem nach einer Oberschenkelverletzung rechtzeitig fit gewordenen Kapitän Yaya Toure in der Anfangsformation – legten erst in der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte zu. Arthur Boka deutete gleich zweimal mit Schüssen (31., 35.) seine Gefährlichkeit an. Zu einer guten Möglichkeit kam zudem Salomon Kalou, der einen Kopfball aus guter Position aber nichts aufs Tor brachte (43.).

Ivorer nach Seitenwechsel klar überlegen

Nach dem Seitenwechsel waren die Ivorer klar feldüberlegen, dominierend und wurden dafür auch belohnt. Nach Flanke von Aurier traf Bony, der von Beginn an gegenüber Drogba den Vorzug erhalten hatte, per Kopf zum 1:1 (64.). Das 2:1 kurze Zeit später war fast ein Ebenbild des ersten Treffers. Diesmal vollendete Gervinho nach Aurier-Vorarbeit ins kurze Eck, Japan-Goalie Eiji Kawashima sah dabei nicht sehr gut aus (66.). Die vom Italiener Alberto Zaccheroni gecoachten Japaner konnten nicht zusetzen, so waren die Afrikaner dem 3:1 näher. Drogba hatte in Minute 81 seinen ersten großen Auftritt, Kawashima blieb allerdings bei einem Freistoß mit einer Parade Sieger. Vier Minuten später wurde ein Abschluss des Stürmer-Routiniers in den Corner abgelenkt.

 

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Für alle, die keines der wirklich wichtigen Spiele versäumen wollen: Die wichtigsten Spiele der WM 2014 im Überblick gibt´s hier (von Jan-Christoph Poppe)

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