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Frank Lowy, Chef des australischen Fußball-Verbandes. will Geld von der FIFA zurück.
 

Fußball-WM: Australien könnte Millionen zurückfordern

Der Chef des australischen Fußballverbandes forderte die FIFA auf, die Investitionen von rund 40 Mio. AUD (28 Mio. Euro) für die Bewerbung um die WM 2022 zurückzuzahlen

15.06.2014 APA

Österreich hat sich zum ersten Mal in der Geschichte aus eigener Kraft für die Endrunde einer Fußball Europameisterschaft (EM 2016) qualifiziert. Dabei gelang dem ÖFB-Team rund um Teamchef Marcel Koller das Kunststück kein Spiel in der Qualifikation zu verlieren, der Aufstieg gelang mit 8 Punkten Vorsprung, 9 Siegen, 1 Unentschieden und einem sensationellen Torverhältnis von 22 zu 5 Toren.

Alle Informationen, den Spielplan, wo ihr Tickets bekommt und an welchen Spielorten die EM 2016 in Frankreich gespielt wird findet ihr hier.

Nachdem Vorwürfe laut geworden waren, dass Katar die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 nach Bestechung zugesprochen worden war, könnte Australien laut einem Medienbericht versuchen, die Investitionen von rund 40 Millionen Australischen Dollar (28 Mio. Euro) für seine Bewerbung um die WM zurückzufordern. Der Chef des australischen Fußballverbandes, Frank Lowy, forderte den Weltverband (FIFA) auf, das Geld zurückzugeben.

Regierung „erwägt Optionen“

Australiens Sportminister Peter Dutton sagte, die Regierung „erwäge ihre Optionen“, um einen Teil des ausgegebenen Betrags für die WM-Kampagne zurückzubekommen, berichtete die Zeitung „Sydney Morning Herald“ am Freitag. Man werde die Ergebnisse des Ermittlungsverfahrens der FIFA zu den Korruptionsvorwürfen abwarten. Australiens Unterstützung für eine weitere Amtszeit Joseph Blatters als FIFA-Präsident werde von seiner Reaktion auf den Bericht der Ermittler abhängen, kündigte Lowy in Sao Paulo an.

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