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Der Sieger der Fußball-WM 2014 darf sich über eine Rekord-Prämie freuen
 

Fußball-WM: Sieg bringt 25,7 Millionen Euro

Mit insgesamt 423,28 Mio. Euro (576 Mio. Dollar) bringt die WM 2014 die höchste Preissummer der Geschichte – 2010 waren es nur 308,64 Mio. Euro (420 Millionen Dollar)

12.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Der neue Fußball-Weltmeister kann sich nicht nur über den Sieg im größten Sport-Spektakel der Welt freuen, sondern erhält zudem eine Rekordprämie. Der Sieger des Endspiels am 13. Juli bekommt aus dem Topf des Weltverbandes FIFA 25,72 Millionen Euro (35 Mio Dollar). Der unterlegene Finalist streicht immerhin noch 18,37 Millionen Euro ein (25 Millionen Dollar). Mit insgesamt 423,28 Mio. Euro (576 Mio. Dollar) schüttet die FIFA die höchste Preisgeldsumme der WM-Geschichte aus. Zum Vergleich: Vor vier Jahren in Südafrika waren es 420 Millionen Dollar (308,64 Mio. Euro) gewesen.

6,6 Mio. für das Achtelfinale, Viertelfinale bringt 10,2 Mio.

Die 16 Teams, die nach der Gruppenphase nach Hause reisen müssen, bekommen eine Garantiesumme von 5,8 Millionen Euro. Das Achtelfinale ist knapp 6,6 Millionen Euro wert, der Einzug ins Viertelfinale bringt 10,2 Millionen Euro. Die Vereine, die Spieler zur WM abstellen, bekommen insgesamt rund 70 Millionen Dollar (51,44 Mio. Euro) Entschädigung.

FIFA rechnet mit Einnahmen von 2,2 Mrd. Dollar

Die WM-Gesamteinnahmen der FIFA belaufen sich auf 4,5 Milliarden Dollar (3,31 Mrd. Euro). Nach Abzug der Kosten rechnet der Weltverband mit 2,2 Milliarden Dollar (1,62 Mrd. Euro), wovon 1,624 Milliarden Dollar (1,19 Mrd. Euro) in die Fußball-Entwicklungshilfe (800 Mio. Dollar bzw. 587,89 Mio. Euro) oder andere FIFA-Turniere (524 Mio. Dollar bzw. 385,07 Mio. Euro) investiert werden. 200 Millionen Dollar (146,97 Mio. Euro) gehen an die nationalen Verbände und 100 Millionen (73,49 Mio. Euro) als WM-Hinterlassenschaft an den Gastgeber Brasilien, der seinerseits rund 11 Milliarden Dollar (8,08 Mrd. Euro) an Infrastrukturkosten für das Turnier gestemmt hat.

 

Wer wird Fußball-Weltmeister 2014?

Das wissen wir auch nicht, aber 11 Gründe sprechen klar gegen Deutschland. Aber auch Spanien wird nicht Weltmeister 2014, wahrscheinlicher ist, dass sie in der Vorrunde ausscheiden.

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